Twitterfavs

Weiterlesen

Schoko-Kirsch-Nachtisch

Über Himmelfahrt sind Frau K. und die Enkelin zu Besuch gewesen. Letztere ist erst drei Monate alt und wird noch gestillt. Frau K. wiederum wurde von mir ein bisschen verwöhnt, Shoppen, Leibspeise, außerdem gab es den Lieblingsnachtisch:

31hhD5ij.jpg

Das ist ein etwas aufgepeppter Schokopudding, dessen Rezept ich zu Frau K.s Grundschulzeiten auf der Rückseite der Verpackung fand und für kleines Geld ausprobierte. Frau K. liebt ihn bis heute. Man nehme für vier Personen:

1 Glas Schattenmorellen
1 Packung Schokocremepulver für ca. 600 ml Milch
Milch
1 Becher Sahne
1 Prise Zucker
Schokostreusel

Die Schattenmorellen abgießen und den Saft auffangen. Mit Schokocreme ist dieser Softpudding gemeint, den man einfach ein paar Minuten mit kalter Milch aufschlagen muss. Doch von der Milch nimmt man nur die Hälfte, die andere Hälfte wird durch den Kirschsaft ersetzt: Erst das Eine einrühren, bis die Creme halbwegs fest wird, danach das Andere, bis die Creme fertig ist. Jetzt die Kirschen mit dem Löffel unterheben. Sahne mit einer Prise Zucker steif schlagen und auf der Creme verteilen. Schokostreusel drüber, eventuell noch kalt stellen. Fertig.

Barcamp Ökumene

bild

Ich fuhr zum Katholikentag nach Münster, zumindest für einen Nachmittag! Das war in mehreren Hinsichten eine gute Idee. Denn nach den vorausgegangenen Erfahrungen auf dem Kirchentag und der re:publica in Berlin ist jetzt klar: Gezielt zu überschaubaren Veranstaltungen ja, Massenansammlungen und Themenhopping nein. Das Barcamp Ökumene am Samstag Nachmittag war für diese Erkenntnis genau richtig.

Als guter Plan erwies sich auch, in Münster viele Bekannte zu treffen. Das hat super geklappt. Außerdem waren die Katholiken unglaublich herzlich und gastfreundlich. Sind wir eigentlich auch so? Ich hoffe es sehr.

Dann lief es inhaltlich auch noch klasse. In der ersten Runde hatte ich für #twomplet und #twaudes zusammen mit Leuten von #twalm und Offene Bibel eine Session angeboten, die man im Stream angucken kann. Material zur #twomplet gibt es kurz zum Nachlesen hier oder ausführlicher hier.

In der zweiten Runde nahm ich an einer Session über ökumenisches Grenzgängertum teil, die mich sehr ins Nachdenken brachte. Der Umgang der jeweiligen Konfessionen mit ihren Kirchenleitungen ist sehr unterschiedlich, was ein Einfallstor für Missverständnisse ist und dafür, in einer Rechtfertigungsmühle zu landen. Ich habe jedenfalls besser verstanden, was ich nicht verstanden habe, so kommt man weiter.

Also rundherum eine tolle Sache. Entsprechend gut gelaunt fasste ich den Tag in einem Twitterthread und in der Fotocollage zusammen:

Weiterlesen

Florilegium

Ein Wahl-O-Mat für die Wahl der Nationalversammlung der Weimarer Republik am 19. Januar 1919.

Jens Scholz erläutert, was Fußgängerzonen nicht mit Online-Handel zu tun haben.

Ein liberales Schwerpunktheft über Ralf Dahrendorf (1929-2009)
(und ein goldenes Klo für Trump).

DSGVO: Jede_r sagt etwas Anderes, aber fast alle,
dass man bei den Bayern gute Infos findet.

Die Biographie der Protestantin, Ministerin und Familienrechtlerin
Dr. Elisabeth Schwarzhaupt (1901-1986).

Fräulein Read On erklärt, wer für Juden Verantwortung übernimmt.

Johanna lackiert sich die Nägel und kauft einen Korkenzieher.

Und schließlich Nonnen mit Klebstoff:

re:publica 2018

nine

So, zurück von der re:publica. Was soll ich sagen? Meine Erholungsbedürftigkeit in den ersten Urlaubstagen war größer als der Event. Falls Sie also in der nachfolgenden Fotocollage Struktur vermissen, seien Sie unbesorgt, es gibt keine. Die Begegnungen mit Freunden und Bekannten, die mein Highlight waren, habe ich nicht fotografiert. (Außerdem hätte ich inhaltlich einiges zu meckern. Mal gucken, ob ich das noch ausführlicher verblogge.) Jetzt bin ich erstmal wieder zu Hause, sitze auf der Terrasse und die Wäsche von der Reise ist auch schon gewaschen.

Weiterlesen

Twitterfavs

Weiterlesen

Bob Dylan in Krefeld

nineotd

Dass ich Donnerstag bei Bob Dylan war, kann man hier ausführlich nachlesen, jetzt kommen noch die Bilder hinterher:

Im Zug zum ersten Mal die neuen Kopfhörer dabei und den kleinen Vogel, den mir die Wanderfreundin aus ihrer Werkstatt zu Weihnachten gab. Der hat nämlich einen Druckknopf unter dem Flügel, sodass man Kopfhörer- oder Ladekabel um ihn herum wickeln kann, damit sie nicht verheddern. Angekommen im Hotelzimmer und gleich ein Dylan-T-Shirt angezogen. Am Merchandisingstand gab es noch mehr davon, außerdem hatten sie im Krefelder KönigPalast Benediktiner Weißbier im Ausschank. Spätes Foto von den Zugaben, wenn die Ordner nicht mehr so streng sind, anschließend draußen von der Veranstaltungstafel. Ein neues T-Shirt, ein Kopftuch und ein Programmheft erbeutet. Hotelfrühstück am nächsten Morgen mit Rührei, Speck, Tee und O-Saft.