Was bisher geschah

Fast vier Monate wohne ich jetzt schon in der neuen Stadt und die erste Phase der Eingewöhnung liegt hinter mir. Anfangs fühlte ich mich völlig reizüberflutet. Das lag nicht nur daran, dass alles neu war, wie das eben so ist nach einem Umzug, sondern dass ich zum ersten Mal seit 17 Jahren wieder in einer richtigen Großstadt lebe. Von der Einwohnerzahl her etwa so groß wie Bochum, von der Fläche sogar größer als Frankfurt a.M.

Obwohl ich Rasen an Rasen an einem kleinen Park mit einer Schwanenfamilie als Nachbarn wohne, mit ausreichend Bäumen vor der Tür und Landschaft direkt um die Ecke, waren es zu Anfang doch recht viele Leute, Leute, Autos, Häuser, Häuser, Häuser, Leute, Leute, noch mehr Leute, Autos, Autos und dauernd Hunde an der Leine.

Mittlerweile habe ich mich da herein gefunden, fahre in die Gemeinde lieber den Weg über Land, statt durch das Industriegebiet und weiß den italienischen und asiatischen Supermarkt sowie jedwedes andere Geschäft in relativer Nähe zu schätzen. Weiterlesen

Murgh Korma

Ich bin hin und wieder auf TikTok. Die Plattform ist ja ziemlich umstritten, doch ich kann mich bisher nicht beklagen. Mein Schwerpunkt dort ist das Angucken von Kochvideos, doch zwischendurch bekomme ich immer mal wieder andere Sachen reingespült, von denen es heißt, TikTok würde sie ausbremsen. Aber vielleicht habe ich bei Big Data mittlerweile so viele Sozialcookies gesammelt, dass sie mir extra solche Sachen zeigen, keine Ahnung. Was ich jedenfalls gut finde, ist, dass man bei TikTok in sehr kurzen, auf den Punkt gebrachten Sequenzen internationale Küche in riesiger Vielfalt gezeigt kriegt. So kann man den Mechanismus hinter den Rezepten lernen, weil die meisten Gerichte einer Region oder eines Landes häufig eine immer gleiche Basis haben, man denke an Oma: „1 gewürfelte Zwiebel mit 1 Stich Margarine langsam in der Pfanne schmoren, dann 1 Brühwürfel…“ Aber ich schweife ab.

Ich wollte nämlich eigentlich Richtung Indien oder Pakistan. Denn dank „Salt to taste“ (hier bei TikTok oder Instagram) habe ich mich zum ersten Mal an ein indisches Rezept gewagt, nachdem ich Salt auf TikTok mehrfach dabei zugesehen hatte, wie er bis auf wenige Varianten die immer gleiche Würzpaste schmorte, in die dann alles Weitere hineinkam, statt umgekehrt wie bei uns. Und so brachte ich ein wirklich leckeres Hühnchen Korma zu Stande. Für drei Personen:

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Florilegium

Seit Januar habe ich die Lesezeichen nicht ausgemistet. Also erstmal zwei Stunden alles Mögliche quergeguckt und dann mit der Löschtaste kräftig grundgereinigt. Einiges wollte ich aber behalten, davon vieles noch nicht (ganz) durchgelesen. Das steht jetzt hier.

Angefangen damit, dass im Herbst eine überregionale Pfarrkonferenz zum Thema digitales Abendmahl droht, zu der man einen der bekanntesten Kritiker desselbigen als Referenten eingeladen hat. Ich weiß nicht, ob ich da wirklich hingehe, ich ertrage diese Unbeweglichkeitsrituale nur sehr schwer.
Aber bis Herbst ist ja noch ein bisschen hin und für alle Fälle sammle ich schonmal ein paar Links, drei davon von theonet.de, dem Blog von Ralf-Peter Reimann (danke und sorry, Ralf-Peter):

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Don’t think twice, it’s all right

Nachdem es hier länger ruhig gewesen ist, rollt es langsam wieder an und bevor es wieder anrollte, bin ich noch umgezogen. Weiterhin am Teutoburger Wald, aber nicht mehr der Süd-Ost-Rand, sondern eher mittendrin. Mehr gibt es nicht zu sagen, jedenfalls nicht hier, wer Bescheid weiß, weiß Bescheid. Nur noch das Umzugslied; man findet ja manchmal so Sachen, die passen einfach, aber nicht Pärchenkram, das war dann doch nicht gemeint. Jedenfalls aufstehen, Krönchen richten, weiter geht’s.

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