One Step beyond

Dieses Wochenende verbrachte ich zum ersten Mal länger auf Bluesky als auf TwitX. Für mich ist oder war TwitX (Twitter) meine Hauptplattform, während ich mich gleichzeitig auf Mastodon, Instagram, hier im Blog und seit neuestem auf Bluesky rumtrieb, um zu gucken, was sich dort oder bei mir entwickelt.

Larry der Twittervogel weinend draußen vor Umzugskartons, auf dem vordereren Karton das neue X für TwitX.

Doch mittlerweile geht es mir wie vielen Hochfrequenz-Twitterern: Ich würde ja weitermachen wie bisher, aber es ist fast niemand mehr da. Übrig geblieben ist meine Politbubble, allerdings ohne woke Dramaqueens und allzu linken Unsinn, was auf den ersten Blick erfreulich ist, aber meinem Interesse an einem breiten Horizont völlig zuwiderläuft. Dazu kommt ein kleiner Rest der Theobubble, von denen die Meisten ebenfalls schon länger mehrgleisig fahren.

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Sauerländer Kasserollenkartoffeln

Manche meinen ja, Bratkartoffeln wären Bratkartoffeln. Aber das ist nicht so, jedenfalls nicht aus westfälischer Sicht. Es gibt welche aus gekochten oder rohen Kartoffeln, in unterschiedlichen Formen, mit verschiedenen Gewürzen und aus unterschiedlichen Sorten.

Kasserollenkartoffeln wie beschrieben mir Salat und Spiegelei auf einem Teller und auf dem Balkon serviert.

Eine Variante sind Kasserollenkartoffeln aus dem Sauerland, auch Kasseröllekes genannt. Unsere Großmütter machten die ganz selbstverständlich und nannten sie auch so, während man sie unter dem Namen heutzutage nicht einmal mehr bei Google oder Chefkoch findet. Aber ich weiß noch das Rezept:

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Ein Dienstag im September #WmdedgT

Da wir uns Donnerstag Vormittag analog zum „Teamtag“ treffen, fiel das Dienstgespräch des Referates für Kommunikation und Fundraising auf Teams heute aus. Ich hatte mir trotzdem einen „Notfallwecker“ gestellt, weil ich vom Urlaub noch einen ziemlich verdrehten Rhythmus habe.

Material für den Katte auf einem Tisch: Fotokarton, Stifte, Kreppband, EG, Lehrbuch, Kladde, Mappe.

Aber das war gar nicht nötig. Ich wurde rechtzeitig wach, las ein bisschen im Internet und begann dann mit der Morgenroutine aus Medigabe und Katzenwäsche (im weitesten Sinne) für Mensch und Tier. Außerdem kochte ich mir eine Kanne Tee, die ich mit an den Schreibtisch nahm.

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Hühnerfrikassee

Hühnerfrikasse mit Reishalbkugel auf einem Teller, mit Zitronenscheide und Petersilienstängel. Die Topfpetersilie steht direkt dahinter und daneben ein   Mixer von Ninja.

Irgendwie hatte ich immer Schwierigkeiten, ein gescheites Hühnerfrikassee hinzukriegen. Anfang September 2023 hat es endlich geklappt. Darum schrieb ich hier das Rezept auf und aktualisierte es am 25. Februar 2025, nachdem ich es noch einmal gekocht und jetzt den Bogen definitiv raus hatte. Das Foto ist auch neu und besser, weil das Hühnerfleisch nicht zerfallen ist.

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Auf Postkarten

Mittlerweile lese ich fast gar keine Belletristik mehr. Entweder ich vergrabe mich in den Aktenordnern oder bin im Internet und der Gemeinde unterwegs. Geschichten mit Anspruch bekomme ich damit genug.

Mein iPad pro mit dem Cover von Richard C. Schneiders Buch und denen der Hörbücher als Kacheln. Auf der Tastatur davor liegt das Buch von Anna Schneider. In der Folge bespreche ich die anderen Büchern nach der Reihe der Kacheln.

Übrig bleiben politische und biographische Bücher, gerne zum Hören beim Einschlafen; zwei eBooks sind aber auch dabei. Und dann doch ein bisschen Belletristik – auf Postkarten.

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Was bisher geschah

Die Vorbereitungen für die Zeit, wenn mein Kollege Mitte September in Rente geht, sind, soweit möglich und es mich betrifft, abgeschlossen: Der Predigtplan steht bis Ostern, die Absprachen zum Konfi und mit der Jugendarbeit sind getroffen, einige andere Sachen gucken die betreffenden Leute und ich uns im Oktober in Ruhe an. Den Vorsitz des Presbyteriums muss ich nicht übernehmen, statt dessen habe ich ja noch einen Stellenanteil im Referat für Kommunikation und Fundraising. Auch für die Gemeinde finde ich es in der Übergangssituation besser, wenn sie anfängt, sich an diesem Punkt selbst zu organisieren. Denn unabhängig von allen denkbaren Konstellationen wird die Stelle nicht wieder voll nachbesetzt.

Pyxis und Patene (Hostiendose und -teller), rote Stola und Liedblatt auf den Altar.

Also hätte ich nach der ganzen Aktion durchatmen können, statt dessen waren plötzlich die Sommerferien um, alle riefen an, weil sie noch eine, zwei, drei, vier Fragen hatten und am Sonntag war silberne und goldene Konfirmation. Und das war das.

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