Southern Gumbo with Potato Salad

Vorne auf der Längsseite des Wohnzimmertisches auf einem graukarierten Küchenhandtuch eine Schale Gumbo mit Kartoffelsalat und einem Ei. Daneben eine brennende rote Stumpenkerze. Dahinter in einer Vase eine rote Amarillys mit drei Blüten. Im Hintergrund auf dem Pöang in seinem Katzenbettchen neben einem roten Stoffherz der #DiätKater.

In den USA bin ich noch nie gewesen. Was nicht schlimm ist, ich verspüre nicht den Drang, dort hinzufliegen. Aber ein Gumbo hätte ich gerne einmal probiert, zusammen mit diesem Kartoffelsalat, der wie Püree aussieht. Denn Reis kenne ich ja schon. Also tiktokte ich mich in den letzten Wochen durch halb Lousiana, bis ich ein Rezept für das Gumbo und eins für den Kartoffelsalat zusammenhatte. Keine Ahnung, ob ich es richtig getroffen habe, mir schmeckte es jedenfalls. Wobei ich mir New Orleans durchaus gerne ansehen würde, wenn es auf der Höhe von Köln läge, Hamburg oder München. Also näher dran. Tjanun.

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Kochen für Europa

Ein Teller Pasta mit Blumenkohlröschen und Petersilie dekoriert. Dahinter steht eine Packung Katzenzungen von Sarotti mit fünf Katzenjugen drauf. Der schwarze Sarotti-Junge mit dem Turban ist nicht mehr abgebildet.

Seit gestern dürfen in Europa die Bezeichnungen „Schnitzel“, „Fleisch“ und „Milch“ offiziell nur noch so verwendet werden, wie man sich diese Produkte zu Kaisers Zeiten vorgestellt hat. Was auch nicht stimmt. Man denke an Eichelkaffee oder Himmel und Erde. Aber ich habe keine Lust, das jetzt genauer zu recherchieren. Sie wissen, was gemeint ist. Jedenfalls stach mich ob dieses Beschlusses der Hafer und Hunger hatte ich auch. Denen werd‘ ich’s zeigen.

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Mittagessen 09/2025

Fotocollage aus Bildern der genannten Mahlzeiten: In Leserichtung und nach Datum, also in der Reihenfolge wie unten geschildert.

Unlängst habe ich meinen Instagram-Account stillgelegt. Ich bin dort nur noch in besonderen Fällen, wovon es bisher zwei gab: Eine Zitatfreigabe sowie eine plötzliche Hochzeit in Georgien. Wer weiß, was noch kommt. Auf Pixelfed veröffentliche ich seit neuestem meine „schönen Fotos“ oder was ich dafür halte; sie hatten bisher noch gar keinen Platz gehabt. Das Mittagessen, das es manchmal auch zum Abendessen gibt, poste ich jetzt wieder auf Bluesky und Mastodon, außerdem heute erstmalig im Blog. Ich experimentiere noch. Mal sehen, wie sich das entwickelt.

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Rigatoni alla Zozzona

Auf dem Wohnzimmertisch dekorativ angerichtet eine Portion Pasta, während sich im Hintergrung gerade der #DiätKater erhebt, der entspannt liegend mit aufs Foto sollte, was ich nur noch knapp geschafft habe. Die ebenfalls zu Dekozwecken nebem dem Teller brennende Kerze hat es daher nur halb aufs Bild geschafft.

Ich hatte ein Päckchen Salsiccia mit Fenchel eingefroren, das langsam wegmusste. Außerdem ist heute der letzte Tag meiner Wiedereingliederung/AU und Pfingstmontag. Ich habe frei und bastele schon den ganzen Tag an Fotos und Sachen für meinen Blog herum. Dazu wollte ich ein neues Pasta-Rezept ausprobieren, um die Salsiccia loszuwerden. Mit Fenchel oder ohne, Hauptsache Italien (Verzeihung). Und so wurden es Rigatoni alla Zozzona, die Pasta all’Amatriciana und alla Carbonara buchstäblich miteinander verwursten. Der charmante Herr, bei dem ich im italienischen Supermarkt an der Wurst- und Käsetheke Guanciale und Pecorino holte, kannte diese Variante gar nicht. Aber ich jetzt und ich empfehle sie gerne weiter. Hier ist das Rezept und am Schluss ein Resümee:

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Sauerländer Kasserollenkartoffeln

Manche meinen ja, Bratkartoffeln wären Bratkartoffeln. Aber das ist nicht so, jedenfalls nicht aus westfälischer Sicht. Es gibt welche aus gekochten oder rohen Kartoffeln, in unterschiedlichen Formen, mit verschiedenen Gewürzen und aus unterschiedlichen Sorten.

Kasserollenkartoffeln wie beschrieben mir Salat und Spiegelei auf einem Teller und auf dem Balkon serviert.

Eine Variante sind Kasserollenkartoffeln aus dem Sauerland, auch Kasseröllekes genannt. Unsere Großmütter machten die ganz selbstverständlich und nannten sie auch so, während man sie unter dem Namen heutzutage nicht einmal mehr bei Google oder Chefkoch findet. Aber ich weiß noch das Rezept:

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