Zurück im Dienst

Zurück im Dienst und in der Gemeinde. Ich habe mich gefreut, wieder da zu sein und die Gemeinde auch. Letzten Sonntag hielt ich meinen ersten Gottesdienst. Ich war noch ziemlich verpeilt. Die Gemeinde nahm es mit Humor.

Das Spitzdach der Kapelle im Haus der Stille, in dessen Front ein buntes Fenster eingelassen ist. Man sieht zwar die Farben nicht, aber kreuz und quer die Betonränder, die das Muster ergeben, in das das Glas eingesetzt ist. Die Kapelle befindet sich in einem Innenhof mit Arkaden. Links im Bild eine Glocke mit Seil zum Handläuten, mehr Richtung Mitte ein roter Herrnhuter Stern. Dann der Eingang. Davor sieht man Büsche (Buchsbaum?) im Innenhof, die ein Labyrinth ergeben.

Doch ein mulmiges Gefühl stellte sich schnell wieder ein. Hier ist es so, dass der Januar einer der heftigsten Monate im Arbeitsjahr ist, zusammen mit September und Dezember. Und wenn man das nicht vorher weiß, geschieht es überraschend.

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Nummer 4

Ein Rant, zumindest wünschte ich, der Post finge an wie einer. Statt dessen geht es los mit einem Klagegesang. Das ist jetzt der vierte Beitrag zum Thema Social Media, seit Elon Musk Twitter zerlegt hat. Immer noch gucke ich mir an, wie es seit dem weitergeht. Ich versuche, im Getümmel meinen Platz zu finden und bin mit der Trauer um Twitter noch nicht fertig. Andere scheinen sich mit den neuen Umständen längst arrangiert zu haben, manche erstaunlich schnell und viele sind zufriedener als vorher. Bei mir ist das nicht so. Ich, die immer zwischen allen Stühlen sitzt, war auf Twitter zu Hause mit allem, was mich ausmacht, von zart bis hart, von fromm bis liberal, von witzig bis feinfühlig. Ich gehörte dazu, ohne dass es mir zu eng wurde oder ich jemals einsam war. Jetzt ist das nicht mehr so. Im Internet zu Hause – keine Ahnung, wo das gerade ist.

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Gedanken zum Jahresende

Einfach mal wegen diesem Foto fünf Minuten heulen. (c @liberation.fr)

ana_nym (@ananym.bsky.social) 2024-12-20T12:09:17.748Z

Während ich im Krankenhaus lag, hat Frau K. hier eine Nacht wegen des #DiätKaters eingehütet, weil die Katzendame schon im Urlaub war. Da ich über kein Kabelfernsehen mehr verfüge und mein Fernseher fürs Spiegeln zu alt ist, bot ich zum abendlichen Zeitvertreib meine DVDs an oder wahlweise einen Film bei Prime auszuleihen.

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