Why me Lord?

Johnny Cash und Ray Charles in einem Country Gospel, den Kris Kristofferson 1972 komponiert hat. Besser geht’s fast gar nicht mehr. Außer vielleicht Ray Charles, gemeinsamer Lieblingssänger meines Vater sel. und von mir. Ich habe Ray Charles sogar noch live gehört, 1988 oder 1989 in Den Haag. Er begann wie immer mit Georgia und ich hab geheult, weil ich es so unfasslich fand, ihn auf der Bühne zu sehen. Hach!

I don’t know how to love him

„I don’t know how to love him“ aus dem Musical Jesus Christ Superstar und zwar gesungen von Yvonne Elliman. (Gehen Sie mir weg mit neueren Fassungen, es kann nur eine geben.) Das muss in meinen Blog, weil es mein Lieblingsliebeslied ist. So Lieblingsliebeslied, dass es mein Klingelton war, als ich noch ein Handy hatte. Zuerst in diesem piepsigen Dudelton, wir hatten ja damals nichts, und dann als original Liedausschnitt, sobald man das runterladen konnte. À propos Handy, darüber wird bei Gelegenheit auch noch zu reden sein.

Hallelujah (Cohen)

In der grauen Vorzeit dieses Blogs postete ich gelegentlich Lieder, die ich theologisch bemerkens- und hörenswert fand. Zum Relaunch vor drei Jahren habe ich die allerdings fast alle gelöscht. Das wäre nun egal, aber es war eins dabei, das ich kürzlich auf You Tube nur mit Mühe wiedergefunden habe, für mich eine der besten Fassungen von Cohens Hallelujah. Und damit sie nicht noch einmal verlorengeht und weil ich vielleicht ab und zu doch wieder ein bisschen Musik verbloggen möchte, steht sie jetzt wieder hier.

Neulich bei Bob Dylan

Ich war gestern bei Bob Dylan. In Krefeld, weil in Düsseldorf spielt er dieses Jahr nicht. Am Samstag nach Bielefeld wäre natürlich noch besser gewesen, leider fährt von dort abends kein Zug mehr heim und Sonntag muss ich konfirmieren. Man kann in Ostwestfalen zu tollen Sachen gehen, man kommt von dort nur nicht wieder zurück. Bei ZZ Top letztes Jahr in Halle i.W. war ich darum auch nicht.

Also auf an den Niederrhein, ich muss sagen, das war schon eine Show. Am Check in im Hotel standen wir zu fünft, einige hatten ihre Dylan-Shirts bereits an. Ich bin dieses Jahr das dritte Mal dabei, mittlerweile gehöre ich dazu, man erkennt mich als Fangirl auch ohne T-Shirt, ich hab’s erst auf dem Zimmer angezogen.

Das Taxi zum KönigPalast teilte ich mir mit einem älteren Ehepaar. Er mit wolfsgrauen Dreadlocks, sie ein wenig wie Joan Baez. Die Beiden kamen aus Wales und reisen die komplette Tour mit. Dass es das gibt, hatte ich schon öfter gehört, jetzt traf ich zum ersten Mal Leute, die das wirklich machen.

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