Punktlandung

Ein Bund Möhren auf dem Taufstein.

Heute fanden die Jubiläumskonfirmationen statt und es hat alles gut geklappt. Meine Erleichterung ist entsprechend groß. Als ich die Feier in der Gemeinde vor zwei Jahren zum ersten Mal alleine durchführte, weil der angestammte Kollege in Rente war, wurde es eine organisatorische Katastrophe. Ich machte mir viele Notizen und war heilfroh, als durch eine etwas unkonventionelle Urlaubsplanung der Springer den Sonntag letztes Jahr übernahm. Sicherheitshalber hatte ich an mehreren Stellen ein ausführliches Feedback hinterlassen. Aber dieses Jahr war ich wieder dran. Zum Glück hatte sich mittlerweile alles gut und neu eingespielt.

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Merz und die Landtagswahlen

Ich komme mit Friedrich Merz klar. Das war für mich die größte Überraschung nach seiner Wahl zum Bundeskanzler. Ich habe mich über die gebrochenen Wahlversprechen geärgert, mit denen er sich bei der SPD unterhakte, aber auch den Pragmatismus dahinter gesehen, selbst wenn ich die Rekordschulden so irre wie größtenteils unnütz finde. Es war Johanna, die mir irgendwann ein Licht aufsetzte, als sie sinngemäß sagte, dass ihr Merz wie der Seniorchef eines Familienunternehmens vorkäme, der etwas aus der Zeit gefallen wäre. Vielleicht ist es das, was ich in ihm sehe. Ich bin als Tochter aus dem Mittelstand des Sauerlandes mit diesen Typen aufgewachsen. Ich kenne ihre Kantigkeit, die Posen und die bornierten Sprüche. Ich weiß aber auch um die Verantwortungsbereitschaft für Land und Leute, das Pflichtgefühl und das Herz dahinter, das man nicht auf der Zunge trägt.

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Ein Samstag im September #WmdedgT

Die Urkunden und Anschreiben sortiert, auf dem Schreibtisch sortiert aufgefächert. Drumherum sieht man etwas vom Gemeindebüro.

In der Nacht lag ich aus Gründen länger wach. Erst gegen Morgen fand ich noch einmal für einige Stunden in den Schlaf. Danach blieb ich im Bett und vergammelte den Vormittag. Irgendwann kochte ich eine Kanne Tee und aß zwei Salamibrote. Zwischendurch hätte es normalerweise Mettwürstchen gegeben. Aber die Marke meines Vertrauens hat die Rezeptur geändert und ist jetzt ungenießbar. Seit dem probiere ich mich bei Rewe durch die anderen Sorten. Heute gab es Geflügel-Kabanossi in Schnüren. Sie schmeckten nach nichts.

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Diese zwei

Die Riesinnen auf zerknüllter Tischdecke an Petroleumlampe und Olivenholzengel: Blauweißes Buch mit weißer und roter Schrift, rostrote Tischdecke.

Hannah Häffner hat „Die Riesinnen“ geschrieben. Die Geschichte von Großmutter, Mutter und Tochter in einem Dorf im Schwarzwald. Häffners Sprache ist poetisch und ihre Beobachtungsgabe sehr genau. Das verleiht dem Roman eine unvergleichliche Melodie, die sich auf gut 400 Seiten nicht abnutzt. Die Riesinnen sind Waldmenschen. Das bin ich auch, trotz aller Unterschiedlichkeit. Vielleicht ist es deswegen ein Buch, das so sehr ins Herz geht, dass ich keine Worte dafür finde.

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Mittagessen 8/2026

Fotocollage der Mahlzeiten aus 5 × 4 Fotos, davon, zweimal der #DiätKater, damit es sich ausgeht.

Der Monat begann mit der Erkenntnis, dass, wenn Sticky Tofu, dann Tomatentofu. Der war nämlich richtig lecker. Außerdem habe ich seit langem wieder einen Krustenbraten mit Knödeln und zweifach Kraut (Sauerkraut und Krautsalat) im Hofbräu am Alten Rathaus gegessen. Der Krautsalat ist ja seit längerem schon ohne Speckwürfel. Jetzt wurde auch noch der Krustenbraten zum Schweinsbraten degradiert und die Schwartenchips weggekürzt. Der Preis bleibt natürlich jedesmal gleich. Das Nächste, was wegfällt, wird vermutlich der Braten selbst sein. Mal sehen, was es dann kostet und wie es dann heißt.

Hier die Liste für den Monat:

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