Mene mene tekel u-parsin*

Nicht, dass ich mich „entfärben“ würde (obwohl…), auch habe ich nicht vor, mein Königreich an die „Meder und Perser“ zu verlieren. „Gewogen und zu leicht“, stimmt äh… schon eher. Ich wundere mich vor allem über die Schrift an der Wand die Suchbegriffe via Google:

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24. S e p t ember

Mittlerweile trudeln die ersten Meldungen über  Schokoladennikoläuse ein, die (nebst konditorischem  Zubehör) bereits jetzt in einigen Supermärkten feilgeboten werden. Dass manche Leute am liebsten das ganze Jahr über Dominosteine essen würden – geschenkt. Aber wozu dient der Kauf eines Schokoladennikolauses im September?

Drei Varianten wären denkbar:

  1. Der Erwerb eines Schokonikolauses im September dient dem sofortigen Verzehr desselben. Es gibt ja diese nährstofflichen Sinnlosigkeiten (z.B. Pommes, Bier, Torte), deren Genuss zwar nicht einleuchtend, aber doch erklärlich ist.  Frühherbstliche Schokonikoläuse unterliegen einem ähnlichen Mechanismus.
  2. Der Schokonikolaus wird um der Rechtzeitigkeit willen bereits im September gekauft und bis zum D-Day (6. oder 24. Dezember) im Kleiderschrank vor den potientiell zu beglückenden Liebsten versteckt. Dort mariniert er drei Monate in einem Aroma von Lavendelsäckchen, Lenor und der Gewürzseife vom letzten Herbstbasar. Dadurch schmeckt er besser.
  3. Alle wissen, was mit den frühgekauften Schokonikoläusen geschieht, außer den PfarrerInnen, weil es ihnen niemand sagen will.

Aber vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht.