Adlerwarte Berlebeck

Fotocollage mit neun Bildern. Beschreibung der einzelnen Bilder im Text, zu erkennen an den Ziffern 1-9.

Bei der Abschlussprüfung fürs Bogenschießen waren im Kurs eine Sozialpädagogin und ich zuständig für den Anfang und den Schluss. Ich übernahm Begrüßung und Abschied, verbunden mit ein paar besinnlichen Worten; die Kollegin moderierte zuerst die Vorstellungs- und später die Feedbackrunde.

Kenne ich es aus kirchlichen Gruppen so, dass dann der „Redestift“, eine Klangschale oder ein Bronzeengel kreisen, hatte die Kollegin dafür eine große Vogelfeder mitgebracht. Später erklärte sie uns, dass sie Vögel sehr mag und dass das Auflesen gefundener Federn im Wald bereits unter Wilderei fällt. Außerdem erzählte sie uns von der Adlerwarte Berlebeck, ebenfalls in Detmold gelegen, die die älteste und größte Greifvogelwarte in Europa ist. Weil ich davon noch nie gehört hatte, fuhr ich dort heute hin:

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Pfeile und Zeug

Mein erster Ausflug seit ich in der neuen Stadt wohne, überhaupt der erste seit einer gefühlten Ewigkeit.

Es ging nach Münster zur Hood Archery, wo ich mich mit einem der Leute dort verabredet hatte. Bereits im Juni war ich anlässlich einer Fortbildung in der Hood gewesen. Damals hatten wir ausgemacht, dass wir die Sachen, für die mein Kopf vor lauter Input zu voll war, später in Ruhe besprechen.
Ich stelle mich mit Pfeil und Bogen nicht ungeschickt an, da ich aber nicht so häufig trainiere, komme ich trotzdem eher langsam voran. Als ich jetzt neue Pfeile brauchte, war es endlich auch für die anderen Themen so weit.

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Meine Perle

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Drei Tage Hamburg. Eigentlich war Kloster Kirchberg angedacht, aber das war voll und ich hatte mir ohnehin überlegt, dass ich wieder öfter in die Hansestadt fahre. Dafür sprach außerdem, dass ich gerne für mich sein wollte, aber genügend Twitterer im Norden kenne, falls ich nicht zurecht gekommen wäre. Ich machte einen Plan, was ich mir angucken möchte, dann ging es los.

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Der Alt-Right Komplex

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Seit ich den HMKV im Dortmunder U vor drei Jahren auf dem stARTcamp  kennenlernte, gehört er zu meinen liebsten Museen. Wobei der Verein sich selbst nicht als Museum, sondern lieber als „Plattform für … (Medien-)Kunst“ beschreibt.
Ende März startete die Ausstellung „Der Alt-Right Komplex. Über Rechtspopulismus im Netz“. Sie geht noch bis zum 22. September und in den nächsten Tagen erscheint ein Magazin (Katalog sagen sie also auch nicht), das ich mir sicherlich bestellen werde.

Die Ausstellung arbeitet den rechten Mist im Netz deutlich heraus und zeigt dabei, dass es sich nicht um ein paar versprengte Häufchen Ewiggestriger handelt, sondern um vielfältige, raumgreifende Netzwerke mit unterschiedlichen, teilweise miteinander verbundenen Schwerpunkten. Da kommt in den nächsten Jahren noch einiges auf uns zu, die Saaten sind gesät und blühen bereits auf.

Was ich dabei am HMKV so mag, ist, dass er sehr verständlich erklärt, um welche Inhalte es geht. Dazu gibt es dann die passenden Installationen, aber immer so dass man Kunst und Erläuterungen unterscheiden kann, sich also nicht manipuliert oder geinfosoapt fühlt. Missionieren will die Ausstellung ebenfalls nicht. Das ist auch gar nicht nötig. Es reicht, die einzelnen Darstellungen anzusehen oder ihren Ausläufern ins Alltägliche zu folgen: NSU, Urban Gardening, Breitbart.

Ich werde über das Gesehene noch länger nachdenken, zumal ich mich frage, was wir, was ich, diesen Bewegungen entgegensetzen müssen. Hier noch einmal die Infoseite zur Ausstellung und die Beschreibung der Bilder auf der Fotocollage:

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Auf dem #hansebarcamp

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Dass ich beim #hansebarcamp war, liegt schon zwei Wochen zurück. Kaum wieder zu Hause bekam ich von einer Teilgeberin die Anfrage, einen Artikel über die #twomplet für ein theologisches Magazin zu schreiben. Der ist mittlerweile fertig und erscheint Ende April. Jetzt finde ich die Zeit, das, was mir auf dem BarCamp besonders wichtig wurde, zu verbloggen. Ich bin über den Tag in mehreren Sessions gewesen, es hat mir gut gefallen!

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Dreikönigsurlaub

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Nachdem ich den Epiphanias-Gottesdienst hinter mir hatte, war ich mit meinen Weihnachtsdiensten fertig und verabschiedete mich für eine Woche in den Urlaub. Bereits am Mittag fuhr ich mit dem Zug in den Hegau, wieder in den Landgasthof, um Frau K. und ihre Familie für einige Tage zu besuchen. Die Zeit war schön und sehr erholsam. Nur als ich endlich vom Arbeitsstress herunter gekommen war und mich an das fremde Bett gewöhnt hatte, war sie leider schon vorbei. Jetzt bin ich seit drei Tagen wieder zu Hause, laboriere an einem Schnupfen, den mir die Enkelin vermacht hat und verblogge mit glasigen Augen ein paar Fotos:

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