Auch das noch

Jetzt ist Threads also in Europa angekommen und damit die nächste Alternative zu Twitter am Start. Zur Erinnerung: Twitter gibt es nicht mehr. Murks hat es kaputt gemacht und was X sein soll, wie er das Verbliebene jetzt nennt, weiß ich immer noch nicht. Am Anfang versuchte ich noch, es mittels blauem Haken herauszufinden. Doch der Mehrwert war minimal: Lesezeichen nach selbstgewählten Themen sortierbar, aber nicht verschiebbar; Korrekturfunktion nur bei regulären Posts und mit deutlichem Hinweis; dazu die Performance genau so ramponiert wie vorher. Das war mir auf Dauer keine 11 Euro im Monat wert. Wenn ich den Haken zurückwollte, wären es mittlerweile sogar 25 Euro. Zum Vergleich: Für das monatliche Abo der Welt-App zahle ich 10 Euro und muss noch nicht einmal selber Content liefern.

Auch mit Instagram konnte ich mich nie richtig anfreunden. Ich finde es dienstlich ganz praktisch und privat nutze ich es als Gadget für Foodporn, das war’s auch schon. Instagram ist für mich immer „Twitter für Mädchen“ (m/w/d) geblieben. Hochglänzend, oberflächlich, bisweilen fies, eben die Pferdeschwester unter den Plattformen. Wobei ein Großteil der Accounts selbst gar nichts postet, sondern nur wohlfeil mitliest.

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Was bisher geschah

Die zwei Wochen Urlaub Anfang November waren dringend nötig. Ich vergammelte sie nahezu vollständig im Bett, immerhin las ich ein gutes Buch dabei und fing in der zweiten Woche selbst wieder an zu schreiben.

Das ausgebürstete Katzenfell zu Füßen der Hundefriseurin, die es mit dem Gummibesen zusammenfegt.

Eine Ausnahme machte ich für Marie-Agnes Strack-Zimmermann, die zu einem Vortrag nach Bielefeld gekommen war und eine weitere für den #NeoKater, der zur Hundefriseurin musste. Die bürstete fast eine ganze weitere Katze aus ihm heraus, was der #NeoKater zugedröhnt und darum in stoischer Genervtheit über sich ergehen ließ.

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Ein Dienstag im Dezember #WmdedgT

Jeden Dienstag findet auf Teams das Dienstgespräch des Referates für Kommunikation und Fundraising (K+F) statt, in dem ich eine Viertelstelle habe. Das ist gut, weil wir im K+F eine nette Truppe sind. Aber es ist auch schlecht, weil die Sitzung schon um 9 Uhr beginnt. Ich muss also bis dahin gewaschen, angezogen und Mails gecheckt sein. Die erste Tasse Tee trinke ich, wenn das Dienstgespräch bereits läuft. Wobei ich um diese Uhrzeit sonst auch schon arbeite. Aber in Ruhe und in meinem Rhythmus und vor allem ohne Publikum.

Die Schalen mit dem Mittagessen und das Limoglas stehen mit Besteck auf einem Plastiktablett, das wiederum auf einem Bistrotisch mit shcwarzer Marmortischplatte steht. Daneben ein Dekosträußchen mit Tannengrün und roten Zierbeeren, dahinter eine hölzerne Sitzbank mit Kissen zum Anlehnen.
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