Mittagessen 1/2026

Foto-Collage der aufgelisteten Mahlzeiten. Eines der Einzelbilder zeigt statt eines Essens den #DiätKater.

Morgen gibt es noch einmal Ossobuco mit Nudeln und Apfelkompott. Sauerkraut mit Schupfnudeln habe ich auch noch eingefroren, dann ist der Monat um. Mit der Beinscheibe weihte ich den neuen Römertopf ein, nachdem ich den vorherigen geschrottet hatte. Mein Highlight diesen Monat war aber das Paradeiskraut. Für die Serviettenknödel bestellte ich extra Knödelbrot, weil man das in Ostwestfalen nicht im Laden kaufen kann. Ich entschied mich für 750 g, das reicht für die nächsten nülfzig Jahre.

Weiterlesen „Mittagessen 1/2026“

Semesterende

Blick auf den Winkel des Treppenhauses, an dem zwei Wände zusammentreffen. Von der Treppe sieht man dabei nichts. Die linke Wand ist kpmplett knallrot gestrichen und verfügt über zwei quadratische Fenster mit Milchglasscheiben. An der rechten Wand hängt ein modernes, abstraktes Kunstwerk in hellen Blautönen, von dem man hier einen Ausschnitt sieht. Darunter, ebenfalls als Auschnitt, ein Schild zur Orientierung. Das Wort "Kirchengeschichte "ist ganz, die Wörter "Systematische Theologie" und "Philosophie" sind in Teilen zu lesen.
Treppenhaus zum Hörsaal der Sozietät

Die letzte Semesterwoche des Kontaktstudiums ist angebrochen und die letzten Veranstaltungen stehen an. Die Sozietät fand bereits von Freitag auf Samstag statt. Fachlich war sie streckenweise recht interessant, aber das Zeitmanagement ist nicht gut gelaufen. Das fand ich auch deswegen doof, weil es mir gesundheitlich nicht sonderlich ging, sodass ich auf regelmäßige Pausen angewiesen war und am Freitag Abend sogar eher gehen musste. Zumindest am Samstag klappte das Timing besser, aber die Schlussrunde endete für mich trotzdem mit einem Spurt zum Bus, statt mit ein paar persönlichen Worten zum Ausklang in der Gruppe.

Weiterlesen „Semesterende“

Da capo

Blick auf die Bühne, wo die Plätze des Orchesters aufgebaut sind. Man sieht drei Sitzplätze. Davor die üblichen Bigband-Schilder in weiß, mit dem Namen "Palast Orchester" samt Emblem in schwarz darauf. Das ganze ist vor dunklen Hintergrund in warmes Licht getaucht. Farbfotografie.

Am Mittwoch bin ich bei Max Raabe und dem Palast Orchester in der Stadthalle gewesen. Ich war gespannt, wie es verlaufen würde, ohne das Publikum zwei Stunden lang mit der ganzen Big Band zu beschallen und nicht nur Klassiker aneinanderzureihen. Aber was soll ich sagen, es war sehr, sehr gut gemacht! Leise und laute Töne, Combos und Gesamtorchester, neues Repertoire und Klassiker wechselten sich ab. Dazwischen kurze Bonmots von Max Raabe, Vorstellung der Musiker:innen, Komponist:innen, Texter:innen. Alles sehr exakt und punktgenau, ohne unterkühlt zu sein, sondern einfach gut und elegant. Auch Max Raabe live zu hören, hat mir gefallen. Die Stimme über alle Oktaven hinweg entspannt und mühelos.

Weiterlesen „Da capo“

Ein Montag im Januar #WmdedgT

Blick auf meinen Schreibtisch mit Lampe, Büchern, Texten, Macbook, Tee (Schalke-Tasse und Kanne), Stiften usw. Dahinter die Fenster mit Blick Richtung Straße, Nachbarhecke und -haus.

Zum Wachwerden hatte ich heute Morgen überhaupt keine Lust. Ich blieb im Dunkeln liegen und hörte mir die Nachrichten zu Berlin und Venezuela auf Table Today an. Danach fand ich, dass im Bett bleiben eigentlich eine super Sache ist. Das sah der #DiätKater anders. Fröhlich holte er sich seine morgendlichen Streicheleinheiten ab. Sein kleiner Körper vibrierte richtig vor Glück und Zufriedenheit. Na gut, wenn das so ist. Vibrieren werde ich aber nicht, dachte ich und stand auf.

Weiterlesen „Ein Montag im Januar #WmdedgT“

Geschafft

"Der literarische Katzenkalender" von 2025 und der von 2026 mit einem Katzenfoto auf dem Deckblatt.

Gott Lob, die Feiertage liegen hinter mir! Die Geister der Weihnacht waren dieses Mal ziemlich präsent, das ist in den vergangenen Jahren besser gelaufen. Da war es gut, dass ich mich nach dem 4. Advent bis Silvester freiwillig zum Dienst gemeldet hatte. Die Gemeinde und ich freuten sich über das Wiedersehen. Gleichzeitig war es, als wäre ich nicht weg gewesen. Zu Heiligabend hielt ich eine besinnliche Predigt, derweil mich ein eigenartiges Gefühl überkam. Verlorengegangene Gewissheiten über Krieg und Frieden. An Silvester redete ich in Sentenzen über die alte und die neue Jahreslosung, in der „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5). Neu und glänzend wie Gold, dachte ich mir. Die Lektorin und ich luden daher am Ende des Gottesdienstes noch einmal in einen großen Kreis am Altar ein. Dort bekam jede:r ein „Goldstück“, das ich mitgebracht hatte sowie einen Segen zugesprochen und überreicht, den die Lektorin auf kleine Zettel geschrieben hatte.

Weiterlesen „Geschafft“