Himmelssterne

Am Anfang erschuf Gott eine deutsche Autobahnbaustelle. Das verschweigt er nur sehr gern.

Zartes Ende einer Pansenwurst (@pansipansenwurst.bsky.social) 2024-07-18T20:46:33.188Z

Ihr aber müsst den Zitronenkuchen in Euch selbst finden!

leonceundlena (@leonceundlena.bsky.social) 2024-07-03T18:45:37.832Z

Poesie und Liebe und Schmorgurken

Nord4 (@nord4.bsky.social) 2024-07-09T16:12:14.270Z

Ich betrinke mich jetzt. Das kann für die Beratung meiner Masteranden nur förderlich sein.

Homo heidelbergensis (@staudner.bsky.social) 2024-07-10T13:52:17.617Z

Wenn du heute traurig bist, denke daran, im Kühlschrank brennt immer ein Licht für dich.

ColaPommes250 (@colapommes250.bsky.social) 2024-07-15T03:07:01.265Z

Lasst euch nicht einreden, ihr könntet nicht für den Rest eures Lebens glücklich in einer selbstgezimmerten Holzhütte in den finnischen Wäldern mit sieben Katzen und drei Geistern leben und den ganzen Tag nur Cocktails trinken und tanzen.

Jess (@jesstartas.bsky.social) 2024-07-22T06:28:47.077Z

Wenn ich jemanden nicht riechen kann, dann kann es daran liegen, dass er oder sie ein bisschen zu viel Ego-Weihrauch aufträgt.

wandklex Ingrid (@wandklex.art) 2024-07-10T10:56:42.086Z

Niemand: Frühe Neuzeit: "Unus ergo idemque est spiritus calvinianus et jesuitus, Gott behüte uns vor beiden."

(@obliqui.bsky.social) 2024-06-30T17:06:30.032Z

Bei den Hunden gibt es zwei Lager:Die Philosophen (Kyniker) und die religiösen (Dogmatiker).

Geheimrat Köter (@textvergessen.bsky.social) 2024-07-10T14:09:12.546Z

Kleinkind: "Mama, wer ist Bob?"Ich: "Keine Ahnung, wer soll das sein?"Kleinkind: "Na Bob, der alle weckt."Ich: ???Etwas später, das Kleinkind singend: "Morgen früh, wenn Bob will, wirst du wieder geweckt"Ach DER Bob!

Jana Tschannen (@coldamber.bsky.social) 2024-07-10T16:29:22.044Z

Wenn Deine Fans so mies singen, dass Gott es für Regengebete hält#GERDEN

Ümit (@labourlawrodgau.bsky.social) 2024-06-29T19:49:12.886Z

[Erster Tag im Himmel]Gott: "HÖR AUF JEDEN ZU FRAGEN WIE ER GESTORBEN IST!"

Sonnenkindi (@sonnenkindi.bsky.social) 2024-07-27T07:18:54.421Z

Und schließlich: Endlich gibt es die Einbettungsfunktion für Posts von Bluesky. Vorbei sind die Screenshots und die einzeln eingetippten Alternativtexte in der Bildbeschreibung. Das bedeutet aber auch, dass ich Schlossaccounts nicht mehr posten kann. Das ist natürlich richtig so, war bei Bluesky aber nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Jetzt hingegen lassen sich geschlossene Accounts nicht mehr einbetten, weswegen einige humorige Posts und ihre Urheber:innen fehlen. Wenn Sie dazugehören, geben Sie sich einen Ruck und machen Sie den Laden wieder auf.

Der zweite Teil (möbliert)

Ich war noch nicht fertig. Wobei, jetzt bin ich fertig, genau genommen seit Montag Abend. Ich telefonierte noch mit Frau von Grün, um die Ereignisse zu schildern, danach war Schluss. Völlig überdreht und die Wechseljahre machten es nicht besser, statt dessen rappelte das System erst recht.

Die Sitzeckenseite meines Wohnzimmers. Man sieht die neue Couch und den sauberen Pöng nebst Hocker, wo hier und da die Kratzschutzfolie schimmert. Dazu die neuen Wolldecken und auf dem Pöng das Katzennest.

