Da draußen sind Leute

Der kirchliche Irrglaube, dass die Dinge wie gewünscht funktionieren, wenn man nur auf der innerkirchlichen Marschroute mit ihren Sitten, Gebräuchen und Sprachregelungen bleibt, hält sich in Westfalen immer noch hartnäckig. Legendär, wie man damals einer Mahnwache mit einem Verwaltungsbeschluss kam und sich wunderte, dass das nichts fruchtete, im Gegenteil. Das ist zugegeben lange her, die Fortbildungen in Krisen-PR, die das nach sich zog, aber offenkundig auch. „Da draußen sind Leute, denen euer Ringelpiez egal ist“, möchte man aufs Neue rufen. Doch zu spät. Der vormaligen Präses Annette Kurschus wurde das zum Verhängnis.

„Die Evangelische Kirche von Westfalen und die Evangelische Kirche in Deutschland sind seit Jahren der Mittelpunkt meines Lebens. Nicht nur meine Tage, auch mein ganzes Denken und Handeln sind davon bestimmt.“ So begann Kurschus ihre Abschiedserklärung. Als Pfarrerstochter wurde sie in diesen Mittelpunkt direkt hineingeboren, ihren Dienst versah sie vom Vikariat bis zur Präseswahl einzig in Siegen. Wohlgemerkt, die Kirche, nicht Gott oder Jesus ist es, der Kurschus ihr „ganzes Denken und Handeln“ widmet. Wobei es im gegebenen Anlass auch nicht um göttliches Heilshandeln, sondern um den eigenen Wirkungskreis ging. Eine Menge Pfarrer:innen in fortgeschrittener Amtszeit denken irgendwann, dass sich die Erde nicht um die Sonne, sondern um sie und ihren Dienstsitz dreht. Nur sind da draußen eben Leute und die sehen die Welt ganz anders.

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Blumenkönigin

Das hätte ich nie gedacht, dass mir mal ein ganzer Asterix gewidmet wird. Aber nun ist es doch so gekommen. Schön ist er geworden und lustig dazu. Schon klar, natürlich nicht so wie die ersten zwei dutzend Bände, aber von den neueren auf jeden Fall einer der richtig guten. Nur dass männliche Wildschweine Keiler, nicht Eber heißen, hätte ich anzumerken. So viel Jägerlatein sollte man können. Ansonsten lehne ich mich glücklich zurück: „Die weiße Iris“ – alles erreicht im Leben.

Die drei Bücher (das Hörbuch von Feldmann auf dem iPad pro) auf meinem Wohnzimmertisch fürs Foto drapiert.

Auch Birgit Schönau scheint das mit den Keilern nicht gewusst zu haben. Dafür kennt sie sich mit dem Tiber in Rom umso besser aus, sodass sie ein ganzes Buch über ihn schrieb. Darin kommt über die Jahrhunderte hinweg alles vor, was man als Fluss so mitmacht:

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Ein Sonntag im November #WmdedgT

Eigentlich war mir noch gar nicht klar, ob ich wachwerden, weiterschlafen oder mit Hörbuch dösen wollte – heute Morgen gegen viertel nach acht. Doch der #NeoKater nahm mir die Entscheidung ab, Diskretion Ehrensache. Ich stand jedenfalls zügig auf und kümmerte mich um die Toilettensituation und die Medigabe für Mensch und Tier. Derweil kochte ich mir eine Kanne Tee und legte mich danach wieder ins Bett.

Bratreis mit Hühnerfleisch in einer schwarzen Schale.

Ich habe nämlich zwei Wochen Urlaub, dessen erste Hälfte ich komplett verfaulenzte, was dringend nötig war. Damit machte ich heute Morgen zur Halbzeit erstmal weiter: Ich las im Internet und in dem Buch, das ich mir für die freien Tage ausgesucht hatte. Zwischendurch holte ich mir aus dem Kühlschrank den Rest des Bratreises mit Huhn, den der Lieferdienst gestern brachte und später eine Handvoll Salzbrezeln.

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