Die Möhrenpredigt

Eine große, kreisrunde Platte in deren Mitte eine Glaschale Dattel-Curry-Dip mit Petersiliendeko steht. Rund um dieses Schlächen sind gekochte Möhren angeordnet, mit der Spitze Richtung Dip und am Ende mit einem Rest Grün.

Bei größeren Gottesdiensten, wie zu den Konfirmationen oder zum Gemeindefest, stelle ich den Gottesdienst gerne unter ein bestimmtes Motto. Das leite ich meistens aus dem Predigttext ab, wenn wir Thema und Bibeltext nicht in einer Vorbereitungsgruppe gemeinsam aussuchen. Bei der Gemeinde kommt das immer gut an, weil es wie ein roter Faden ist, an dem entlang die Gottesdienstbesucher:innen einen Zugang finden können.

Auch für das Vorbereitungsteam oder den Küsterdienst ist es hilfreich. Altarblumen und Deko in Kirche und Gemeindehaus können passend zum Motto ausgesucht werden. Bei Gemeindefesten wird ein Plakat gestaltet. Wenn es ein Liedblatt gibt, bebildere ich es.

Die Jubiläumskonfirmationen vor einigen Tagen stellte ich unter das Motto „Die Möhre vor der Nase“. Wie in meinem letzten Post geschrieben nahm ich das Evangelium und den regulären Predigttext für den 15. Sonntag nach Trinitatis, suchte zwei Möhrenfotos für das Liedblatt aus und fand orangene Altarblumen, einen Bund Möhren auf dem Taufstein sowie orangene Servietten beim Kaffeetrinken vor.

Inhaltlich wollte ich die Wegstrecke der Jubelkonfirmand:innen würdigen, die sie mit Gottes Hilfe im Leben und seit der Konfirmation zurückgelegt hatten und sie weiterhin der Nähe Gottes versichern. Das scheint mir gelungen zu sein. Ich bekam viele positive Rückmeldungen. Dabei war die Predigt kurz. Mit Begrüßung samt Namenverlesung und Abendmahl im Gottesdienst sowie Fototermin vor und Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst hatten wir Programm genug. Außerdem spielte der Posaunenchor. Das Lied „Danke für diesen guten Morgen“ sangen wir mit ihm gemeinsam im Swing. Die Möhrenpredigt steht hier. 🥕

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