Menschliches

Die talarfarbene Pfarrkatze

Als die talarfarbene Pfarrkatze noch lebte, wusste sie, dass ich aufgrund meines Menschseins im Dunkeln nicht gut sehen konnte. Ich erinnere mich daran, wenn ich nachts raus musste, wie sie kurz gurrte, sobald ich mich näherte. Damit zeigte sie sicherheitshalber an, wo sie sich befand, damit dieses tollpatschige Menschenwesen sie nicht touchierte. Denn das wäre völlig unter ihrem Niveau gewesen.

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Ein Freitag im Juni #WmdedgT

Vor mir auf dem Balkontisch ein Saftglas mit Aperol Spritz und schwarzem Metallstrohhalm (mit großen Apfelsinenschnitzen und vielen Eiswürfeln drin), daneben-dahinter die Petroleumlampe und daneben mein Macbook. Im Hintergrund Büsche und Wiese.

Heute war mein letzter Urlaubstag und wirklich schön war er nicht. Ich erwachte etwas später als üblich und relativ schnell war mir kotzübel. In der Zeit vor dem Urlaub war an Arbeit und Konflikten zu viel los gewesen. Das kann immer mal vorkommen, solange es kein Dauerzustand wird, aber ich bin eben ein gebranntes Kind. Und das hatte darum ziemlich Magenschmerzen.

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Die krassen Sachen

Der Betonflüsterer hat sich den Viereinhalb-Stunden-Podcast mit diesem Gott-sei-bei-uns angeguckt, einen Artikel vom Cicero dazu verlinkt und zuvor seine Eindrücke aufgeschrieben:

Da sitzt ein hängengebliebener Oberstudienrat, in seiner ganzen provinziellen Muffigkeit, mit seinem Reformhausnationalismus und klebrigem Wandertagspathos, mit dem Typen wie er sonst Gruppen von Pubertätsbolzen, die sich nicht wehren können, durch die Eifel führen.

Ich habe den Podcast bisher nicht geguckt. Mein Widerwille ist zu groß.
Die CDU hat eine Argumentationshilfe zum Thema verfasst.

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Mittagessen 5/2026

Collage der Fotos mit den einzelnen Mahlzeiten mit zwei Fotos vom #DiätKater drin, um auf ein vollständiges Quadrat zu kommen.

Das Mittagessen im Monat Mai. Ich sehe den Arbeitsstress daran, dass ich wenig Gemüse geschnibbelt habe. Keine Lust. Zum Geburtstag machte ich die zweite Hälfte Schweinemedaillons von Ostern, dieses Mal mit Spargel. Dann war ich noch ein paar Tage in Berlin. Auf dem FDP-Parteitag gab es eine leckere Pizza Margherita, wenn gewünscht mit Ruccola und Serrano-Schinken. Hier die Liste für den Monat:

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Ungeduld und Übergang

Die ersten warmen Tage sind da und überall heißt es: „Jetzt beginnt der Sommer.“ Dabei stimmt das gar nicht. Noch sind wir mitten im Frühling. Dass das Gespür für das Andere, weniger Eindeutige, für die Übergänge und oft auch das Gegenteilige verlorengeht, zeigt sich nicht nur in Gesellschaft und Politik. Es macht auch vor den Jahreszeiten nicht halt, weder kirchlich noch in der Welt.

Die Karwoche gehört neuerdings bereits zum Osterfest. Man hat an Karfreitag frei, da färbt man Eier und zeigt sie her. Das Internet beginnt zu feiern. Dass der Ostersamstag der erste Samstag nach dem Ostersonntag ist, während der Tag davor Karsamstag heißt, gerät immer mehr in Vergessenheit. Überhaupt die Wochen von Aschermittwoch bis Ostern. In der katholischen Kirche werden sie Fastenzeit genannt und in der evangelischen, wie heißen sie da? Passionszeit, weil sie an das Leiden und Sterben Christi erinnern. Ja, richtig, da war doch was.

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