
Als ich mit Johanna und Pat auf dem Abend der Begegnung beim Kirchentag unterwegs war, trafen wir auch ein älteres hetero Ehepaar aus dem inner circle meiner Gemeinde. Wir begrüßten uns kurz und zogen dann weiter.
Vorgestern hatte ich mich gerade beim hiesigen CSD-Gottesdienst in die Reihe gesetzt, als das Paar mit großer Selbstverständlichkeit ebenfalls dazu kam. Vor mir saß außerdem ein ehemaliger diakonischer Kollege. Ihn traf ich am nächsten Tag auf dem Pride wieder. Dort hatte er eine Sprühflasche mit Wasser dabei, was mir sehr willkommen war.

Denn das Wetter beim CSD am Samstag war knallheißer Sonnenschein. Aber nach der Schlappe auf der Adlerwarte war ich dieses Mal vorbereitet: Ich hatte ordentlich gefrühstückt und bereits anderthalb Liter Wasser und Tee intus. Außerdem trug ich ein weißes T-Shirt, eine leichte, aber lange Sommerhose und eine weiße Mütze. Dazu hatte ich eine Flasche Wasser und für alle Fälle etwas Traubenzucker eingepackt. Wo ich konnte, hielt ich mich im Schatten auf. Wir mussten über eine dreiviertel Stunde warten, bis die Parade endlich losging. Aber ich machte alles mit und es hat prima geklappt. Das war auch deswegen wichtig, weil mir durch den Sonnenstich immer noch der Schreck in den Knochen saß. Ich hoffe, ich konnte das jetzt ein bisschen abschütteln. Ein paar Fotos samt Einverständnis zum Verbloggen brachte ich außerdem mit.

Die zehn Aktenordner habe ich mittlerweile auf 40 Seiten Text mit etwas über 200 Fußnoten eingedampft. Eine größere Arbeitsetappe ist für den Herbst geplant. Ich glaube es ja erst, wenn ich es sehe, obwohl bereits alles eingestielt ist. Das liegt nicht nur am Lampenfieber, das so ein Projekt mit sich bringt. Sondern mittlerweile ist klar, dass auch die zweite Operation nicht ohne Komplikationen verlaufen ist. Mein Körper macht den üblichen Fahrplan an einer wesentlichen Stelle nicht mit. Ende Mai hatte ich einen Termin bei dem Professor, letzte Woche telefonierte ich länger mit dem Hausarzt. Ende offen, viele Tränen.

Der #DiätKater hat morgen einen Termin bei der Tierärztin zum Impfen und jährlichem Check up. Nachdem er durch das Schilddrüsenfutter gut eingestellt ist und wir wegen des #NeoKaters nicht mehr in die Tierklinik müssen, machte ich nach Jahren wieder einen Termin in der Praxis, in die er vorher ging. Dort war ich auch deswegen weggegangen, weil ich mich über eine Tierärztin geärgert hatte, die mich mit Maximalvorschlägen für zwei alte Kater regelrecht erschlagen hatte. Nun starten wir einen neuen Versuch bei einer anderen Ärztin. Beim Telefonat für die Absprachen zu Datum und Details hatte ich meine Bedenken direkt angeben. Mal sehen, was uns erwartet.
Entdecke mehr von Pressepfarrerin
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.