
Zum Wachwerden hatte ich heute Morgen überhaupt keine Lust. Ich blieb im Dunkeln liegen und hörte mir die Nachrichten zu Berlin und Venezuela auf Table Today an. Danach fand ich, dass im Bett bleiben eigentlich eine super Sache ist. Das sah der #DiätKater anders. Fröhlich holte er sich seine morgendlichen Streicheleinheiten ab. Sein kleiner Körper vibrierte richtig vor Glück und Zufriedenheit. Na gut, wenn das so ist. Vibrieren werde ich aber nicht, dachte ich und stand auf.
Ich lüftete und räumte einen Rest Geschirr in die Spülmaschine. Derweil kochte ich Tee. Als er fertig war, legte ich mich wie üblich wieder hin. Ich plante am Tag und an den Einkäufen herum, dazu aß ich ein Käsebrot. Nach der zweiten Tasse Tee wechselte ich ins Arbeitszimmer.
Zuerst ordnete ich die Literatur, mit der ich mich diese Woche beschäftigen muss. Dann stellte ich Altpapier, Leergut und Müll zusammen, um alles mit raus zu nehmen. Anschließend zog ich mich an. Ich fuhr zur Apotheke, um ein Rezept einzulösen und gegenüber bei Lotto ein Päckchen abzuholen. Von da ging es weiter zu Rewe. Zu Hause verräumte ich die Sachen, fütterte den #DiätKater und kümmerte mich ums Mittagessen. Ich hatte zwei neue Rezepte ausprobiert und vegan zubereitet: Paradeiskraut mit Serviettenknödeln. Beides hatte ich gestern schon gekocht. Nun musste ich das Kraut nur noch aufwärmen, was bei Kohl immer ein Upgrade ist und die Serviettenknödel schneiden und aufbraten. Es schmeckte so lecker, dass ich beide Rezepte direkt ins Repertoire übernommen habe.

Nach der Mittagspause setzte ich mich mit einer frischen Kanne Tee wieder an den Schreibtisch. Schon beim Sortieren der Literatur heute Morgen machte ich mir erste Notizen. Die formulierte ich jetzt weiter aus. Es wurden knapp anderthalb Seiten, auf denen bereits im Fließtext steht, worum es geht und in welchen Schritten ich vorgehen möchte, um das genauer zu entfalten. Anschließend recherchierte ich noch kurz in einer Datenbank. Dann startete ich ein externes Backup und machte Feierabend.
Was es zum Abendbrot gibt, weiß ich noch nicht. Ich hatte mich am Nachmittag diverse Male in die Küche geschlichen, um den Rest vom Mittagessen wegzulöffeln. Hungrig bin ich daher noch nicht. Ich brauchte nur neuen Tee. Außerdem werde ich ein bisschen durchs Internet scrollen. Vielleicht lese ich später weiter in dem Roman, den ich gerade auf der Bettkante habe. Es ist ein dicker Wälzer, ich bin ungefähr auf der Mitte. Aber erst muss ich mich von der Denkarbeit des Tages erholen, auch wenn sie besser geklappt hat als vermutet. Noch traue ich dem Braten nicht. Jetzt warte ich darauf, dass das Backup fertig wird und ich es abstöpseln kann. Dann veröffentliche ich gleich diesen Blogpost. Ich beteilige mich damit am gemeinsamen Tagebuchbloggen, wozu Frau Brüllen an jedem Fünften des Monats einlädt.
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