Hallelujah (Cohen)

In der grauen Vorzeit dieses Blogs postete ich gelegentlich Lieder, die ich theologisch bemerkens- und hörenswert fand. Zum Relaunch vor drei Jahren habe ich die allerdings alle gelöscht. Das wäre nun egal, aber es war eins dabei, das ich kürzlich auf You Tube nur mit Mühe wiedergefunden habe, für mich eine der besten Fassungen von Cohens Hallelujah. Und damit sie nicht noch einmal verlorengeht und weil ich vielleicht ab und zu doch wieder ein bisschen Musik verbloggen möchte, steht sie jetzt wieder hier.

Neulich bei Bob Dylan

Ich war gestern bei Bob Dylan. In Krefeld, weil in Düsseldorf spielt er dieses Jahr nicht. Am Samstag nach Bielefeld wäre natürlich noch besser gewesen, leider fährt von dort abends kein Zug mehr heim und Sonntag muss ich konfirmieren. Man kann in Ostwestfalen zu tollen Sachen gehen, man kommt von dort nur nicht wieder zurück. Bei ZZ Top letztes Jahr in Halle i.W. war ich darum auch nicht.

Also auf an den Niederrhein, ich muss sagen, das war schon eine Show. Am Check in im Hotel standen wir zu fünft, einige hatten ihre Dylan-Shirts bereits an. Ich bin dieses Jahr das dritte Mal dabei, mittlerweile gehöre ich dazu, man erkennt mich als Fangirl auch ohne T-Shirt, ich hab’s erst auf dem Zimmer angezogen.

Das Taxi zum KönigPalast teilte ich mir mit einem älteren Ehepaar. Er mit wolfsgrauen Dreadlocks, sie ein wenig wie Joan Baez. Die Beiden kamen aus Wales und reisen die komplette Tour mit. Dass es das gibt, hatte ich schon öfter gehört, jetzt traf ich zum ersten Mal Leute, die das wirklich machen.

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