
Mittagessen 9/2026

Vorgestern auf dem BarCamp meinte Gavin Karlmeier, Foodporn wäre so 2016. Ich war kurz davor, mich zehn Jahre jünger zu fühlen, bis mir einfiel, dass ich meinen Instagram-Account vor einem Jahr stillgelegt hatte. Letzte Mahlzeit dort war Nudelauflauf mit Salat. Seit dem esse ich im Blog weiter und bleibe eben das, was ich bin: A grumpy old lady with a cat.
Weiterlesen „Mittagessen 9/2026“Himmelssterne
Mehr Demokratie
Sowohl Helmut Kohl als auch Willy Brandt habe ich noch live gesehen. Kohl 1991 auf dem Marktplatz in Bonn, wo ich studierte. Er sprach auf der Treppe des Alten Rathauses bei der Demo für den Erhalt des Regierungssitzes. Brandt sah ich im selben Jahr auf dem Ev. Kirchentag im Ruhrgebiet. Wir empfingen ihn mit den „Hosanna, Heysanna“-Gesängen aus Jesus Christ Superstar. Was die Beiden jeweils sagten, weiß ich nicht mehr. Aber ich bin ziemlich sicher, dass sie sich im Grabe rumdrehen würden, wenn sie wüssten, was gerade in Deutschland los ist.
Weiterlesen „Mehr Demokratie“Dann eben nicht

Am Sonntag Abend ist Dieter Nuhr in der hiesigen Stadt aufgetreten. Ich hatte eine Karte, schon lange gekauft, aber ich bin nicht hin. Ich kam mit seinem Spruch im Juni über Femizide und dessen Täter-Opfer-Umkehr nicht klar und mit Nuhrs fehlender Einsicht auch nicht: „Zur Sicherheit wäre es nicht schlecht, wenn man den Partner vor dem Geschlechtsverkehr vielleicht einfach erstmal kennenlernt.“
Weiterlesen „Dann eben nicht“Die Möhrenpredigt

Bei größeren Gottesdiensten, wie zu den Konfirmationen oder zum Gemeindefest, stelle ich den Gottesdienst gerne unter ein bestimmtes Motto. Das leite ich meistens aus dem Predigttext ab, wenn wir Thema und Bibeltext nicht in einer Vorbereitungsgruppe gemeinsam aussuchen. Bei der Gemeinde kommt das immer gut an, weil es wie ein roter Faden ist, an dem entlang die Gottesdienstbesucher:innen einen Zugang finden können.
Weiterlesen „Die Möhrenpredigt“Punktlandung

Heute fanden die Jubiläumskonfirmationen statt und es hat alles gut geklappt. Meine Erleichterung ist entsprechend groß. Als ich die Feier in der Gemeinde vor zwei Jahren zum ersten Mal alleine durchführte, weil der angestammte Kollege in Rente war, wurde es eine organisatorische Katastrophe. Ich machte mir viele Notizen und war heilfroh, als durch eine etwas unkonventionelle Urlaubsplanung der Springer den Sonntag letztes Jahr übernahm. Sicherheitshalber hatte ich an mehreren Stellen ein ausführliches Feedback hinterlassen. Aber dieses Jahr war ich wieder dran. Zum Glück hatte sich mittlerweile alles gut und neu eingespielt.
Weiterlesen „Punktlandung“