Ein Dienstag im September #WmdedgT

Da wir uns Donnerstag Vormittag analog zum „Teamtag“ treffen, fiel das Dienstgespräch des Referates für Kommunikation und Fundraising auf Teams heute aus. Ich hatte mir trotzdem einen „Notfallwecker“ gestellt, weil ich vom Urlaub noch einen ziemlich verdrehten Rhythmus habe.

Material für den Katte auf einem Tisch: Fotokarton, Stifte, Kreppband, EG, Lehrbuch, Kladde, Mappe.

Aber das war gar nicht nötig. Ich wurde rechtzeitig wach, las ein bisschen im Internet und begann dann mit der Morgenroutine aus Medigabe und Katzenwäsche (im weitesten Sinne) für Mensch und Tier. Außerdem kochte ich mir eine Kanne Tee, die ich mit an den Schreibtisch nahm.

Dort checkte ich meine Mails und machte mich an verschiedene Vorbereitungen: Ich kümmerte ich mich um meinen TOP auf dem Teamtag und den Konfirmandenunterricht für nächste Woche (die Großen) plus Drumherum. Außerdem sichtete ich noch einmal Ablauf und Material für die Katechumenen (die Kleinen) am Nachmittag. Gefrühstückt habe ich zwischendurch. Ich hatte mir kürzlich seit Jahren wieder Dinkelpops gekauft. Davon aß ich eine Schale mit Milch.

Nachdem ich noch ein bisschen Kleinscheiß erledigt und mir die Unterlagen für morgen zurechtgelegt hatte, ging ich duschen. Anschließend fuhr ich zum Amazon Locker und holte eine Bluse aus der Reinigung. Danach kochte ich Mittagessen. Es gab vegetarische Ravioli mit Tomaten-Gemüsesauce und Parmesan, die Sauce hatte ich gestern Abend schon zubereitet. In der Mittagspause legte ich mich mit einer Tasse Tee aufs Bett und las im Internet.

Mittagessen wie beschrieben.

Schließlich naschte ich noch zwei kleine Mettwürstchen, fütterte die #ZweiHerren, dann ging es weiter. Ich putzte Zähne, wie jedesmal, wenn ich das Haus zu dienstlichen Terminen verlasse. Jetzt noch Tasche packen, Mails und Anrufe checken, dann fuhr ich in die Gemeinde.

Von 16 Uhr bis 17:30 Uhr findet dort der Katechumenenunterricht statt, den ich in diesem Jahrgang zum ersten Mal abwechselnd mit dem Nachbarkollegen halte. Gemeinsam kommen wir nur auf sechs Jugendliche, was bei Innenstadtgemeinden häufiger der Fall ist; bei den Großen sind es bei uns zumindest elf. Zudem müssen sich die Gemeinden hier enger zusammenschließen, sodass wir uns zu diesem Schritt entschieden hatten.

Vor zwei Wochen starteten wir in der Nachbargemeinde. Heute kommen die Konfis zum zweiten Mal, diesesmal zu uns; dazu mein Kollege, denn wir vereinbarten, die ersten beiden Stunden miteinander zu verbringen, um unseren Unterrichtsstil wechselseitig wahrzunehmen.

Deshalb war ich auch schon 1 Stunde vorher da. Ich wollte erst die Post sichten und dann genügend Zeit haben, alles für den Unterricht vorzubereiten, Tische und Material zurechtzustellen und mit meinem Kollegen noch ein paar Absprachen zu treffen.

Von sechs Katechumenen kamen nur drei. Wir beteten zum ersten Mal Psalm 23 aus dem Gesangbuch. Anschließend zeigte ich ihnen die Räumlichkeiten. Außerdem schauten noch der Jugendreferent und eine Frau aus der Gemeindejugend vorbei, um die Angebote des CVJM vorzustellen und dazu einzuladen.

Der Teller mit dem beschriebenen Abendbrot und die Flasche Jever fun Zitrone vor dem Küchenradio.

Nach der Pause ließ ich die Katchus auf Fotokarton schreiben, was sie sich vom Konfi erwarten, was ihnen wichtig ist und sie gerne machen möchten. Das Ergebnis hängten wir auf und sprachen darüber. Zum Abschluss beteten wir das Vater unser. Dann waren die 90 Minuten auch schon um. Mein Kollege und ich tauschten uns kurz aus, danach ging es nach Hause.

Dort angekommen checkte ich noch einmal Mails und Telefon und setzte mich wieder an den Schreibtisch. Ich mache mir gerne sofort nach dem Unterricht Notizen für die Planung der nächsten Stunde, wenn ich die Jugendlichen und die Atmosphäre noch vor Augen habe. Auch im Presbyterium möchte ich noch einmal über die kleine Schar sprechen und schrieb mir ein paar Stichpunkte auf.

Nachdem ich damit fertig war, hatte ich Feierabend und richtete das Abendbrot. Es gab Schinkenbrote, ein hartgekochtes Ei und Gewürzgurken. Aber das habe ich erstmal kühl gestellt und mich mit einem Jever fun Zitrone auf den Balkon gesetzt; ich musste erstmal runterkommen. Dann schrieb ich diesen Blogpost über meinen Tag zu Ende, über den zu berichten Frau Brüllen an jedem Fünften des Monats einlädt. Ich bin heute zum zweiten Mal dabei.


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