Kochen für Europa

Ein Teller Pasta mit Blumenkohlröschen und Petersilie dekoriert. Dahinter steht eine Packung Katzenzungen von Sarotti mit fünf Katzenjugen drauf. Der schwarze Sarotti-Junge mit dem Turban ist nicht mehr abgebildet.

Seit gestern dürfen in Europa die Bezeichnungen „Schnitzel“, „Fleisch“ und „Milch“ offiziell nur noch so verwendet werden, wie man sich diese Produkte zu Kaisers Zeiten vorgestellt hat. Was auch nicht stimmt. Man denke an Eichelkaffee oder Himmel und Erde. Aber ich habe keine Lust, das jetzt genauer zu recherchieren. Sie wissen, was gemeint ist. Jedenfalls stach mich ob dieses Beschlusses der Hafer und Hunger hatte ich auch. Denen werd‘ ich’s zeigen.

Also gab es grüne Bandnudeln mit Blumenkohl und zum Nachtisch Katzenzungen. Die Nudeln sind die vegane Variante von Fettuccine Alfredo, was man sich als korrekte Bezeichnung ebenfalls nicht genauer ausmalen möchte. Die Katzenzungen hingegen sind vegetarisch, da aus Milchschokolade. Was ich nicht ahnen konnte, war, dass dieses Nudelgericht (ich höre jetzt besser auf) wirklich ausgesprochen lecker schmeckte. Darum hier das Rezept:

Für anderthalb bis zwei Personen

230 g Tagliatelle con Spinaci, wie angegeben kochen.

350 g Blumenkohl
15 g Knoblauch
7 g Olivenöl
45 g Cashewmus
20 g Hefeflocken
10 ml Zitronensaft
Salz

Den Blumenkohl in Röschen teilen und den Knoblauch schälen. Beides mit Olivenöl besprühen, den Knoblauch danach in Alufolie packen. In den Ofen oder Airfryer geben, bis der Blumenkohl leicht gebräunt ist. Bei mir dauerte das im Speisefön eine Viertelstunde. Zwischendurch habe ich ihn einmal gewendet.

Den gerösteten Blumenkohl sowie den ausgepackten Knoblauch in einen Topf umsiedeln. Wasser zugeben (lieber vorsichtig und hinterher noch etwas nachgießen), salzen und das Gemüse richtig weich kochen. Anschließend pürieren. Cashewmus und Hefeflocken untermischen. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken. Die Konsistenz durch weiteres Pürieren und die Zugabe von (Pasta)wasser bestimmen. Mit den Bandnudeln mischen. Fertig.


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