Ein Sonntag im November #WmdedgT

Eigentlich war mir noch gar nicht klar, ob ich wachwerden, weiterschlafen oder mit Hörbuch dösen wollte – heute Morgen gegen viertel nach acht. Doch der #NeoKater nahm mir die Entscheidung ab, Diskretion Ehrensache. Ich stand jedenfalls zügig auf und kümmerte mich um die Toilettensituation und die Medigabe für Mensch und Tier. Derweil kochte ich mir eine Kanne Tee und legte mich danach wieder ins Bett.

Bratreis mit Hühnerfleisch in einer schwarzen Schale.

Ich habe nämlich zwei Wochen Urlaub, dessen erste Hälfte ich komplett verfaulenzte, was dringend nötig war. Damit machte ich heute Morgen zur Halbzeit erstmal weiter: Ich las im Internet und in dem Buch, das ich mir für die freien Tage ausgesucht hatte. Zwischendurch holte ich mir aus dem Kühlschrank den Rest des Bratreises mit Huhn, den der Lieferdienst gestern brachte und später eine Handvoll Salzbrezeln.

Weiterlesen „Ein Sonntag im November #WmdedgT“

Was bisher geschah

Was für ein furchtbares Jahr. Bis jetzt hat es alle Erwartungen übertroffen und noch ist es nicht um. Im Frühjahr war der Wasserschaden in Küche und Bad, jetzt kam noch Feuer hinzu: Ich hatte Ende August ein paar Tage Urlaub. Darin die Liturgische Konferenz im Michaeliskloster in Hildesheim, auf die ich mich sehr freute – anderer Input kann so erholsam sein. Doch das Glück währte nur kurz, nachts um halb zwei ging der Feuermelder.

Zehn Feuerwehrleute, teilweise mit Atemschutzgerät am Eingang des Michaelisklosters.

Der Orgelmotor in der Kapelle hatte angefangen zu brennen und von da aus weiter. Wir blieben alle unversehrt, aber die Tagung war jäh vorbei und die Erholung auch. Die Einzelheiten erspare ich mir. Zumindest sah ich dadurch zum ersten Mal eine Feuerwehrfrau. Außerdem weiß ich jetzt, warum Feuermelder so laut sind: Nicht nur, damit man wach wird und aufmerkt. Sondern selbst wenn man nicht wüsste, was das für ein Geräusch ist, verlässt man das Gebäude. Die Lautstärke treibt einen automatisch raus.

Weiterlesen „Was bisher geschah“