Braten, Bücher und Bob Dylan

Fotocollage aus neun Bildern. Beschreibung nummeriert im Text.

Sauerbraten mit Rotkohl und Klößen, dazu Salat von der Salatbar (6) und ein paar Kleinigkeiten vom Buffet und der Desserttheke – das Mittagessen war gar köstlich! Die Mensa der KiHo Wuppertal heißt Speisehaus, ist hoch wie eine Halle und modern eingerichtet. Mit einer Mensa, wie ich sie von früher kannte, hat das kaum noch zu tun. Das liegt aber zugegeben auch daran, dass die KiHo im Vergleich zu einer regulären Uni sehr klein ist.

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Sozietät 1/2

Fotocollage aus neun Bildern, Beschreibung im Text. 1 ist ein Selfie und auf 9 sieht man zwar nicht das Sofa, aber den #DiätKater in seinem Sessel.

Kaum war ich am Jahresanfang wieder im Dienst, nahm ich Ende Januar zum ersten Mal an einer Sozietät teil. Im Sommersemester wurden es vier Jahre, in denen ich mich mit den zehn Aktenordnern (5) beschäftige. Ich halte nicht viel davon, das Fell des Bären zu verteilen, bevor er erlegt ist. Bis es soweit ist, werde ich ohnehin noch ein paar Jahre brauchen. Aber nachdem die Doktormutter zu Beginn der Veranstaltung fragte, ob sie unsere Projekte auf der Website des Lehrstuhls nennen könnte und ich am Dienstag drauf beim Sup. war, um die nächsten beiden Jahre zu planen, lässt es sich nur noch schlecht verheimlichen: Irgendwo zwischen Liturgiewissenschaft, Aszetik und digitaler Kirche stecke ich mittendrin.

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Erst pink, dann lavendel

Fotocollage aus 9 Bildern. Bildbeschreibungen im Text mit fortlaufender Nummerierung.

Gestern war ich zu Barbie im Kino. Ich mochte den Film sehr. Er traf genau meinen Humor und meinen Wunsch, gut unterhalten zu werden. In der SZ war wohl naserümpfend zu lesen, der Film wäre in Wahrheit kapitalistisch. No shit, Sherlock. Dass Mattel etwas mit Kapitalismus zu tun haben könnte, dämmerte mir spätestens, als deren Emblem auf den Hoverboards bei Zurück in die Zukunft II prangte. Da war ich 19 Jahre alt. Aber vielleicht habe ich den Teaser der SZ auch nur falsch verstanden. Der Artikel selbst war nämlich hinter einer Paywall versteckt. Ach so.

Diese Woche ist bisher ziemlich ruhig, nächste Woche habe ich dafür mehr zu tun. Aber noch ist es nicht so weit. Ich blieb also in der Abteilung lieblicher Farben und machte mich auf zum größten Lavendelfeld Deutschlands. Bis Google es kürzlich auf der Startpage hatte, konnte ich ja nicht ahnen, dass das ausgerechnet im reformierten Lipperland liegt, direkt um die Ecke.

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Heute hier

Collage aus neun Fotos, Beschreibung nummeriert im Text.

Hannes Wader habe ich bisher verpasst. Ich war für seine Musik knapp zu jung und wuchs zudem in einem streng konservativen Umfeld auf, wo er keine Rolle spielte. Nur zwei Lieder kenne ich von ihm sicher: „Heute hier, morgen dort“ sowie seine Fassung von „Bella ciao“, die ich sehr mag. Ein paar weitere Songs ordne ich unabhängig von Wader den Volksliedern zu. Eine ganze Platte von ihm hörte ich noch nie, es hat sich einfach nicht ergeben.

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