Hinter der Ziellinie

Den Beginn der Sommerferien erreichte ich nach dem überbordenden Pflichtprogramm der letzten Monate wie ein Ziel. Alles Konzeptionelle, jede Planung musste bis dahin hintanstehen. Dabei sind sie genauso notwendig. Doch ich war völlig im Operativen versunken. Kaum von dort wieder aufgetaucht verschwand ich Donnerstag Abend drei Stunden in einem konzeptionellen Kaninchenbau und habe es sehr genossen. Platz zum Denken ist wie Raum zum Atmen.
Weiterlesen „Hinter der Ziellinie“Mittagessen 6/2026

Der Spargelbauer vor dem Edeka bleibt immer so lange, wie er Spargel hat. Dieses Jahr war er schon eine Woche vor Johanni weg. So wusste ich erst im Nachhinein, dass ich mit dem Spargeltopf das Saisonende eingeläutet hatte.
Weiterlesen „Mittagessen 6/2026“Medienschau

Letzten Sonntag bin ich im Kino gewesen, um mir die Doku über Ingeborg Bachmann anzusehen. Ich war seit der Schule nicht mehr an ihr vorbeigekommen. Der Film hat mich so beeindruckt, dass ich mir mittlerweile „Sämtliche Erzählungen“ und „Sämtliche Gedichte“ von Bachmann bestellt habe und abends immer einige Verse und Geschichten lese.
Weiterlesen „Medienschau“Rohe Tomatensauce
Ariadnefaden

In den sieben Jahren ohne Handy wurde das iPad mini zu meinem Hauptgerät. Erst vor acht Jahren hatte ich mir wieder ein iPhone für unterwegs angeschafft, irgendwann ein Macbook Air sowie ein iPad Pro zum Arbeiten und für alles Mögliche, aber das iPad mini ist zu Hause mein bevorzugtes Endgerät geblieben. Es erfüllt mehrere Funktionen: Ich gehe von da aus in die sozialen Medien und nahezu in alle weiteren Apps, die ich nutze. Wenn ich schnell meine dienstlichen Mails und Accounts checken möchte, mache ich das ebenfalls dort und wechsele nicht eigens das Gerät oder gehe ins Arbeitszimmer. Weil das iPad mini klein und handlich ist, verwende ich es außerdem als E-Book- und Feedreader sowie zum Podcast hören und als Wecker.
Weiterlesen „Ariadnefaden“Ein Sonntag im Juli #WmdedgT
Heute ist mein letzter Tag mit Krankenschein. Schon vorher hatte ich mich mehrfach gefragt, ob vor meinem Urlaub nicht alles ein bisschen zu viel war, sodass die Zeit zur Erholung nicht reichen würde. Das betrachte ich nun als beantwortet, aber auf Borrelien zur Erkältung wäre ich nicht gekommen. Sieben Tage war ich krank geschrieben, plus zwei sehr vergrippte Tage ohne AU vorletzte Woche. Dazwischen dachte ich, das müsste jetzt nur noch ausheilen und dass ich so schlapp bin, läge an der Hitze. Das sah der Hausarzt am Montag anders und zog mich aus dem Verkehr. Wenn ich die deutsche Regierung richtig verstanden habe, hätte ich das schon zehn Tage eher haben können.
Weiterlesen „Ein Sonntag im Juli #WmdedgT“