Florilegium

Die Frömmigkeit des Menschen wohnt im zentralen Höhlengrau. Der zugehörige Forschungsbereich heißt Neurospiritualität.

Die Juristin Karoline Preisler ist liberal, evangelisch und hat aufgeschrieben, warum „Kirche für eine gelingende Demokratie unverzichtbar“ ist.

Helen Knauf und Susanne Mierau haben Mutter-Kind-Bilder auf Instagram analysiert: „Like a virgin.

„In der Mitte der Erwerbsbiographie sind nur 39 % der Frauen im Alter von 30 bis 50 Jahren Vollzeit erwerbstätig – aber 88 % der Männer“, aus: Lebenswirklichkeiten von Frauen zwischen 30 und 50 Jahren.

Lieblingsinterview mit Loriot.

„Wie wir uns an Musik erinnern“, Radiofeature mit vielen schönen Beispielen.

Wenn du so berühmt bist, dass es zu deinen Songtexten ein Exegese-Magazin gibt: Key West.

„Ace of Spades“ als Glockenspiel:

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Benedikt über das Sterben der Kirche und Tomáš Halík.

Titiat Scriptor zeigt, wie man die Denkmodelle der Geschlechterdualität und -vielfalt miteinander aussöhnen könnte (Thread).

Das älteste Radiohörspiel (1928): Hallo! Hier Welle Erdball!
Claudia hat’s gefunden und noch zwei weitere aus der Weimarer Republik: Weekend und ein Zusammenschnitt für die Funkausstellung 1931.

Welle Erdball und der Zusammenschnitt wurden durch die Schlesische Funkstunde ausgestrahlt. Der Sender Gleiwitz wird später für den Beginn des Zweiten Weltkriegs ganz anders von Bedeutung sein.

Er hatte außerdem den Anfang des Steigerlieds als Pausenzeichen. Das übernahm nach dem Krieg der Saarländische Rundfunk, allerdings nicht die ersten Takte wie damals in Oberschlesien, sondern die Stelle mit dem „hellen Licht bei der Nacht“. Das noch nebenbei.

Bob Dylan jodelt und nimmt den Jewish Folk auf die Schippe (via Pietkingkong).

Frau Scheuer hat Twitter anvertraut, dass sie keinen Samt anfassen mag, weil das für sie wie die quietschende Gabel auf dem Teller ist und Tom van Orten hat ein bisschen was dazuerfunden und ein großartiges Lied daraus gemacht:

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Podiumsdiskussion über Identitätspolitik beim Exzellenzcluster Religion und Politik. Ich fand’s entlarvend, dahingestellt für wen.

Knut erklärt den Stand der Dinge in Sachen digital-analoge Kirche.

Bei Herrn Buddenbohm ist nichts los, außer Twitter.

Frauen im Wald.

Johanna betet:

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Thomas Hirsch-Hüffells flammende Liebeserklärung für das Abendmahl.

Magdalena Smentana über digitale Gemeinschaft und Frau Juna spinnt den Faden weiter: Digitale Teilhabe.

„Es wird Ostern. So oder so.“ Ja, liebe Inke, das wird es:
Der Herr ist auferstanden. Halleluja!

Wenn Frauen sterben und es im Trauergespräch angeblich nichts Besonderes über sie zu erzählen gibt. Eine Erfahrung, die ich selbst häufig mache: Die Frau ohne Eigenschaften.

Edda schrieb ein großartiges Porträt über die Bäckermeisterin und Unternehmerin Maren Andresen.

Dass Frauen singen, ist gefährlich. Darum wird es in Afghanistan verboten.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Meisten gar nicht wissen wollen, wie es wirklich in den schwierigen Stadtteilen läuft. Wie hier in der Schule, während Corona.

Der neue Weltempfänger, Radiosender aus der ganzen Welt:

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Ich begann diesen Post mit einem Tweet zu den Capitol Riots, auf dem ein Foto mit dem Text „Ein Bild für die Ewigkeit“ zu sehen war. Leider wurde der Tweet mittlerweile gelöscht. Das Bild fand ich noch einmal hier. [Überarbeitet am 13.04.2021]

Wie Hans Rosenthal die Schoah überlebte.

Die sächsische Landeskirche auf Spurensuche:
Was ist rechtsradikal?

Sebastian über Rassismus und Machtdifferenz:
Du darfst nur nicht mitspielen.

Die Gegenargumente scheinen mir ausreichend bekannt. Hier nun, was für eine Geschlechtsangleichung im Kindes- und Jugendalter spricht.

Sabine Töpperwien macht Feierabend.

Obama über Wokeness und Ambiguitätstoleranz. (Fällt es eigentlich nur mir auf, dass das an Jugendliche gerichtet ist, aber sich Erwachsene angesprochen fühlen?)

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Christiane Florin fragt sich, ob katholische Würdenträger an Weihnachten keine anderen Sorgen haben.

Hedwig Richter schreibt bei der BPB über Frauen in der Demokratiegeschichte und ich muss es selbst noch lesen.

Jeden dritten Tag tötet ein Mann seine Partnerin.
Kristina F. Wolff zählt Femizide in ihrem Twitteraccount

Ein Biopic über Luise F. Pusch.

Odetta Holmes wäre am 31. Dezember 90 Jahre alt geworden: Königin des Folk.

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Und denke so: Wohlan, der Feind hat uns durch Gottes Zulassen Gift und tödliche Ansteckung hereingeschickt. So will ich zu Gott bitten, daß er uns gnädig sei und es abwehre. Danach will ich auch räuchern, die Luft reinigen helfen, Arznei geben und nehmen, Orte und Personen meiden, wenn man mich nicht braucht, damit ich mich selbst nicht vernachlässige und dazu durch mich vielleicht viele andere vergiftet und angesteckt werden und ihnen so durch meine Nachlässigkeit eine Ursache des Todes entsteht. Will mich allerdings mein Gott haben, so wird er mich wohl finden; so habe ich doch getan, was er mir zu tun gegeben hat, und bin weder an meinem eigenen noch an anderer Leute Tod schuldig. Wenn aber mein Nächster mich braucht, will ich weder Orte noch Personen meiden, sondern frei zu ihm gehen und helfen, wie oben gesagt ist. Sieh, das ist ein rechter, gottfürchtiger Glaube, der nicht tollkühn oder frech ist und auch Gott nicht versucht.

Martin Luther, Ob man vor dem Sterben fliehen möge (WA 23,338ff)
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