Gestern hat mich Frau K. besucht. Ich hatte Spaghetti Bolognese mit Gurkensalat vorbereitet und wir aßen gemeinsam zu Mittag. Weil die Sonne schien, fuhren wir danach auf die Sparrenburg, die Frau K. noch nicht kannte. Anschließend ging es zum Laser-Minigolf.
Mammographie fünf von fünf liegt hinter mir. Heute Mittag war es so weit. Ich musste los, als Donald Trump seine Rede in der Knesset begann. Den ganzen Morgen hatte ich vor dem Fernseher Richtung Israel geschaut. Auch jetzt sitze ich davor, während ich schreibe. Was Trump genau gesagt hat, suche ich mir später raus.
Seit gestern dürfen in Europa die Bezeichnungen „Schnitzel“, „Fleisch“ und „Milch“ offiziell nur noch so verwendet werden, wie man sich diese Produkte zu Kaisers Zeiten vorgestellt hat. Was auch nicht stimmt. Man denke an Eichelkaffee oder Himmel und Erde. Aber ich habe keine Lust, das jetzt genauer zu recherchieren. Sie wissen, was gemeint ist. Jedenfalls stach mich ob dieses Beschlusses der Hafer und Hunger hatte ich auch. Denen werd‘ ich’s zeigen.
Als sie sieht, dass ich ihre Laterne fotografieren möchte, dreht sie sich zu mir. Sie lächelt, post ein bisschen. Wir kommen kurz ins Gespräch. Auf der zweiten Mahnwache hat sie ihren Freund kennengelernt, einen Israeli. Er kann heute bei der Kundgebung nicht dabei sein, weil er arbeiten muss.
An jedem Fünften im Monat lädt Frau Brüllen unter dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ zum gemeinsamen Tagebuchbloggen ein. Die Links zu den Posts, die dabei herauskommen, sammelt sie in einer Liste. Im September läutete ich in meinem Beitrag ein predigtfreies Wochenende ein, obwohl da die Jubelkonfirmationen stattfanden. Wir hatten im Presbyterium bei der Jahresplanung überlegt, dass es uns lieber wäre, wenn ich dann frei nehme und dafür während meines Urlaubs zum Erntedankfest „einfliege“. Und das war heute.
Unlängst habe ich meinen Instagram-Account stillgelegt. Ich bin dort nur noch in besonderen Fällen, wovon es bisher zwei gab: Eine Zitatfreigabe sowie eine plötzliche Hochzeit in Georgien. Wer weiß, was noch kommt. Auf Pixelfed veröffentliche ich seit neuestem meine „schönen Fotos“ oder was ich dafür halte; sie hatten bisher noch gar keinen Platz gehabt. Das Mittagessen, das es manchmal auch zum Abendessen gibt, poste ich jetzt wieder auf Bluesky und Mastodon, außerdem heute erstmalig im Blog. Ich experimentiere noch. Mal sehen, wie sich das entwickelt.