Wo es in der digitalen Kirche dienstlich und/oder „contentkreativ“ zugeht, hat man sich in den letzten Jahren unausgesprochen auf Instagram als hauptsächliche Social-Media-Drehscheibe geeinigt. Dienstlich werden dort kurze Nachrichten und Veranstaltungsankündigungen auf einer Art Website light veröffentlicht. In der Content Creation gibt man sich erbaulicher und vermeintlich nahbarer, wozu auch gern der wiederkehrende Schlusssatz gehört: „Schreibt mal in die Kommentare, wie ihr das findet.“ Wie billig kann man kaufen. Hinzu kommt, dass Instagram seine Startseite auf dem iPad im Stil von TikTok umgestaltet hat: Dort sieht man jetzt nur noch Reels, darüber weiterhin die Storys im Header. Unbewegte Pics finden sich nur noch auf der zweiten Seite, die dafür gezielt angeklickt werden muss. Das Tablet ist vermutlich der Einstieg zum Testen. Auf dem Smartphone rollen sie das bestimmt bald ebenfalls aus.
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