Southern Gumbo with Potato Salad

Vorne auf der Längsseite des Wohnzimmertisches auf einem graukarierten Küchenhandtuch eine Schale Gumbo mit Kartoffelsalat und einem Ei. Daneben eine brennende rote Stumpenkerze. Dahinter in einer Vase eine rote Amarillys mit drei Blüten. Im Hintergrund auf dem Pöang in seinem Katzenbettchen neben einem roten Stoffherz der #DiätKater.

In den USA bin ich noch nie gewesen. Was nicht schlimm ist, ich verspüre nicht den Drang, dort hinzufliegen. Aber ein Gumbo hätte ich gerne einmal probiert, zusammen mit diesem Kartoffelsalat, der wie Püree aussieht. Denn Reis kenne ich ja schon. Also tiktokte ich mich in den letzten Wochen durch halb Lousiana, bis ich ein Rezept für das Gumbo und eins für den Kartoffelsalat zusammenhatte. Keine Ahnung, ob ich es richtig getroffen habe, mir schmeckte es jedenfalls. Wobei ich mir New Orleans durchaus gerne ansehen würde, wenn es auf der Höhe von Köln läge, Hamburg oder München. Also näher dran. Tjanun.

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10 belanglose Fakten über mich

Das alte, abgetragene und das neue, unbenutzte Paar Schuhe. Es sind schwarze Glattlederschuhe zum Reinschlüpfen. Auf dem Spann haben sie eine Wildlederpasse, in der ein Silberstift steckt. Oben an diesem Stift, also Richtung Bein, ist am rechten Schuh eine silberne Sonne und am linken ein silberner Halbmond (durch einen Silberrand geschlossen zu einer kreisrunden Spange), beide mit Gesicht.

Vorhin kam ich an diesem Stöckchen von Thomas Gigold vorbei und weil heute Tag des Bloggens ist, nahm ich es mit. Außerdem war es eine willkommene Motivation, als ich mich am Nachmittag zum zweiten Teil der Aufgaben des Tages aufraffen musste. Wenn ich damit fertig bin, darf ich das Stöckchen verbloggen, so der Plan. Es lese und nehme es mit, wer mag.

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Zurück auf Los

Behandlunsgzimmer bei der Zahnärztin: Blick auf den Wasserbecher, das Spuckbecken, die Geräte und ein Stückchen vom Zahnarztsessel. Im Hintergrund eine Palme. Alles, wie man es kennt, bis auf zwei Besonderheiten: Der Plastikbecher und die Dinger, aus denen die Luft zum Pusten kommt, sind lavendelfarbenen. Und zweitens ist das Spuckbecken aus nahezu durchsichtigem Glas.

Da mich die Darmgeschichte länger beschäftigt als gedacht, bin ich seit gut dreieinhalb Jahren nicht dazu gekommen, zum Zahnarzt zu fahren. Die Klinik für Menschen mit Zahnbehandlungsangst liegt nämlich in Bochum. Mit allen Warte-, Behandlungs- und Zugverspätungszeiten ist da bei jedem Besuch ein ganzer Tag weg. Darum suchte ich mir hier eine Praxis mit den Schwerpunkten Angst und Endos, weil das für mich am besten passt. Ich fand eine Ärztin, die sogar an der Uni Witten-Herdecke studiert hat.

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Ein Mittwoch im November #WmdedgT

Dargestellt als Reformator mit schwarzem Hut und schwarzem Mante und nach links blickendl. (Es gibt als Gegenstück ein vergleichbares Bild von Luther als Diptychon, der nach rechts guckt.)
Philipp Melanchthon, gemalt von Lucas Cranach d. Ä.

Zurück von der Kurzreise in die Bibliothek und zu Bob Dylan fühlte ich mich heute Morgen ziemlich schlapp. Also ließ ich es langsam angehen. Ich trank Tee im Bett und las schonmal zwei der sieben Aufsätze bzw. Texte, die die Professorin dem Handout für heute beigefügt hatte. Dazu frühstückte ich ein Butterbrot mit Geflügel-Lyoner. Anschließend hängte ich noch die Wäsche auf, die ich für heute Vormittag programmiert hatte. Das half, um in Schwung zu kommen.

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Braten, Bücher und Bob Dylan

Fotocollage aus neun Bildern. Beschreibung nummeriert im Text.

Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen, dazu Salat von der Salatbar (6) und ein paar Kleinigkeiten vom Buffet und der Desserttheke – das Mittagessen war gar köstlich! Die Mensa der KiHo Wuppertal heißt Speisehaus, ist hoch wie eine Halle und modern eingerichtet. Mit einer Mensa, wie ich sie von früher kannte, hat das kaum noch zu tun. Das liegt aber zugegeben auch daran, dass die KiHo im Vergleich zu einer regulären Uni sehr klein ist.

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