Ein Donnerstag im November #WmdedgT

Auf meinem Wohnzimmertisch links die CD mit den Geschichten von Herrn Keuner, gelesen, und das Buch Schweinegezadder, geschrieben von Manfred Krug. Rechts daneben ein Teller Wirsingeintopf. Dahinter eine Postkarte mit "Schloss Schlemmin" in Wort und Bildern. Sie lehtnt an einer brennenden Bienenwachsstumpenkerze. Das Dunkle dahinter ist ein Stück vom Sofa.

Urlaub und darum bis mittags im Bett gelegen. Zwischendurch stand ich auf, um mir ein Butterbrot mit Frischwurst zu machen und Tee zu kochen. Während der zog, schnell die Post aus dem Briefkasten geholt: Zweimal Manfred Krug, einmal als Taschenbuch („Schweinegezadder“) und einmal als CD (Brechts „Geschichten von Herrn Keuner“), dazu eine Postkarte von der Ostsee (Danke!). Um kurz vor zwölf snackte ich eine Minisalami und stürzte mich auf den Haushalt. Während Riff Raff die Wohnung saugte, fuhr ich zum Einkaufen.

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Tagundnachtgleiche

Die Nachbarkatze auf einer Decke auf ihrer neuen Fensterbank. Im Hintergrund das Grün des Gartens. Das Ganze sieht man durch den Schleier einer Gardine, die davor hängt.

Ich mag die Tagundnachtgleiche gern. Ich finde sie so biorhythmisch. Einmal bin ich im Frühjahr währenddessen umgezogen und hatte in der neuen Wohnung die Lampen und Rollos noch nicht montiert. Das war super. Ich wurde morgens vom Sonnenaufgang geweckt, arbeitete in der neuen Wohnung, solange es hell war und machte während der Dämmerung Feierabend. Dann saß ich noch eine Zeitlang bei Kerzenschein, fand aber bei dem spärlichen Licht wie von allein ins Bett. Das Auspacken und Hin- und Herschleppen der Umzugskisten hat sicher auch seinen Teil dazu beigetragen.

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Ein Montag im Oktober #WmdedgT

Auf dem Wohnzimmertisch die Sonnenblumen in einer Vase, davor ein Teller mit Krautnudeln, daneben das Buch Nelka von Svenja Leiber.

Ich fing den Tag in Ruhe an. Das hatte ich mir vorgenommen, denn gestern war Erntedankfest. Wir feierten Familiengottesdienst mit den Kindergärten und anschließend großem Kaffeetrinken auf dem Kirchplatz. Die Küsterin gab mir die Sonnenblumen vom Altar mit nach Hause. Den Abend ließ ich mit dem einen oder anderen Glas Wein ausklingen. Aber wovon man nicht sprechen kann, darüber soll man schweigen.

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Punktlandung

Ein Bund Möhren auf dem Taufstein.

Heute fanden die Jubiläumskonfirmationen statt und es hat alles gut geklappt. Meine Erleichterung ist entsprechend groß. Als ich die Feier in der Gemeinde vor zwei Jahren zum ersten Mal alleine durchführte, weil der angestammte Kollege in Rente war, wurde es eine organisatorische Katastrophe. Ich machte mir viele Notizen und war heilfroh, als durch eine etwas unkonventionelle Urlaubsplanung der Springer den Sonntag letztes Jahr übernahm. Sicherheitshalber hatte ich an mehreren Stellen ein ausführliches Feedback hinterlassen. Aber dieses Jahr war ich wieder dran. Zum Glück hatte sich mittlerweile alles gut und neu eingespielt.

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Ein Samstag im September #WmdedgT

Die Urkunden und Anschreiben sortiert, auf dem Schreibtisch sortiert aufgefächert. Drumherum sieht man etwas vom Gemeindebüro.

In der Nacht lag ich aus Gründen länger wach. Erst gegen Morgen fand ich noch einmal für einige Stunden in den Schlaf. Danach blieb ich im Bett und vergammelte den Vormittag. Irgendwann kochte ich eine Kanne Tee und aß zwei Salamibrote. Zwischendurch hätte es normalerweise Mettwürstchen gegeben. Aber die Marke meines Vertrauens hat die Rezeptur geändert und ist jetzt ungenießbar. Seit dem probiere ich mich bei Rewe durch die anderen Sorten. Heute gab es Geflügel-Kabanossi in Schnüren. Sie schmeckten nach nichts.

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