
Bevor die Karwoche am Vorabend des Palmsonntags anfing, duschte ich wie jedes Jahr den Herrn ab und rieb nach dem Trocknen das Holz mit Olivenöl ein. Anschließend fuhr ich zur Vorabendmesse für einen neuen Palmzweig.
Weiterlesen „Palmarum“
Bevor die Karwoche am Vorabend des Palmsonntags anfing, duschte ich wie jedes Jahr den Herrn ab und rieb nach dem Trocknen das Holz mit Olivenöl ein. Anschließend fuhr ich zur Vorabendmesse für einen neuen Palmzweig.
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Der Sonntag Iudica fiel auf ein predigtfreies Wochenende. Ich war ziemlich erholungsbedürftig, hatte den Samstag gebraucht, um überhaupt runterzukommen. Doch dann schlief ich bestens und stand, abgesehen von kurzen Abstechern in die Küche, am Sonntag nur auf, um auf die Couch zu wechseln.
Weiterlesen „Iudica“Ich habe predigtfreies Wochenende! Das ist auch dringend nötig. Nachdem die Nebenwirkungen weg sind, die mir die letzten zwei Wochen schwer gemacht haben, bin ich ziemlich erholungsbedürftig. Ich erwachte gegen halb sechs aus unruhigem Schlaf, fand das aber nicht schlimm, ich habe ja zwei Tage frei. Ich blieb liegen, bis es kurz vor acht war. Dann stand ich auf, kochte Tee, zog die Rollos hoch und machte die Balkontür auf.
Weiterlesen „Ein Samstag im April #WmdedgT“
Halbzeit und dieses Jahr auch Beginn der Sommerzeit, dafür stand der Sonntag Laetare. Früher trug er die liturgische Farbe Rosa, weil ab dem Bergfest in das Violett der Passion das erste Licht der Auferstehung scheint. Ich bin ganz gut in die Sommerzeit hineingekommen. Das lag daran, dass die Müdigkeit und der tiefe Schlaf, mit denen das Fasten sonst bei mir beginnt, mich erst jetzt ereilten. Möge beides möglichst lange anhalten, bevor der falsche Rhythmus die Nächte doch wieder versaut. Dabei sollte die Scheiß Zeitumstellung schon seit vier Jahren abgeschafft sein.
Weiterlesen „Laetare“
Als Frank McCourt von seiner Erstkommunion wieder daheim war, kotzte er vor lauter Aufregung die Eucharistie in den Hinterhof. Ich dachte Freitag Abend daran, als ich mich, von den Nebenwirkungen des neuen Medikaments geschüttelt, von Harry Rowohlt selig mit einer seiner Bühnenlesungen in den Schlaf labern ließ. Ich hatte die Mahnwache eher verlassen und es gerade den halben Kilometer von der Synagoge bis zu der Bordsteinkante geschafft, an der mein Auto stand. Dass Rowohlt McCourts „Die Asche meiner Mutter“ aus dem Englischen übersetzt hatte, fiel mir kurz vor dem Einschlafen außerdem noch ein. Was einem alles so durch den Kopf gehen kann.
Weiterlesen „Kopfsachen“
Auf den Sonntag hatte ich schon die ganze Woche davor hingegiggelt. In der Gemeinde fand da nämlich der Abendgottesdienst mit Lobpreis statt und einem eingeladenen Prediger mit Vornamen Edwin. Ich dachte sofort an Adrian Plass‘ Tagebuch eines frommen Chaoten und nahm Gummibärchen für die Predigt mit.
Weiterlesen „Oculi“