Ein Donnerstag im Dezember #WmdedgT

Teller von oben fotografiert: Gemischter Salat mit einigen Tupfern Cocktaildressing und vier Kartoffeltaschen.

Das erste Mal erwachte ich kurz vor halb sechs, ich war allerdings auch früh schlafen gegangen. Ich döste und las ein bisschen, dann schlief ich noch einmal für knapp zwei Stunden ein. Wieder brauchte ich einige Zeit, um beizukommen. Als ich schließlich aufstand, um eine Kanne Tee aufzusetzen und mir ein Butterbrot mit Paprikamortadella zu machen, war es 10 Uhr durch.

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Netz und doppelter Boden

Ich dachte, ich würde Mitte November, an einem Freitag, gemächlich in das Ende meines Arbeitsjahres hinübergleiten: Mittags zur Friseurin, danach einkaufen, kochen. Später noch einmal Inbox checken, Anrufbeantworter auf Ansage schalten und in den Social Media die Schotten dichtmachen.

Blick im Dunkeln auf die Dachterrasse: Sie ein bisschen wie eine kleine Landebahn mit Stühlen aus und ist umrandet mit einem verglasten Geländer. Das ist illuminiert, dazu sieht man die Lichter der Siedlungen dahinter und der Spiegelungen in den Glasscheiben. Über all dem wölbt sich der große, schwarze Himmel mit einem Rest Abenddämmerung am Horizont.

Denn wenn ich krank geschrieben bin, wird außer hier im Blog in meinen privaten Accounts nicht von außen mitgelesen. Schließlich einen Aperol Spritz auf den vollbrachten Tag und alles, was kommt.

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Die aus’m Osten

Das Hörbuch auf meinem iPad, die DVD-Hülle von Bettina Wegner und das Buch "Abgehauen" auf meinem Wihnzimmertisch zwischen Herbstblumen und brennender Stumpenkerze.

Wenn man einen richtig großen Preis verliehen bekommt, geschieht das in der Regel nicht plötzlich und unerwartet, sondern es wird vorher nachgehorcht, ob man ihn auch annehmen würde. Manfred Krug beschreibt das sowohl im zweiten als auch im neu herausgegebenem dritten Band seiner Tagebücher „Ich beginne wieder von vorn. Tagebücher 2000-2001“; in der Audiovariante wieder bestens vorgelesen von seinem Sohn Daniel Krug.

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Ein Dienstag im November #WmdedgT

Gestern Abend habe ich im Anschluss an meine Auffrischungsimpfung Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten einen kompletten Dönerteller mit Pommes und Salat inhaliert. Ich verbuchte das unter medizinischer Notwendigkeit, immerhin hatte ich anderthalb Stunden vorher eine Spritze bekommen.

Foto meines Schreibtisch mit Schreibtischsachen. Links außerdem die Vorlagen für den Weihnachtsbrief mit Malerei der Heiligen Familie darauf. In der Mitte das Macbook und darüber (auf Büchern, die man nicht sieht) das iPad pro als Zoombildschirm. Rechts Teekanne und -becher.

Danach war ich so müde, dass ich bereits um halb zehn Licht ausmachte, was bei meinem wechseljahrssenilen Biorhythmus mittlerweile ebenso Mist ist wie reichhaltige Abendmahlzeiten. In der Folge erwachte ich um 3 Uhr mit Bauchweh. Letzteres ging nach Klogang im Dunkeln zumindest halbwegs wieder weg, aber der Schlaf kehrte nicht mehr zurück. Um kurz vor sechs gab ich auf und erklärte die Nacht für beendet. Sehr zur Freude des #DiätKaters, der im Gegensatz zu mir ein Morgenmensch ist. Entsprechend fröhlich begrüßte er mich und legte sich anschließend für zwei Stunden nochmal hin.

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