Irgendwo ist nirgendwo

Kürzlich hatte ich über Trauungen gebloggt und was mir da so auffällt.vytsxdcorlk5taswi0p1bq_thumb_985 Das ist gut angekommen, darum mache ich mit dem Thema Amtshandlungen noch ein bisschen weiter. Diesesmal schaue ich mir die Bestattungen an. Das passt auch gut zur kirchlichen Jahreszeit, denn am Wochenende ist Ewigkeitssonntag, da gedenkt man in der evangelischen Kirche der Verstorbenen.

Wobei eine wachsende Zahl von Leuten meint, dass es für das Gedenken, Erinnern oder Trauern unwichtig wäre, wo der Verstorbene läge. „Ich trage ihn in meinem Herzen“, wird dann gerne gesagt. Nur, in vielen Fällen funktioniert das nicht, jedenfalls nicht ausschließlich. Friedhöfe und Bestattungsunternehmen rücken daher, soweit ich das überblicken kann, möglichst von gänzlich anonymen Beerdigungen ab und bieten sogenannte „teilanonyme Bestattungen“ an. Bei denen ist zumindest das Gräberfeld, oft eine Rasenfläche, überschaubar einzugrenzen oder an einer oder mehreren Stellen sind die Namen der Toten verzeichnet.

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