Zicke zacke Katzenkacke

Der Wäscheständer im Wohnzimmer vor den Fenstern, komplett ausgezogen und mit einer Schlumpfgarnitur (Hose und Oberteil( behängt.

Eine Strebe meines Wäscheständers ist vom Rahmen gesprungen. Da ich sie weder ankleben noch entbehren konnte und die anderen Stangen nach gefühlt ewiger Nutzung auch schon rosteten, schaffte ich einen neuen an. Komplett schwarz mit Seitenflügeln wie eine Always ultra und ausziehbar auf 28 m Leinenlänge. An einer Seite hat er unten zwei Rädchen, falls man ihn durch die Gegend ziehen möchte. Ein echtes Luxusteil.

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Ein Mittwoch im Februar #WmdedgT

Da ich heute keine dienstlichen Termine wahrnehmen musste, hatte ich keinen Wecker gestellt und erwachte relativ spät. Die erste Tasse Tee und der erste Mailcheck fanden darum bereits am Schreibtisch statt. Vorher vollführte ich die üblichen Verrichtungen wie Rollos hoch, Fenster auf, Katzenwäsche (ich), Bett machen, Spüle freiräumen. Außerdem trank ich anderthalb Portionen des neuen und eine Portion des weiterhin verordneten Pulvers, miteinander verrührt in einem großen Glas Wasser. Danach setzte ich mich ins Arbeitszimmer, nur um kurz darauf wieder aufzustehen und mir eine Klappschnitte mit Frischwurst zu machen.

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Zurück im Dienst

Zurück im Dienst und in der Gemeinde. Ich habe mich gefreut, wieder da zu sein und die Gemeinde auch. Letzten Sonntag hielt ich meinen ersten Gottesdienst. Ich war noch ziemlich verpeilt. Die Gemeinde nahm es mit Humor.

Das Spitzdach der Kapelle im Haus der Stille, in dessen Front ein buntes Fenster eingelassen ist. Man sieht zwar die Farben nicht, aber kreuz und quer die Betonränder, die das Muster ergeben, in das das Glas eingesetzt ist. Die Kapelle befindet sich in einem Innenhof mit Arkaden. Links im Bild eine Glocke mit Seil zum Handläuten, mehr Richtung Mitte ein roter Herrnhuter Stern. Dann der Eingang. Davor sieht man Büsche (Buchsbaum?) im Innenhof, die ein Labyrinth ergeben.

Doch ein mulmiges Gefühl stellte sich schnell wieder ein. Hier ist es so, dass der Januar einer der heftigsten Monate im Arbeitsjahr ist, zusammen mit September und Dezember. Und wenn man das nicht vorher weiß, geschieht es überraschend.

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Ein Donnerstag im Dezember #WmdedgT

Teller von oben fotografiert: Gemischter Salat mit einigen Tupfern Cocktaildressing und vier Kartoffeltaschen.

Das erste Mal erwachte ich kurz vor halb sechs, ich war allerdings auch früh schlafen gegangen. Ich döste und las ein bisschen, dann schlief ich noch einmal für knapp zwei Stunden ein. Wieder brauchte ich einige Zeit, um beizukommen. Als ich schließlich aufstand, um eine Kanne Tee aufzusetzen und mir ein Butterbrot mit Paprikamortadella zu machen, war es 10 Uhr durch.

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Netz und doppelter Boden

Ich dachte, ich würde Mitte November, an einem Freitag, gemächlich in das Ende meines Arbeitsjahres hinübergleiten: Mittags zur Friseurin, danach einkaufen, kochen. Später noch einmal Inbox checken, Anrufbeantworter auf Ansage schalten und in den Social Media die Schotten dichtmachen.

Blick im Dunkeln auf die Dachterrasse: Sie ein bisschen wie eine kleine Landebahn mit Stühlen aus und ist umrandet mit einem verglasten Geländer. Das ist illuminiert, dazu sieht man die Lichter der Siedlungen dahinter und der Spiegelungen in den Glasscheiben. Über all dem wölbt sich der große, schwarze Himmel mit einem Rest Abenddämmerung am Horizont.

Denn wenn ich krank geschrieben bin, wird außer hier im Blog in meinen privaten Accounts nicht von außen mitgelesen. Schließlich einen Aperol Spritz auf den vollbrachten Tag und alles, was kommt.

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