Der erste Batzen

Der erste Batzen des Jahres liegt hinter mir. Das war vor allem die Rückkehr auf die Arbeit vor sechs Wochen, wo gleich viel los war. Nachdem wir den letzten Jahrgang ausfallen lassen mussten, gehörte dazu auch, dass wir im vergangenen Jahr ein neues Konzept für die Konfirmandenarbeit erstellt hatten: Zusammen mit der Nachbargemeinde; nur noch für ein Jahr, statt wie früher für zwei und stärker angedockt an die gemeindliche Jugendarbeit des CVJM.

Der Ambo (das Lesepult) im Gemeindesaal mit meinen Sachen drauf: Papiere, Stifte. Ein Teil der Papiere ist leuchtend gelb (ich hatte die noch im Drucker). Im Hintergrund die noch leeren Stühle in Reihen.

Letzte Woche Dienstag fand schließlich der Info-Abend mit Anmeldung für Jugendliche und Eltern statt und wurde zum Erfolg. Der neue Jahrgang startet im Mai mit zwölf jungen Leuten aus elf Familien. Das ist für zwei recht kleine, großstädtische Innenstadtgemeinden ein ordentlicher Rücklauf.

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Stöckchen #Blogfragen

Ein Stöckchen kreist. Ich hab’s schon an mehreren Stellen gefunden,
geworfen hat es Jansens Pott. Sie sammeln auch die einzelnen Beiträge.

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
Zuerst aus Neugier, dann aus fachlichem Interesse, dann aus beidem und immer auf der Suche nach Alternativen zur analogen Gemengelage.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?
Ich nutze WordPress, weil es unter den herkömmlichen Plattformen die meisten Features hatte und noch hat, soweit ich das vom Layout anderer Blogs auf anderen Systemen ableiten kann. Außerdem sah WordPress für meinen Geschmack am professionellsten aus.

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Zicke zacke Katzenkacke

Der Wäscheständer im Wohnzimmer vor den Fenstern, komplett ausgezogen und mit einer Schlumpfgarnitur (Hose und Oberteil( behängt.

Eine Strebe meines Wäscheständers ist vom Rahmen gesprungen. Da ich sie weder ankleben noch entbehren konnte und die anderen Stangen nach gefühlt ewiger Nutzung auch schon rosteten, schaffte ich einen neuen an. Komplett schwarz mit Seitenflügeln wie eine Always ultra und ausziehbar auf 28 m Leinenlänge. An einer Seite hat er unten zwei Rädchen, falls man ihn durch die Gegend ziehen möchte. Ein echtes Luxusteil.

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Ein Mittwoch im Februar #WmdedgT

Da ich heute keine dienstlichen Termine wahrnehmen musste, hatte ich keinen Wecker gestellt und erwachte relativ spät. Die erste Tasse Tee und der erste Mailcheck fanden darum bereits am Schreibtisch statt. Vorher vollführte ich die üblichen Verrichtungen wie Rollos hoch, Fenster auf, Katzenwäsche (ich), Bett machen, Spüle freiräumen. Außerdem trank ich anderthalb Portionen des neuen und eine Portion des weiterhin verordneten Pulvers, miteinander verrührt in einem großen Glas Wasser. Danach setzte ich mich ins Arbeitszimmer, nur um kurz darauf wieder aufzustehen und mir eine Klappschnitte mit Frischwurst zu machen.

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Gesammeltes

Das Bethaus mit einem verdorrtem Bambusstrauch davor.

Die ältere Nachbarin hatte den Bus verpasst. Ich nahm sie mit dem Auto mit, Richtung Dorf. Als wir durch eine Gasse mit einer Fachwerkhaus-Reihe fuhren, zeigte sie auf das Eckhaus und dann nach vorn: „Das war einmal eine Judenkirche und die Treppe dort heißt Judentreppe.“ Ich fragte nach und die Nachbarin erzählte, was sie dazu wusste. Der Begriff Synagoge kam ihr nicht über die Lippen, für so ein schweres Wort war der alte, ostwestfälische Schnabel nicht gewachsen. Aber die Augen blitzten und sie freute sich, dass sie der zugezogenen „Frau Pastor“ (!) etwas Interessantes zeigen konnte, was die noch nicht wusste.

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