Aschermittwoch im März #WmdedgT

Drei sehr bunte gotische Fenster in der Apsis. Davor hängt ein goldenes Kruzifix.

Heute ist Aschermittwoch, der Beginn der Fastenzeit. Den hatte ich mir nach der zweiten Operation als Stichtag gesetzt. Ich begann im Januar wieder zu arbeiten und ließ es ansonsten langsam angehen. Über genug zu tun hatte ich schon mehrfach berichtet. Nun wird es außerdem Zeit, den inneren Schweinehund wieder anzuleinen. Ich habe zwar keine Ahnung, ob oder wie mir das gelingt, aber anfangen möchte ich.

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Der erste Batzen

Der erste Batzen des Jahres liegt hinter mir. Das war vor allem die Rückkehr auf die Arbeit vor sechs Wochen, wo gleich viel los war. Nachdem wir den letzten Jahrgang ausfallen lassen mussten, gehörte dazu auch, dass wir im vergangenen Jahr ein neues Konzept für die Konfirmandenarbeit erstellt hatten: Zusammen mit der Nachbargemeinde; nur noch für ein Jahr, statt wie früher für zwei und stärker angedockt an die gemeindliche Jugendarbeit des CVJM.

Der Ambo (das Lesepult) im Gemeindesaal mit meinen Sachen drauf: Papiere, Stifte. Ein Teil der Papiere ist leuchtend gelb (ich hatte die noch im Drucker). Im Hintergrund die noch leeren Stühle in Reihen.

Letzte Woche Dienstag fand schließlich der Info-Abend mit Anmeldung für Jugendliche und Eltern statt und wurde zum Erfolg. Der neue Jahrgang startet im Mai mit zwölf jungen Leuten aus elf Familien. Das ist für zwei recht kleine, großstädtische Innenstadtgemeinden ein ordentlicher Rücklauf.

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Zicke zacke Katzenkacke

Der Wäscheständer im Wohnzimmer vor den Fenstern, komplett ausgezogen und mit einer Schlumpfgarnitur (Hose und Oberteil( behängt.

Eine Strebe meines Wäscheständers ist vom Rahmen gesprungen. Da ich sie weder ankleben noch entbehren konnte und die anderen Stangen nach gefühlt ewiger Nutzung auch schon rosteten, schaffte ich einen neuen an. Komplett schwarz mit Seitenflügeln wie eine Always ultra und ausziehbar auf 28 m Leinenlänge. An einer Seite hat er unten zwei Rädchen, falls man ihn durch die Gegend ziehen möchte. Ein echtes Luxusteil.

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Ein Mittwoch im Februar #WmdedgT

Da ich heute keine dienstlichen Termine wahrnehmen musste, hatte ich keinen Wecker gestellt und erwachte relativ spät. Die erste Tasse Tee und der erste Mailcheck fanden darum bereits am Schreibtisch statt. Vorher vollführte ich die üblichen Verrichtungen wie Rollos hoch, Fenster auf, Katzenwäsche (ich), Bett machen, Spüle freiräumen. Außerdem trank ich anderthalb Portionen des neuen und eine Portion des weiterhin verordneten Pulvers, miteinander verrührt in einem großen Glas Wasser. Danach setzte ich mich ins Arbeitszimmer, nur um kurz darauf wieder aufzustehen und mir eine Klappschnitte mit Frischwurst zu machen.

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Zurück im Dienst

Zurück im Dienst und in der Gemeinde. Ich habe mich gefreut, wieder da zu sein und die Gemeinde auch. Letzten Sonntag hielt ich meinen ersten Gottesdienst. Ich war noch ziemlich verpeilt. Die Gemeinde nahm es mit Humor.

Das Spitzdach der Kapelle im Haus der Stille, in dessen Front ein buntes Fenster eingelassen ist. Man sieht zwar die Farben nicht, aber kreuz und quer die Betonränder, die das Muster ergeben, in das das Glas eingesetzt ist. Die Kapelle befindet sich in einem Innenhof mit Arkaden. Links im Bild eine Glocke mit Seil zum Handläuten, mehr Richtung Mitte ein roter Herrnhuter Stern. Dann der Eingang. Davor sieht man Büsche (Buchsbaum?) im Innenhof, die ein Labyrinth ergeben.

Doch ein mulmiges Gefühl stellte sich schnell wieder ein. Hier ist es so, dass der Januar einer der heftigsten Monate im Arbeitsjahr ist, zusammen mit September und Dezember. Und wenn man das nicht vorher weiß, geschieht es überraschend.

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