Monat: Juni 2022
Hähnchen im Römertopf
In meiner kleinen Welt wird ein Hähnchen, sei es im Ganzen oder die Keulchen, im Römertopf gebacken. So machte es schon die Mutter selig; zudem ist es auch die beste Variante, den Vogel außen kross und innen saftig zu kriegen.

Wobei ich nicht nur das Hähnchen in den Tontopf schmeiße. Gerne lege ich noch Kartoffeln und Gemüse unter. Dann habe ich für ein ganzes Wochenende warm zu essen und friere trotzdem von der Hähnchenbrust den Großteil ein, um später Salat Caesar damit zu machen.
Der Hähnchentopf gehört zu meinen Leibspeisen: Als One-Pot-Gericht gut durchgezogen und darum lecker, unkompliziert und rustikal, aber keineswegs unfein.
Wenn man die Hähnchenbrust nicht einfriert, sondern sofort mitisst und einen Römertopf für 2,5 l bis 3 l hat, reicht es für vier Personen:
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Nun also Corona. Trotz bisher dreier Impfungen war irgendwann damit zu rechnen. Dass ich, die immer so streng und vorsichtig war, es außerdem schaffte, damit zu einer längeren Untersuchung in der Praxis meines Hausarztes und später im Seniorenkreis gewesen zu sein, fand ich dennoch super peinlich. Aber der Test, den ich am Vortag gemacht hatte, um in den folgenden 25 Stunden Konfi, Arzttermin und Altennachmittag guten Gewissens zu absolvieren, war negativ.

Auch das minimale Kratzen im Hals kannte ich von der Klimaanlage im Auto seit ewig. Doch als meine Nase plötzlich richtig anfing zu laufen, wurde ich stutzig, maß Fieber und machte erneut zwei Tests. Beide färbten sich sofort tief violett, nur 28 Stunden, nachdem noch nichts sichtbar und spürbar war.
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