Aufräumen im Internet

Türschild, auf dem "Geistliche/r" steht.

Mittlerweile beerdige ich seit 25 Jahren, aber erst diesen April bin ich zum ersten Mal auf dem Friedhof gegendert worden. Oben ein Foto, das ich darum vom Türschild der Sakristei des Waldfriedhofs in Sennestadt gemacht habe. Eigentlich wollte ich nach Studiensemester und OPs ganz in Ruhe wieder einsteigen. Statt dessen bin ich jetzt bei Beerdigung Nr. 5/6 in Folge angelangt, dazu die verrücktesten Termine, digital und analog. Nach 18 Tagen Dienst am Stück konnte ich durch den Feiertag gestern endlich ein verlängertes Wochenende einläuten. Um ein Telefonat, das von Donnerstag noch nachdieselte, kam ich trotzdem nicht herum. Heute herrscht bislang Ruhe. Ich hoffe, dass das so bleibt und räume erstmal das Internet auf:

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Argumente und Gefuchtel

Kiki bloggt „Über Abkürzungen“ und sich in Rage. Die letzten Absätze haben es mir besonders angetan, aber ich will die Pointe nicht vorwegnehmen.

Antje hat ein neues Buch geschrieben. Ein Exemplar wartet bei mir zu Hause und eine Eintrittskarte für eine ihrer Lesungen habe ich auch schon. Bis es so weit ist, hier ein Interview aus der taz: „Mit High Heels hat man keine Standfestigkeit.“

Roland erläutert noch einmal den Unterschied zwischen Passionszeit und Fastenzeit und wie es im Evangelischen (nicht) sein soll: „Protestantisches Fasten“.

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Florilegium

Rita Süssmuth ist gestorben. Sie kämpfte gegen AIDS und für die Würde von daran Erkrankten und damit für selbstbestimmte Sexualität, als das noch nicht so hieß. Sie setzte sich für Frauen ein, nicht nur in der CDU. Darauf, dass sich die Alterspyramide auf den Kopf stellt, wies sie schon vor über 30 Jahren hin, als es Begriffe wie „Generationengerechtigkeit“ und „Nachhaltigkeit“ ebenfalls noch gar nicht gab. Möge ihr das ewige Licht leuchten.

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