Mittagessen 3/2026

Die in der Liste genannten Mahlzeiten zu jeweils sieben Fotos in drei Reihen und weil das genau aufgeht, ohne Katzenbild.

Meine „fernköstliche Phase“ hält nach wie vor an. Das ist mir sehr recht, denn es passt gut zur wärmeren Jahreshälfte. Außerdem kommt darin viel Gemüse vor. Dabei handelt es sich bisher um Sorten, die ich einzeln gekauft und geschnibbelt habe.

In der deutschen Variante liegt hingegen nicht nur, aber immer auch eine Tüte Mischgemüse bei mir im Tiefkühler. Das kommt daher, dass eine hochbetagte Ehrenamtliche vor Jahren anlässlich einer Krankheit einmal eine Ernährungsberatung verschrieben bekam. Dort riet man ihr, Tiefkühlgemüse, einzeln oder gemischt abgepackt, zu verwenden. Die Begründung lautete, dass dieses sehr hygienisch sei, weil in der Gemüseabteilung nicht jeder daran herumgebrabbelt hat und weil die Inhaltsstoffe standardisiert sind. Es ist eben nicht so, wie ich selbst immer dachte, dass frisches Obst und Gemüse vom Markt oder Supermarkt auch das nährstoffreichste ist. Das kann so sein, muss es aber nicht. Seit ich das hörte, greife ich bisweilen gern auf tiefgekühltes Gemüse zurück. Es kommt mir nicht nur als Berufstätige und damals als Alleinerziehende entgegen. Auch einzelne Kleinportionen oder die Kombination mehrerer Sorten sind damit einfacher. Plötzlich hat man doch mal keine Zeit oder keinen Appetit und frisch Gekauftes würde vergammeln. Aus diesem Grund abonniere ich auch keine Gemüsekiste mehr. Es funktioniert für mich einfach nicht. Dabei putze ich Gemüse eigentlich ganz gern. Umgekehrt sieht man in meinen Menuplänen gut, dass ich gerade von größerem Gemüse wie Weißkohl oder einer Schale Möhren mehrere Tage esse, mir also überlegt habe, ob ich es kaufe. Aber jede:r, wie er meint. Und das Gemüse aus Ihrem Garten ist natürlich sowieso das Gesündeste.

Das angeschnittene Brot auf einem Holzbrett.

Schließlich versuchte ich mich diesen Monat an Teigschnecken mit einem Püree aus Kartoffeln, Möhren und Kürbismus (das habe ich ebenfalls noch selbstgemacht eingefroren). Die schmeckten eher so lala und Püree blieb auch reichlich übrig. Ich vermischte zwei Teile Püree mit drei Teilen Dinkelvollkornmehl, zwei Tütchen Hefe, je einem Teelöffel Honig und Salz sowie etwas Wasser und buk ein Kartoffelbrot von gut 800 g daraus. Das wiederum gelang großartig!

Hier die Liste für den Monat:

  • Schweinegeschnetzeltes mit Mischgemüse und geföhnten Pommes
  • Wie Hähnchenfilet mit Kartoffel-Gurkensalat (vegan)
  • Hähnchen mit Kimchi, Sprossen, Reis, Edamame, kalter Gerstentee (Takumi)
  • Wie Hähnchenfilet mit Bratnudeln, Sprossen und Kimchi (vegan)
  • Erbsensuppe mit Bockwurst und einem Stück Fladenbrot
  • Ramen mit Chicken Teriyaki und kaltem Gestentee (Takumi)
  • Senfrahmgemüse mit darin gestockten Eiern und Röstbrot
  • Gemüse Asia Style mit Hühnchen und Reis
  • Pekingsuppe und Ente mit Erdnusssauce und Reis (geliefert)
  • Gemüsebolognese mit Penne, Reibekäse und Salat (Krankenhaus)
  • Rote-Beete-Gnocchi mit Haselnussbutter, Feta, Rauke und Salat (Krankenhaus)
  • No Water Chicken, aber mit Kartoffeln im Römertopf gebacken
  • Wie Döner mit Vollkorn-Djuvecreis, Salat und Tsatsiki (vegan)
  • Fischstäbchen mit buntem Nudelsalat
  • Koreanischer Schweinebauch mit Gurkenscheiben und Reis
  • Tortellini mit Schinken-Sahne-Sauce und Gurkensalat (Familienessen)
  • Spaghetti mit Hackfleischsauce, etwas Käse und Salat
  • Bento Meal Chicken Teriyaki (Bento San)
  • Chinakohl mit Tofu, Glasnudeln und Vollkornreis (vegan)
  • Kürbis-Möhren-Kartoffelschnecken mit Kräuterjoghurt und Feldsalat
  • Süßsaure Suppe frei Hand

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