Erntedankfest im Oktober #WmdedgT

Erntegaben (Obst, Gemüse, Konserven) im Altarraum auf, vor und um drei Strohballen herumdrapiert.

An jedem Fünften im Monat lädt Frau Brüllen unter dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ zum gemeinsamen Tagebuchbloggen ein. Die Links zu den Posts, die dabei herauskommen, sammelt sie in einer Liste. Im September läutete ich in meinem Beitrag ein predigtfreies Wochenende ein, obwohl da die Jubelkonfirmationen stattfanden. Wir hatten im Presbyterium bei der Jahresplanung überlegt, dass es uns lieber wäre, wenn ich dann frei nehme und dafür während meines Urlaubs zum Erntedankfest „einfliege“. Und das war heute.

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Zweieinhalb Tage noch

Altarblumen von oben fotografiert. Vor ihnen sieht man den oberen Teil der Altarbibel.

Das Chaos, von dessen Auflösung ich hoffentlich irgendwann berichten kann, hat sich durch das versprochene Eingreifen zumindest beruhigt. Gegenüber sind neue Nachbarn eingezogen, ein junges, jesidisches Ehepaar. Für die Beiden ist es die erste „richtige“ gemeinsame Wohnung. Sie sind freundlich und warmherzig und ich bin es wohl auch. Jedenfalls lässt es sich gut an.

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Ein Freitag im September #WmdedgT

© Olaf Heine

Um 6 Uhr wachte ich auf, versuchte, mich noch einmal umzudrehen, vergeblich. Also glitt ich langsam in den Tag. Guckte ins Internet, wo Instagram auf dem iPad plötzlich aussah wie TikTok (schade) und checkte meine Mails. Dann kochte ich Tee und aß zwei frühe Toasts, mit Mayo bestrichen und mit Bratenaufschnitt belegt. Später kam noch ein kleines Mettwürstchen hinzu. Weil ich halb müde, halb wach nichts anfangen konnte, fuhr ich für eine Stunde ins Schwimmbad. Danach ging es besser, aber ich fühlte mich immer noch schlapp.

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Da capo

Ein Eukalyptus im Duftgarten.
Eukalyptus

In diesem Sommer nehme ich wohl alles mit. So ziemlich jede:r, der mir das Leben schwermachen kann, hat auf meine Knöpfe gedrückt. Und jedes Mal, wenn ich dachte, jetzt bin ich mit allem durch, kam der Nächste an. Leider kann ich nicht ins Detail gehen, aber was hier aktuell geschieht, ist abgefahren. Zusammen mit weiteren Betroffenen hoffe ich auf einen glücklichen Ausgang und werde irgendwann berichten.

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Nur Pastorin

Laufband, halb auf dem Asphalt und halb auf der Wiese. Ein Zettel mit Hinweis zum Mitnehmen und ein paar Stichpunkten zum Gebrauch klebt auf der Mitte des Bandes. An der Kopfseite habe ich einen Gefrierbeutel mit Paketband festgeklebt. Darin die Fernbedienung, das Stromkabel und der Sicherheitsschalter.

Gestern Mittag holte ich ein Paket beim Nachbarn ab. DHL hatte es dort abgegeben, obwohl ich in der App vermerkt hatte, Lieferungen nur an mich zuzustellen. Danach fuhr ich schwimmen. Das hatte am Wochenende nicht geklappt, weil am Schwimmbad ein Rohrbruch war. Als ich zurückkam, stand der Amazon-Transporter noch vor der Tür, zusammen mit der Polizei und weiteren Leuten. Der Fahrer hatte auf dem Parkplatz einen der Parkbügel umgenietet. Das wiederum war deswegen von Vorteil, weil er das Buch, das ich bestellt hatte, so fest in den Briefkasten gestopft hatte, dass ich es nicht mehr herausbekam. Also bat ich ihn, es herausziehen, wobei er Verpackung und Buch ebenfalls beschädigte.

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Ein Dienstag im August #WmdedgT

Blick auf die Eistheke, wo mein Hörnchen in einem dieser silbernen Halter steckt.

Ich habe eine schreckliche Woche hinter mir. Sie dauerte zwölf lange, bescheuerte Tage, strikt nach Murphys Gesetz, dienstlich, privat, überall. Jetzt ist sie vorbei und ich hoffe, dass vorerst keine neuen Schrecklichkeiten folgen. Zum Glück hatte ich heute keine Termine. Zwar checkte ich meine Mails und kann via App sehen, falls jemand dienstlich auf Band spricht, aber ansonsten nahm ich den Tag frei.

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Riff Raff und der ganze Rest

Riff Raff auf seiner Station neben dem Klo.

Nachdem mein Saugroboter kürzlich gestorben war und angeregt durch Jörns Berichte von seinem Kombigerät schaffte ich mir einen Saug-Wisch-Roboter an. Ich hatte ziemlichen Schiss, ob ich ihn überhaupt ans Laufen kriege, doch das war völlig unbegründet. Bedienungsanleitung und Verpackung waren sehr intuitiv, die App ebenfalls. Ich fand mich wie von selbst mit allem zurecht. Zur Installation gehörte auch, dem Roboter einen Namen zu geben. Ich entschied mich für Riff Raff. So hieß der Diener aus der Rocky Horror Picture Show. Die Kartographie meiner Wohnung samt ersten Wischversuchen gelang bestens. Ich bin sehr zufrieden.

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