
Das Problem mit Reibeplätzchen ist ja, dass sie in Öl ausgebacken werden. Das hat nicht nur unzählige Kalorien, sondern es ist auch nicht sonderlich bekömmlich, jedenfalls nicht für mich. Also habe ich versucht, sie im Airfryer zuzubereiten. Das klappte prima und schmeckte tatsächlich! Der einzige Kunstgriff ist, dass man den Kartoffelteig in einem Tuch auspressen muss, damit die Reibekuchen außen knusprig und innen durchgegart sind, statt zu Püree oder Briketts zu werden. Das ganze Rezept geht so:
Für zwei Portionen
800 g geschälte Kartoffeln
80 g Möhren (Das gibt eine schöne, goldene Farbe.)
50 g Zwiebeln (Wer es verträgt, nimmt mehr.)
80 g Haferflocken
1 Ei
15 g Ölspray (Ich nehme eins aus Olivenöl ohne Zusätze.)
Salz, Pfeffer
Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln reiben. Die Möhre ist optional, man schmeckt sie auch nicht raus. Sie gibt den Reibeplätzchen eine schöne, goldene Farbe. Das Geriebene in einem Tuch über einer Schale auspressen – nicht ganz trocken, gefühlt zu zwei Dritteln. Das Kartoffel-Gemüse-Wasser in der Schale stehen lassen, bis sich die Stärke unten abgesetzt hat. Wasser abgießen, zurückgebliebene Stärke wieder in den Teig geben. Nun den Teig mit einem Ei und Haferflocken mischen. Sie sorgen dafür, dass die Reibekuchen schön crunchy und fluffig werden und keine Tellerminen aus Mehl. Aber das ist meine Meinung. Reibeplätzchen gehören bekanntlich zu den Gerichten, bei denen alle ihre ureigene und einzig wahre Rezeptur haben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Mittelkonsole des Speiseföhns mit einem Backpapier auslegen und dieses mit Öl einsprühen. Kleine Reibeplätzchen aus jeweils etwa 1 Esslöffel fertigem Teig darauf setzen und ebenfalls mit Öl besprühen. Dann backen. In meinem Ninja bei 200 °C waren das 6 Minuten, 7 Minuten, 4 Minuten. Dazwischen wenden. Ich habe das Backpapier nur einmal ganz zu Anfang besprüht und die Reibekuchen auch nur einmal von oben. Dabei habe ich 15 ml Öl verbraucht.
Zu Reibeplätzchen gibt es bei mir Apfelmus und manchmal Rübenkraut.
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