Ich bin in Berlin gewesen. Donnerstag Nachmittag hin, Sonntag Morgen zurück. Der Bundesparteitag der FDP fand dort am Samstag und Sonntag statt. Als zuschauendes Mitglied konnte ich auch ohne Amt ein Zimmer aus dem Parteikontingent buchen. Am Freitag wollte ich mich aber erstmal der Fotografie widmen.
Heute habe ich einen Ausflug zur OWL-Archery gemacht. Das ist die Nachfolgerin der Messe für intuitives und traditionelles Bogenschießen PaderBow und damit die ältere Schwester der FreiBow. Ich weiß nicht, ob sie deswegen jetzt anders heißt. Die OWL-Archery fand aber auch nicht in Paderborn, sondern in der Ostwestfalenhalle Kaunitz (1) statt. Das gehört zu Verl im Kreis Gütersloh. So oder so besuchte ich sie zum ersten Mal.
Am Wochenende ging’s in Badische. Johanna wurde als Prädikantin beauftragt und eingesegnet! Es war ein schlichter und gerade darum berührender Gottesdienst. Als Vers für ihre Einführung hat sich Johanna Josua 1,9 in der Übersetzung der Basis Bibel ausgesucht: „Ich habe dir doch gesagt, dass du mutig und stark sein sollst! Fürchte dich nicht und schrecke vor nichts zurück! Denn der Herr, dein Gott, ist mit dir bei allem, was du unternimmst!“
Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen, dazu Salat von der Salatbar (6) und ein paar Kleinigkeiten vom Buffet und der Desserttheke – das Mittagessen war gar köstlich! Die Mensa der KiHo Wuppertal heißt Speisehaus, ist hoch wie eine Halle und modern eingerichtet. Mit einer Mensa, wie ich sie von früher kannte, hat das kaum noch zu tun. Das liegt aber zugegeben auch daran, dass die KiHo im Vergleich zu einer regulären Uni sehr klein ist.
Kaum war ich am Jahresanfang wieder im Dienst, nahm ich Ende Januar zum ersten Mal an einer Sozietät teil. Im Sommersemester wurden es vier Jahre, in denen ich mich mit den zehn Aktenordnern (5) beschäftige. Ich halte nicht viel davon, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Bis es soweit ist, werde ich ohnehin noch ein paar Jahre brauchen. Aber nachdem die Doktormutter zu Beginn der Veranstaltung fragte, ob sie unsere Projekte auf der Website des Lehrstuhls nennen könnte und ich am Dienstag drauf beim Sup. war, um die nächsten beiden Jahre zu planen, lässt es sich nur noch schlecht verheimlichen: Irgendwo zwischen Liturgiewissenschaft, Aszetik und digitaler Kirche stecke ich mittendrin.
Am Sonntag hatte ich predigtfrei und befand mich inmitten meines umständehalber selbst erteilten Sportverbots. Außerdem hätte ich mir dringend die Nägel maniküren müssen. Mir blieb also nur die Flucht.
Ich bin mit der Museumsbahn gefahren! Johanna hatte mir kürzlich einen Link geschickt, ob das nicht etwas für mich wäre: An Himmelfahrt mit der Eisenbahn vom hiesigen Hauptbahnhof zum Haller Willem, dem Stadtfest von Halle (Westfalen) und wieder zurück.