Also versuche ich runterzukommen, erfreue mich an den schönen Zimmern und vergesse tagsüber immer noch, mich während einer Pause einfach mal auf die Couch zu setzen. Ich hatte sie allerdings in den ersten Tagen mit Kratzschutzfolie und mittlerweile mit Alufolie abgedeckt. Langsam komme ich dahinter, dass das nicht nur den #DiätKater, sondern mich gleichermaßen fernhält. Aber ich weiß auch noch nicht, nach welchen Regeln ich es haben will, weil das Sofa so schön neu ist. Vielleicht sollte ich es unter Glas stellen, sodass wir es nur von außen bewundern.

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Keine Blumenpresse, Schrank und Sofa

„Das ist keine Blumenpresse, die wäre viel kleiner, etwa 30 cm x 30 cm“, erläuterte die freundliche Buchbinderin und zeigte die Umrisse mit den Händen. Ich hatte ihr mein Gesangbuch gebracht, das ich noch von meiner Mutter bekommen hatte; schwarzes Leder mit Goldschnitt und aufgeprägtem Namen.

Buchpresse in der Werkstatt.

Mittlerweile hatte sich der Einband abgetrennt; dazu lösten sich die Lesebändchen auf und ein paar Seiten waren verknickt. Also googelte ich nach einer Buchbinderin und brachte es dorthin. Dabei ist mein Gesangbuch nach bald 30 Jahren und obwohl ich es oft mehrfach die Woche in meinen Dienstrucksack pfeffere, abgesehen von den genannten Blessuren gut erhalten. Das liegt an dem Schuber, in den ich es immer stecke. Auch das erklärte mir die Buchbinderin, als sie das völlig zerfledderte Pappding sah und schlug vor, ihn gleich mit zu ersetzen.

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Ein Freitag im Juli #WmdedgT

Ich hatte mir den Wecker in der Nacht eine halbe Stunde später gestellt, denn ich schlief unruhig (Wechseljahre, diesdas), musste aber um 10 Uhr zu einer Sitzung in die Gemeinde. Zwar wurde ich wie fast immer vor dem Klingeln wach, doch die lange Anlaufphase, die ich morgens brauche, fiel deutlich kürzer aus.

Sharepic zum Konzert in dunkel türkis und im Pop Style (keine Ahnung, wie das richtig heißt, eine Mischung aus Comic und Graffiti).
© Philharmoniker

Kaum hatte ich meine Mails gecheckt und ein paar Minuten im Internet gelesen, ging es auch schon weiter, waschen, anziehen, fertig machen. Zwischendurch frühstückte ich ein halbes Brötchen mit Kasseler Aufschnitt und ein paar Schlucke Tee. Dann fuhr ich los.

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Punk-Gebet

„[D]as kirchen- und religionskritische „Punk-Gebet“, das die Frauenband Pussy Riot am 21. Februar 2012 in der Moskauer Erlöserkathedrale verrichtete – ist wiederholt im Licht der jurodstvo-Tradition gedeutet worden. Begünstigt wurde diese Deutung dadurch, dass die Frontfrau der Band, Nadežda Tolokonnikova, den „Punk-Auftritt“ als jurodstvo bezeichnete und ihre Gruppe in die Tradition der jurodivye stellte. In der Tat berichten die historischen und hagiographischen Dokumente oft von Störaktionen, die jurodivye in der Kirche begangen haben, um die Gläubigen aufzurütteln und die Missstände in Kirche und Gesellschaft zu entlarven. Diese Störaktionen ähneln dem „Punk-Gebet“ von Pussy Riot sowohl in phänomenologischer als auch in teleologischer Hinsicht […].“

Christian Münch: Das Jurodstvo im russischen Kulturkontext. Ein deutungsgeschichtlicher Überblick, in: Stefan Reichelt (Hg.), Narren in Christo. Über das Unorthodoxe in der Orthodoxie, Leipzig 2020, S. 47. [Ergebnisse der Fachtagung 2016 des Arbeitskreises „Kirche im Osten“. ]