Florilegium

Erst diese entsetzliche documenta, jetzt trifft sich auch noch der ÖRK in Karlsruhe. Der Deutschlandfunk erläutert, was das Problem daran ist, wenn es um Israel geht.

In einem schon etwas älteren Text beschreibt Nkululeko Nkosi aus südafrikanischer Perspektive, warum Israel kein Apartheidsstaat ist; übersetzt von Swetlana Hildebrandt.

Im Podcast „Alben für die Ewigkeit“ ist „The Freewheelin‘ Bob Dylan“ dran. Das ist die Platte mit „Blowin‘ in the Wind“.

Frau Auge und der Turm Maria.

Bob Dylan und Maria Magdalena gleich noch einmal, naja fast: Bob Dylan würdigt in seiner Radiosendung Marlene Dietrich [Folge: Nothing, 3/87 (2009)].

Nachruf auf zwei engagierte Frauen: Die Eine hochbetagt und zu Unrecht fast vergessen, die Andere floh als junge Ärztin vor Terror und Morddrohungen in den Tod: Trude Unruh (1925-2021) und Dr. Lisa-Maria Kellermayr (1985-2022).

Außerdem ist Eva-Maria Hagen (1934-2022) gestorben:

Lieutenant Uhura

Uhura auf dem schwarzweiß Foto im Jahr 1977, das ich als Ava verwende.

Nichelle Nichols
Lieutenant Nyota Uhura

28.12.1932 – 30.07.2022

Zwei Jahre, nachdem ich mein Handy im Jahr 2011 zerschlagen hatte, besorgte ich mir ein iPad mini und fing an zu twittern. Das war im Frühsommer 2013. Bis dahin hatte ich meinen Account kaum genutzt. Meinen Blog aktivierte ich 2015 wieder und ein neues Handy schaffte ich erst im Winter 2018 an.

Auf all diesen Schritten, eher nach vorn als zurück ins Internet und in die Welt, begleitete mich Lieutenant Uhura, deren Bild aus dem Jahr 1977 ich mir für den Neustart als Ava ausgesucht hatte. Seit dem trage ich den Ava mit großem feministischem Respekt und die Uhura wuchs mir jedes Jahr mehr ans Herz. Sie ist mir auch politisch ein Ansporn.

Heute wurde bekannt, dass die Darstellerin der Uhura, Nichelle Nichols, gestern gestorben ist. Ich erfuhr es, kaum dass das Endspiel der Frauen-EM zu Ende gegangen war. Ich verneige mich in Trauer und in Dankbarkeit.

Adlerwarte Berlebeck

Fotocollage mit neun Bildern. Beschreibung der einzelnen Bilder im Text, zu erkennen an den Ziffern 1-9.

Bei der Abschlussprüfung fürs Bogenschießen waren im Kurs eine Sozialpädagogin und ich zuständig für den Anfang und den Schluss. Ich übernahm Begrüßung und Abschied, verbunden mit ein paar besinnlichen Worten; die Kollegin moderierte zuerst die Vorstellungs- und später die Feedbackrunde.

Kenne ich es aus kirchlichen Gruppen so, dass dann der „Redestift“, eine Klangschale oder ein Bronzeengel kreisen, hatte die Kollegin dafür eine große Vogelfeder mitgebracht. Später erklärte sie uns, dass sie Vögel sehr mag und dass das Auflesen gefundener Federn im Wald bereits unter Wilderei fällt. Außerdem erzählte sie uns von der Adlerwarte Berlebeck, ebenfalls in Detmold gelegen, die die älteste und größte Greifvogelwarte in Europa ist. Weil ich davon noch nie gehört hatte, fuhr ich dort heute hin:

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Was bisher geschah

Ich bin jetzt zertifizierte Trainerin für pädagogisches und therapeutisches Bogenschießen. In einer Langzeitfortbildung von vier Modulen, die sich über ein Schuljahr erstreckte, habe ich mich dafür qualifiziert. Ich lernte, Leuten das Schießen mit Recurve- oder Langbögen zu zeigen und sie dabei anzuleiten; auf die richtige Ausrüstung und das Einhalten der Sicherheitsregeln zu achten; wie man Kurse oder Seminare gestaltet und was sich dort an Gruppendynamik und individuellen Themen möglicherweise eröffnen könnte.

Vor Bäumen und Büschen ein rotes Warnschikd mit weißer Schrift und ein paar Graffitos: "Bogenschießanlage. Unbefugter Zutritt verboten. Lebensgefahr! Stadt Detmild. Der Bürgermeister

Im Kurs waren wir zu siebt und kamen aus sozialen, pädagogischen, psycho- und ergotherapeutischen sowie durch mich theologischen Arbeitsfeldern. Vor allem das therapeutische Bogenschießen meinte darum für jede:n etwas Anderes. So hatte ich angefangen, mich in den Bereich Meditation und geistliches Erleben einzuarbeiten, konnte aber darüber hinaus sehr von der interdisziplinären Zusammensetzung unseres Kurses profitieren.

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