Ein Freitag im Dezember #WmdedgT

Blick auf ein historisches Radio in meinem Arbeitszimmer (Philips Bi-Ampli). Links daneben drei Bücher und ein kleines, historisches Kofferradio (Teddy 4, Schaub-Lorenz). Auf dem großen Radio ein paar Blätter in einer Plastikhülle und ein Leitzordner. Rechts daneben stapeln sich ein dutzend Bücher.

Gestern am späten Nachmittag schluckte ich die letzte Tablette des Antibiotikums. Ich hatte es eine Woche lang genommen. Nach einer Erkältung plagten mich eine Kehlkopfentzündung und eine Seitenstrangangina mit schlimmem Husten und Halsweh. Das muss zwar noch weiter ausheilen, aber die Halsschmerzen sind abgeklungen und der Husten sitzt locker. Entsprechend gut habe ich endlich wieder geschlafen, bis ich heute Morgen gegen sieben erwachte. Ich kochte Tee, den ich mir wie üblich ans Bett stellte und riss die Balkontür auf. Bereits gestern hatte ich Müesli in heißem Wasser eingeweicht und einen Sojaghurt mit Heidelbeeren angerührt. Beides musste ich nur noch miteinander vermischen.

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Nostalgische Kartoffelsuppe

Vorne im Bild eine Schale Kartoffelsuppe mit Fleischwurst und Zwiebeln (sieht man nicht, da ganz wenige) als Topping. Dahinter mein Adventsgesteck mit brennender Kerze. Dahinter der #DiätKater in seiner Residenz, also seinem Katzenbettchen, auf dem Pöang (Ikeasessel).

Als ich ein Kind war, gab es samstags manchmal Kartoffelsuppe und zwar von Pfanni. Meine Mutter schnitt dazu Fleischwurst und Zwiebeln in dünne Scheiben, die sie anbriet und untermischte. Nun wäre mir heute eine Päckchensuppe aus Kartoffelflocken zum Mittagessen fremd; Pfanni führt sie auch gar nicht mehr. Gleichwohl würde ich die Kartoffelsuppe meiner Kindheit gerne ab und zu essen. Also experimentierte ich ein bisschen herum, traf die Geschmacksrichtung so in etwa, die hellgrüne Farbe dafür schon ziemlich genau. Aber irgendetwas fehlte. Bis ich es fand, ohne dass ich mich erinnere, wie das geschah: Das größte Geheimnis dieser Suppe ist Selleriesalz. Ich hätte bis dahin gar nicht gedacht, dass das Zeug überhaupt für irgendetwas gut ist. Mittlerweile habe ich die Suppe aber ein paar Mal nachgekocht und immer schmeckte sie so, wie damals™ die Kartoffelsuppe von Pfanni, nur eben ohne Pfanni. Hier ist das Rezept:

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Southern Gumbo with Potato Salad

Vorne auf der Längsseite des Wohnzimmertisches auf einem graukarierten Küchenhandtuch eine Schale Gumbo mit Kartoffelsalat und einem Ei. Daneben eine brennende rote Stumpenkerze. Dahinter in einer Vase eine rote Amarillys mit drei Blüten. Im Hintergrund auf dem Pöang in seinem Katzenbettchen neben einem roten Stoffherz der #DiätKater.

In den USA bin ich noch nie gewesen. Was nicht schlimm ist, ich verspüre nicht den Drang, dort hinzufliegen. Aber ein Gumbo hätte ich gerne einmal probiert, zusammen mit diesem Kartoffelsalat, der wie Püree aussieht. Denn Reis kenne ich ja schon. Also tiktokte ich mich in den letzten Wochen durch halb Lousiana, bis ich ein Rezept für das Gumbo und eins für den Kartoffelsalat zusammenhatte. Keine Ahnung, ob ich es richtig getroffen habe, mir schmeckte es jedenfalls. Wobei ich mir New Orleans durchaus gerne ansehen würde, wenn es auf der Höhe von Köln läge, Hamburg oder München. Also näher dran. Tjanun.

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10 belanglose Fakten über mich

Das alte, abgetragene und das neue, unbenutzte Paar Schuhe. Es sind schwarze Glattlederschuhe zum Reinschlüpfen. Auf dem Spann haben sie eine Wildlederpasse, in der ein Silberstift steckt. Oben an diesem Stift, also Richtung Bein, ist am rechten Schuh eine silberne Sonne und am linken ein silberner Halbmond (durch einen Silberrand geschlossen zu einer kreisrunden Spange), beide mit Gesicht.

Vorhin kam ich an diesem Stöckchen von Thomas Gigold vorbei und weil heute Tag des Bloggens ist, nahm ich es mit. Außerdem war es eine willkommene Motivation, als ich mich am Nachmittag zum zweiten Teil der Aufgaben des Tages aufraffen musste. Wenn ich damit fertig bin, darf ich das Stöckchen verbloggen, so der Plan. Es lese und nehme es mit, wer mag.

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Zurück auf Los

Behandlunsgzimmer bei der Zahnärztin: Blick auf den Wasserbecher, das Spuckbecken, die Geräte und ein Stückchen vom Zahnarztsessel. Im Hintergrund eine Palme. Alles, wie man es kennt, bis auf zwei Besonderheiten: Der Plastikbecher und die Dinger, aus denen die Luft zum Pusten kommt, sind lavendelfarbenen. Und zweitens ist das Spuckbecken aus nahezu durchsichtigem Glas.

Da mich die Darmgeschichte länger beschäftigt als gedacht, bin ich seit gut dreieinhalb Jahren nicht dazu gekommen, zum Zahnarzt zu fahren. Die Klinik für Menschen mit Zahnbehandlungsangst liegt nämlich in Bochum. Mit allen Warte-, Behandlungs- und Zugverspätungszeiten ist da bei jedem Besuch ein ganzer Tag weg. Darum suchte ich mir hier eine Praxis mit den Schwerpunkten Angst und Endos, weil das für mich am besten passt. Ich fand eine Ärztin, die sogar an der Uni Witten-Herdecke studiert hat.

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