Beim ersten Lesen wundert es mich, dass der Gott Huitzilopochtli zu den Azteken und nicht zu den Schweizern gehört. Putziges Göttli. pic.twitter.com/quAAqGu0JU
Früher gab es ein nahrhaftes und schmackhaftes Getreide namens Phari, dessen Anbau jedoch durchaus nicht einfach war. Deswegen gab es dafür ausgebildete Pharisäer.#AlternativeFakten
Ich kam gerade von der Hörgeräteakustikerin, am späten Vormittag, als sie im Radio sagten, dass Randy Meisner, der Bassist der Eagles, gestorben ist. Dann spielten sie „Hotel California“.
Das hörte ich damals an der Engelsburg, mit Blick auf die Brücke Viktor Emanuels II. Zu Quasimodogeniti 2019 war ich nach Rom geflogen. Jeden Morgen wartete ich dort an der Pons Aelius neben der Burg auf Benedikt, um mit ihm die Stadt zu erkunden. Noch war er nicht da, statt dessen zwei Straßenmusikanten mit langen Haaren, die auf ihren Boxen saßen und „Hotel California“ spielten.
Gestern war ich zu Barbie im Kino. Ich mochte den Film sehr. Er traf genau meinen Humor und meinen Wunsch, gut unterhalten zu werden. In der SZ war wohl naserümpfend zu lesen, der Film wäre in Wahrheit kapitalistisch. No shit, Sherlock. Dass Mattel etwas mit Kapitalismus zu tun haben könnte, dämmerte mir spätestens, als deren Emblem auf den Hoverboards bei Zurück in die Zukunft II prangte. Da war ich 19 Jahre alt. Aber vielleicht habe ich den Teaser der SZ auch nur falsch verstanden. Der Artikel selbst war nämlich hinter einer Paywall versteckt. Ach so.
Diese Woche ist bisher ziemlich ruhig, nächste Woche habe ich dafür mehr zu tun. Aber noch ist es nicht so weit. Ich blieb also in der Abteilung lieblicher Farben und machte mich auf zum größten Lavendelfeld Deutschlands. Bis Google es kürzlich auf der Startpage hatte, konnte ich ja nicht ahnen, dass das ausgerechnet im reformierten Lipperland liegt, direkt um die Ecke.
Nachdem es durch die ganzen Hintergrundgeräusche auf dem Kirchentag schon schwierig war und die Worte eines Handwerkers in meinen Ohren kürzlich klangen wie die Lehrerin von Charlie Brown, vereinbarte ich einen ausführlichen Termin bei der Hörgeräteakustikerin. Ich hatte bei den letzten beiden Serviceterminen schon um einen schnellen Hörtest gebeten, immer mit dem Ergebnis, dass es schlechter würde, aber für weitere Maßnahmen noch nicht schlecht genug. Mittlerweile war es allerdings unerträglich, ich war entsprechend frustriert.
Tatsächlich waren dieses Mal mehrere Werte deutlich unterm Strich. Also bekomme ich auch auf dem rechten Ohr ein Hörgerät und da die Systeme auf beiden Seiten gleich sein müssen, auf dem linken ebenfalls ein neues – für mich kostenlos, weil die Serie gerade ausgelaufen war. Die Abdrücke wurden letzte und vorletzte Woche gemacht und vor einer halben Stunde rief die Akustikerin an, dass die Hörgeräte schon fertig sind. Freitag Morgen kann ich zum Anpassen kommen. Ich freue mich sehr darauf.