Alter, die hat mir das privat geschickt

Snapchat ist ja im Augenblick das große Thema. aUtmrYLX.jpg-largeDabei wirkt es auf mich, als könnten die Meisten gar nichts damit anfangen. Sie adden sich gegenseitig, um die App beim gemeinsamen Ausprobieren zu verstehen, schicken sich aber eigentlich nur Selfies mit lustigen Masken.
Zugegeben bin ich anfänglich auch nicht viel weiter gekommen. Ich hatte noch nicht einmal die Filter für die Masken gefunden, dachte aber, irgendwer wird irgendwann schon etwas Vernünftiges sagen, das weiterhilft. Doch nichts geschah, jedenfalls nicht in meinem Umfeld. Da wandte ich mich schließlich an diejenigen, die sich mit Snapchat wirklich auskennen: Die Konfirmandinnen und Konfirmanden.

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Zurück vom barcamp.ruhr

Im letzten Fastenpost war zu lesen, dass ich von Samstag auf Sonntag zum barcamp.ruhr nach Essen gefahren bin.
Das Unperfekthaus, wo das Ganze stattfand, ist eine großartige Location. Lecker Essen, super Hotel, tolle Räume. Diese Kombination aus unspießig, interessant, gemütlich und trotzdem zweckmäßig habe ich so noch nie gesehen.

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Auch das BarCamp hat mir ausnehmend gut gefallen. Es waren ziemlich viele Leute da, am Samstag etwa 170, aus meiner kirchlichen Perspektive sehr interdisziplinär: Aus der freien Wirtschaft, meist aus Marketing oder PR, Journalist*innen und Menschen aus sozialen Berufen. Ich habe das sehr genossen, denn seit ich wieder in einer Kirchengemeinde arbeite, fehlt mir der Austausch mit anderen PRlern, vor allem solchen, die nicht aus dem Non-Profit kommen.

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#twomplet goes #loccweb15

Seit Januar 2014 wird auf Twitter ein ökumenisches Nachtgebet gehalten: Die #twomplet. Das ist ein Kunstwort aus Twitter und Komplet, dem Nachtgebet der Kirche. Gegründet wurde die #twomplet von Benedikt Heider. Er war damals noch Abiturient und hat erst jetzt ein Studium der katholischen Theologie angefangen. Hier der Tweet, mit dem die #twomplet begann:

Über 1000 Leute folgen der #twomplet mittlerweile, über zwanzig von ihnen wechseln sich jeden Abend um 21 Uhr mit dem Vorbeten ab. Die #twomplet wurde schon auf der Deutschen Bischofskonferenz und der Ordenskonferenz vorgestellt. Auch die evangelischen Kirchen kriegen langsam mit, dass da was läuft. Nachdem sie im Juli 2014 auf dem Internettag der Bayrischen Landeskirche vorgestellt wurde, ist die #twomplet nun bei einer Tagung zu Glauben und Social Media in der Ev. Akademie Loccum zu Gast, vorgestellt von Benedikt Heider und mir. Und zum Angucken der zweite „Gründungstweet“:

Das Material zu unserem Vortrag in Loccum findet sich hier:

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Halloween

„Halloween ist nichts Anderes als eine Werbekampagne für den Reformationstag!“ 15-gembr-ref-1
Diesen Satz habe ich oft gesagt und damit meist mehr oder weniger leise Zweifel bei meinen Gesprächspartnern ausgelöst. Ja, es ist schon richtig: Halloween ist für viele ein sehr befremdliches Fest und es lässt sich nicht mehr aufhalten. Wie soll das auch gehen, den Kindern Kürbisse, Süßigkeiten und gruselige Verkleidungen zu verbieten? Da hilft nur noch, sich zurückzulehnen und ein berühmtes Volkslied zu singen: „Lass doch der Jugend ihren Lauf.“
Doch wenn wir fertig sind mit Singen, können wir trotzdem überlegen, was jetzt zu tun ist.

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Uhura goes multireligiös

Vor meinem Urlaub fragte die katholische Gemeindereferentin an, ob wir uns vorstellen könnten, den ökumenischen Einschulungsgottesdienst nach den Sommerferien als multireligiöse Feier zu veranstalten. Dazu würde es einen Kennenlerntermin mit dem Imam geben und von da aus weiter. Wir beredeten das im Pfarrteam: Ja, grundsätzlich können wir uns das vorstellen, ja, gemäß landeskirchlicher Handreichung an einem „neutralen Ort“ (Turnhalle, Aula) und die Gebete hintereinander, statt miteinander.

Nach knapp fünf Jahren Leben und Arbeiten in einem sog. „sozialen Brennpunkt“ mit reichlich multireligiöser Erfahrung legte ich noch Wert auf Deutsch als durchgehende Sprache und dass wir Christinnen nicht unseren Standard zurückschrauben. Ich möchte nicht als gutmeinendes Vehikel dienen, wo unsere muslimischen Ansprechpartner ihre Hausaufgaben selbst machen müssen. So sprach ich und entschwand in den Urlaub. Die Kollegen würden den Termin wahrnehmen. Weiterlesen