Neulich bei Bob Dylan

Ich war gestern bei Bob Dylan. In Krefeld, weil in Düsseldorf spielt er dieses Jahr nicht. Am Samstag nach Bielefeld wäre natürlich noch besser gewesen, leider fährt von dort abends kein Zug mehr heim und Sonntag muss ich konfirmieren. Man kann in Ostwestfalen zu tollen Sachen gehen, man kommt von dort nur nicht wieder zurück. Bei ZZ Top letztes Jahr in Halle i.W. war ich darum auch nicht.

Also auf an den Niederrhein, ich muss sagen, das war schon eine Show. Am Check in im Hotel standen wir zu fünft, einige hatten ihre Dylan-Shirts bereits an. Ich bin dieses Jahr das dritte Mal dabei, mittlerweile gehöre ich dazu, man erkennt mich als Fangirl auch ohne T-Shirt, ich hab’s erst auf dem Zimmer angezogen.

Das Taxi zum KönigPalast teilte ich mir mit einem älteren Ehepaar. Er mit wolfsgrauen Dreadlocks, sie ein wenig wie Joan Baez. Die Beiden kamen aus Wales und reisen die komplette Tour mit. Dass es das gibt, hatte ich schon öfter gehört, jetzt traf ich zum ersten Mal Leute, die das wirklich machen.

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Die Apfelernte

Als wir uns kennenlernten, war sofort klar, apfelbdass mit ihm nicht zu spaßen sein würde. Aufgeschossen, dürr, die vielfachen Arme nach oben gestreckt, stand er an der hintersten Ecke des Pfarrhauses, jeden zur Halsstarrigkeit verdammend, der seine Krone betrachten wollte.

Mit der Apfelmamsell im Pfarrgarten hatte er nichts zu schaffen. Diese unterhielt ein Tête-à-Tête mit einem Jelängerjelieber, der soviel kleiner war als sie, dass sie ihn unter ihre Achsel klemmte, während er vor Wollust duftete wie ein Pfingstochse.
Ob der junge Stutzer auf der gegenüberliegenden Seite ein Abkömmling dieser Liaison war, wusste man nicht und der Knabe selbst war noch nicht reif genug, seine Herkunft durch Blüten oder Früchte auszuweisen.

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Palmarum

Der Sonntag verlief ziemlich ruhig, auch wenn ich das Adrenalin der letzten Wochen noch deutlich spüren konnte. Also ging ich aquajoggen, um meine Energien zu loszuwerden und anschließend in die katholische Messe, einen neuen Palmzweig für mein Kruzifix besorgen. Danach holte ich die Sonntagsspeise beim Vietnamesen und verschlief den ganzen Nachmittag, volle vier Stunden lang.

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Im ersten Teil der Woche war ich dann mit den zwei weiteren Aufgaben beschäftigt, die ich mir für die Fastenzeit gestellt hatte.

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Judika

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Am Sonntag war ich wieder bei KFC, Mittwoch beim Zahnfee und am Freitag das Pfarrhaus mit den Apfelbäumchen angucken. Weiterlesen

Lätare

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Der Sonntag verlief ereignisreich. Nach einer Dienstreise, Gottesdienst und was mit den Konfis hatte ich mein iPad mini im Zug liegen lassen. Ich bemerkte den Verlust, als ich am Bahnhof bei KFC meine Sonntagsspeise fotografieren wollte.

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Okuli

Der Sonntag verlief ohne besondere Vorkommnisse. Zuerst hielt ich Gottesdienst, danach war ich mit der Wanderfreundin aquajoggen und anschließend aß ich die Sonntagsspeise, die ich mir dazwischen geholt hatte: Hähnchenfilet mit Krautsalat von KFC.

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Ich stehe ja auf dem Standpunkt, dass es kein Fastfood ist, solange keine Pommes dabei sind. Also bestellte ich statt dessen Kartoffelpüree mit Sauce, was mir sonst fremd wäre. Allerdings muss ich zugeben, dass der Püree sehr bekömmlich war. Man ist nicht so pappsatt wie nach Fritten.

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