Florilegium

Christiane Florin fragt sich, ob katholische Würdenträger an Weihnachten keine anderen Sorgen haben.

Hedwig Richter schreibt bei der BPB über Frauen in der Demokratiegeschichte und ich muss es selbst noch lesen.

Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine Partnerin.
Kristina F. Wolff zählt Femizide in ihrem Twitteraccount

Ein Biopic über Luise F. Pusch.

Odetta Holmes wäre am 31. Dezember 90 Jahre alt geworden: Königin des Folk.

Gott und ich

Jesus Christus spricht: Seid barmherzig,
wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lk 6,36

Von guten Mächten treu und still umgeben, 
behütet und getröstet wunderbar, 
so will ich diese Tage mit euch leben 
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Dietrich Bonhoeffer

An Weihnachten singen wir „O du fröhliche“ und zum Jahreswechsel „Von guten Mächten“. Zumindest kenne ich das so und habe die Lieder im Ohr und auf den Lippen, auch wenn die Gottesdienste nicht stattfinden konnten. Denn die Gesänge haben etwas Tröstliches. Mit dem letzten Ton von „O du fröhliche“ hat Weihnachten wirklich angefangen; mit „behütet und getröstet wunderbar“ werden wir an Silvester über die Schwelle ins neue Jahr geleitet.

Und das Alles mit Mundschutz oder Mund-Nasen-Schutz, die Nase muss ja mit drunter – fast das ganze vergangene Jahr über und das nächste vermutlich auch. Mittlerweile haben die ersten Impfungen stattgefunden, aber wir sind ein großes Land. Es wird Monate dauern, bis so viele geimpft sind, dass der Impfschutz anfängt zu greifen. 

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Die Weihnachtsausgabe

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Die Adventsausgabe

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Was bisher geschah

Nun hatte ich in der neuen Stadt gerade ein bisschen Fuß gefasst, als ich vor zwei Wochen ins Krankenhaus musste, weil ich bei der Mammographie ab 50 ein Ticket gezogen hatte. Dabei bin ich nur fürs gute Gewissen hingegangen, zähneknirschend; die Einladung zum Screening kam, als ich noch nicht alle Umzugskisten ausgepackt hatte. Und dann war es genau rechtzeitig, um die Geschichte kurz zu machen. 

Das Screening ist unter den Frauen umstritten, nur die Hälfte geht hin. Ich bin jetzt natürlich eines besseren belehrt und sprach auch mit dem Arzt im Krankenhaus darüber: „Es ist wie bei Corona, weil wir mehr testen, finden wir auch mehr. Dadurch nimmt die Sterblichkeit ab, weil wir schneller sind. Wenn Sie viel im Internet unterwegs sind, sagen Sie das den Frauen, damit sie teilnehmen.“ Meinen Befund z.B. konnte man nur durch die Mammographie erkennen; tasten oder bei der Operation mit bloßem Auge sehen konnte man noch nichts. Eine nicht so häufige Vorstufe, von der man nicht weiß, ob und wann sie aufgegangen wäre. Aber Zellen waren da und wurden durch eine Operation entfernt. Am Montag hatte ich das Abschlussgespräch bei meiner Ärztin, erst in einem Jahr soll ich wieder hin. Wobei sie mir anbot, bereits nach der Hälfte der Zeit einen Ultraschall zu machen. Sacken lassen muss ich das Ganze trotzdem noch.

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Die Reformations-Halloween-Corona-Ausgabe

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Florilegium

Und denke so: Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Zulassen Gift und tödliche Ansteckung hereingeschickt. So will ich zu Gott bitten, daß er uns gnädig sei und es abwehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen, Orte und Personen meiden, wenn man mich nicht braucht, damit ich mich selbst nicht vernachlässige und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiftet und angesteckt werden und ihnen so durch meine Nachlässigkeit eine Ursache des Todes entsteht. Will mich allerdings mein Gott haben, so wird er mich wohl finden; so habe ich doch getan, was er mir zu tun gegeben hat, und bin weder an meinem eigenen noch an anderer Leute Tod schuldig. Wenn aber mein Nächster mich braucht, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Sieh, das ist ein rechter, gottfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn oder frech ist und auch Gott nicht versucht.

Martin Luther, Ob man vor dem Sterben fliehen möge (WA 23,338ff)
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