
Gott Lob, die Feiertage liegen hinter mir! Die Geister der Weihnacht waren dieses Mal ziemlich präsent, das ist in den vergangenen Jahren besser gelaufen. Da war es gut, dass ich mich nach dem 4. Advent bis Silvester freiwillig zum Dienst gemeldet hatte. Die Gemeinde und ich freuten sich über das Wiedersehen. Gleichzeitig war es, als wäre ich nicht weg gewesen. Zu Heiligabend hielt ich eine besinnliche Predigt, derweil mich ein eigenartiges Gefühl überkam. Verlorengegangene Gewissheiten über Krieg und Frieden. An Silvester redete ich in Sentenzen über die alte und die neue Jahreslosung, in der „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5). Neu und glänzend wie Gold, dachte ich mir. Die Lektorin und ich luden daher am Ende des Gottesdienstes noch einmal in einen großen Kreis am Altar ein. Dort bekam jede:r ein „Goldstück“, das ich mitgebracht hatte sowie einen Segen zugesprochen und überreicht, den die Lektorin auf kleine Zettel geschrieben hatte.
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