Energie und Entsetzen

Über einen Teil der Tischplatte mit den Comics drauf fotografiert. Man sieht an die 22 Stück, also etwa die Hälfte. In der Mitte des Tisches sieht man längs an der Ritze, dass der Tisch aus mehreren Elementen zusammengeschoben ist.

Heute endet im Historischen Museum Bielefeld die Sonderausstellung „BildSprache – Jüdische Kultur und jüdische Geschichte in Graphic Novels“, die dort im Rahmen der hiesigen jüdischen Kulturtage gezeigt wurde. Ich bin direkt zu Anfang hin und war entzückt über diese klitzekleine und doch großartige Ausstellung. Sie bestand nämlich „nur“ aus einer Informationstafel, ein paar Plakaten mit Titelbildern, zwei Sesseln mit Stehlampe zum Lesen – tatsächlich erlaubt – und einem großen Tisch mit gut 40 Comics, will sagen, Graphic Novels. So einfach kann es sein.

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Sozietät 1/2

Fotocollage aus neun Bildern, Beschreibung im Text. 1 ist ein Selfie und auf 9 sieht man zwar nicht das Sofa, aber den #DiätKater in seinem Sessel.

Kaum war ich am Jahresanfang wieder im Dienst, nahm ich Ende Januar zum ersten Mal an einer Sozietät teil. Im Sommersemester wurden es vier Jahre, in denen ich mich mit den zehn Aktenordnern (5) beschäftige. Ich halte nicht viel davon, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Bis es soweit ist, werde ich ohnehin noch ein paar Jahre brauchen. Aber nachdem die Doktormutter zu Beginn der Veranstaltung fragte, ob sie unsere Projekte auf der Website des Lehrstuhls nennen könnte und ich am Dienstag drauf beim Sup. war, um die nächsten beiden Jahre zu planen, lässt es sich nur noch schlecht verheimlichen: Irgendwo zwischen Liturgiewissenschaft, Aszetik und digitaler Kirche stecke ich mittendrin.

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Kochen für Europa

Ein Teller Pasta mit Blumenkohlröschen und Petersilie dekoriert. Dahinter steht eine Packung Katzenzungen von Sarotti mit fünf Katzenjugen drauf. Der schwarze Sarotti-Junge mit dem Turban ist nicht mehr abgebildet.

Seit gestern dürfen in Europa die Bezeichnungen „Schnitzel“, „Fleisch“ und „Milch“ offiziell nur noch so verwendet werden, wie man sich diese Produkte zu Kaisers Zeiten vorgestellt hat. Was auch nicht stimmt. Man denke an Eichelkaffee oder Himmel und Erde. Aber ich habe keine Lust, das jetzt genauer zu recherchieren. Sie wissen, was gemeint ist. Jedenfalls stach mich ob dieses Beschlusses der Hafer und Hunger hatte ich auch. Denen werd‘ ich’s zeigen.

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