Mein erstes #WmdedgT

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag – #WmdedgT“ ist ein Blogthema, das Frau Brüllen schon vor Jahren ausgelobt hatte. An jedem 5. des Monats ist man eingeladen, seinen Tag zu verbloggen. Seit Ewigkeiten versuche ich, dabei auch einmal mitzumachen. Aber entweder verpasse ich den Tag oder habe nicht genügend vorzuweisen, ohne dass es selbsterklärend wäre. Auch heute weiß ich nicht, ob es reicht. Andererseits ist Samstag üblicherweise mein freier Tag, „selbsterklärend“ würde ich also mindestens hinbekommen.

Ich schlief bis kurz vor 9 Uhr und wurde dann vom #NeoKater geweckt. Der kriegt zwar immer noch jede Menge Medikamente für seine Blasenentzündung, geht aber mittlerweile wieder manierlich aufs Katzenklo. Ich rieche das trotzdem, erwache irgendwann davon, gehe selbst aufs Klo und mache danach erstmal das Katzenklo sauber. Dann Medigabe für den #NeoKater und Placebogabe für den #DiätKater, anschließend Tee für mich und mit Kanne und Tasse wieder ins Bett, Internet (nach)lesen.

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Twitterfavs

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„Such a lovely place“

Die Brücke Viktor Emmanuels II. wie im Text beschrieben.

Ich kam gerade von der Hörgeräteakustikerin, am späten Vormittag, als sie im Radio sagten, dass Randy Meisner, der Bassist der Eagles, gestorben ist. Dann spielten sie „Hotel California“.

Das hörte ich damals an der Engelsburg, mit Blick auf die Brücke Viktor Emanuels II. Zu Quasimodogeniti 2019 war ich nach Rom geflogen. Jeden Morgen wartete ich dort an der Pons Aelius neben der Burg auf Benedikt, um mit ihm die Stadt zu erkunden. Noch war er nicht da, statt dessen zwei Straßenmusikanten mit langen Haaren, die auf ihren Boxen saßen und „Hotel California“ spielten.

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Erst pink, dann lavendel

Fotocollage aus 9 Bildern. Bildbeschreibungen im Text mit fortlaufender Nummerierung.

Gestern war ich zu Barbie im Kino. Ich mochte den Film sehr. Er traf genau meinen Humor und meinen Wunsch, gut unterhalten zu werden. In der SZ war wohl naserümpfend zu lesen, der Film wäre in Wahrheit kapitalistisch. No shit, Sherlock. Dass Mattel etwas mit Kapitalismus zu tun haben könnte, dämmerte mir spätestens, als deren Emblem auf den Hoverboards bei Zurück in die Zukunft II prangte. Da war ich 19 Jahre alt. Aber vielleicht habe ich den Teaser der SZ auch nur falsch verstanden. Der Artikel selbst war nämlich hinter einer Paywall versteckt. Ach so.

Diese Woche ist bisher ziemlich ruhig, nächste Woche habe ich dafür mehr zu tun. Aber noch ist es nicht so weit. Ich blieb also in der Abteilung lieblicher Farben und machte mich auf zum größten Lavendelfeld Deutschlands. Bis Google es kürzlich auf der Startpage hatte, konnte ich ja nicht ahnen, dass das ausgerechnet im reformierten Lipperland liegt, direkt um die Ecke.

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Was bisher geschah

Nachdem es durch die ganzen Hintergrundgeräusche auf dem Kirchentag schon schwierig war und die Worte eines Handwerkers in meinen Ohren kürzlich klangen wie die Lehrerin von Charlie Brown, vereinbarte ich einen ausführlichen Termin bei der Hörgeräteakustikerin. Ich hatte bei den letzten beiden Serviceterminen schon um einen schnellen Hörtest gebeten, immer mit dem Ergebnis, dass es schlechter würde, aber für weitere Maßnahmen noch nicht schlecht genug. Mittlerweile war es allerdings unerträglich, ich war entsprechend frustriert.

Abdruck meines linken Innenohrs in der Hand des Akustikers.

Tatsächlich waren dieses Mal mehrere Werte deutlich unterm Strich. Also bekomme ich auch auf dem rechten Ohr ein Hörgerät und da die Systeme auf beiden Seiten gleich sein müssen, auf dem linken ebenfalls ein neues – für mich kostenlos, weil die Serie gerade ausgelaufen war. Die Abdrücke wurden letzte und vorletzte Woche gemacht und vor einer halben Stunde rief die Akustikerin an, dass die Hörgeräte schon fertig sind. Freitag Morgen kann ich zum Anpassen kommen. Ich freue mich sehr darauf.

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Was bisher geschah

Vorletzte Woche Freitag haben wir Olaf beerdigt, an einem warmen Sommertag. Wir waren eine kleine Schar: Der engste Familienkreis, der eigentlich keine Familie ist, sein Hausarzt, den ich von früher kannte, einige seiner Freunde, auch aus der Amateurfunkszene (mein Bruder war einer der schnellsten Highspeed Morser der Welt) und Leute aus der ehemaligen Belegschaft.

Die Innenstadt von Plettenberg mit der Christuskirche vom Hestenberg (Café Haltepunkt) aus fotografiert.

Die Urne wurde von unserem früheren Nachbarsjungen getragen, der völlig unerwartet in den vergangenen Jahren zu einem großen, charmanten Mann von Anfang 50 geworden war. Die Kollegin aus der örtlichen Kirchengemeinde hielt eine kurze, berührende Ansprache; Xavier Naidoo, Schandmaul und die Toten Hosen besorgten die Musik.

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