Da capo

Blick auf die Bühne, wo die Plätze des Orchesters aufgebaut sind. Man sieht drei Sitzplätze. Davor die üblichen Bigband-Schilder in weiß, mit dem Namen "Palast Orchester" samt Emblem in schwarz darauf. Das ganze ist vor dunklen Hintergrund in warmes Licht getaucht. Farbfotografie.

Am Mittwoch bin ich bei Max Raabe und dem Palast Orchester in der Stadthalle gewesen. Ich war gespannt, wie es verlaufen würde, ohne das Publikum zwei Stunden lang mit der ganzen Big Band zu beschallen und nicht nur Klassiker aneinanderzureihen. Aber was soll ich sagen, es war sehr, sehr gut gemacht! Leise und laute Töne, Combos und Gesamtorchester, neues Repertoire und Klassiker wechselten sich ab. Dazwischen kurze Bonmots von Max Raabe, Vorstellung der Musiker:innen, Komponist:innen, Texter:innen. Alles sehr exakt und punktgenau, ohne unterkühlt zu sein, sondern einfach gut und elegant. Auch Max Raabe live zu hören, hat mir gefallen. Die Stimme über alle Oktaven hinweg entspannt und mühelos.

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Ein Montag im Januar #WmdedgT

Blick auf meinen Schreibtisch mit Lampe, Büchern, Texten, Macbook, Tee (Schalke-Tasse und Kanne), Stiften usw. Dahinter die Fenster mit Blick Richtung Straße, Nachbarhecke und -haus.

Zum Wachwerden hatte ich heute Morgen überhaupt keine Lust. Ich blieb im Dunkeln liegen und hörte mir die Nachrichten zu Berlin und Venezuela auf Table Today an. Danach fand ich, dass im Bett bleiben eigentlich eine super Sache ist. Das sah der #DiätKater anders. Fröhlich holte er sich seine morgendlichen Streicheleinheiten ab. Sein kleiner Körper vibrierte richtig vor Glück und Zufriedenheit. Na gut, wenn das so ist. Vibrieren werde ich aber nicht, dachte ich und stand auf.

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Geschafft

"Der literarische Katzenkalender" von 2025 und der von 2026 mit einem Katzenfoto auf dem Deckblatt.

Gott Lob, die Feiertage liegen hinter mir! Die Geister der Weihnacht waren dieses Mal ziemlich präsent, das ist in den vergangenen Jahren besser gelaufen. Da war es gut, dass ich mich nach dem 4. Advent bis Silvester freiwillig zum Dienst gemeldet hatte. Die Gemeinde und ich freuten sich über das Wiedersehen. Gleichzeitig war es, als wäre ich nicht weg gewesen. Zu Heiligabend hielt ich eine besinnliche Predigt, derweil mich ein eigenartiges Gefühl überkam. Verlorengegangene Gewissheiten über Krieg und Frieden. An Silvester redete ich in Sentenzen über die alte und die neue Jahreslosung, in der „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu!“ (Offb 21,5). Neu und glänzend wie Gold, dachte ich mir. Die Lektorin und ich luden daher am Ende des Gottesdienstes noch einmal in einen großen Kreis am Altar ein. Dort bekam jede:r ein „Goldstück“, das ich mitgebracht hatte sowie einen Segen zugesprochen und überreicht, den die Lektorin auf kleine Zettel geschrieben hatte.

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Mittagessen 12/2025

Fotocollage aus sechs Bildern: Erst der #DiätKater in seiner Residenz vor der Adventskerze, dann der verpackte Saumagen neben Topfkräutern und der Broschüre. Dem folgen die Festmahlzeiten wie geschildert zu Weihnachten und Neujahr.

Obwohl ich Weihnachten für mich bin und nicht feiere, haben sich auf meinem Speiseplan einige Sitten und Gebräuche entwicket. Den Anfang machte wie üblich eine Anleihe beim Judentum. Gemäß der dortigen Tradition nahm ich Chanukka zum Anlass für Reibeplätzchen und Berliner Ballen: Latkes und Sufganiyot. So habe ich für Reibekuchen einmal im Jahr einen festen Termin. Auf der letzten Mahnwache an der Synagoge erfuhren wir außerdem, dass Schwibbögen jüdischen Ursprungs sind. Die Christen hatten sie von der Chanukkia „abgekupfert“, weil sie auch so einen schönen Kerzenleuchter im Fenster stehen haben wollten. Ich habe trotzdem keinen.

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