Ein Stöckchen kreist. Ich hab’s schon an mehreren Stellen gefunden,
geworfen hat es Jansens Pott. Sie sammeln auch die einzelnen Beiträge.
Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
Zuerst aus Neugier, dann aus fachlichem Interesse, dann aus beidem und immer auf der Suche nach Alternativen zur analogen Gemengelage.
Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?
Ich nutze WordPress, weil es unter den herkömmlichen Plattformen die meisten Features hatte und noch hat, soweit ich das vom Layout anderer Blogs auf anderen Systemen ableiten kann. Außerdem sah WordPress für meinen Geschmack am professionellsten aus.
Hast Du schon auf anderen Plattformen gebloggt?
Nein, aber ich hatte auf zwei weiteren Plattformen Accounts angelegt, um mich vor und hinter den Kulissen umsehen zu können. Eine davon war Blogger, daran erinnere ich mich noch. Nach welchen Kriterien, außer den oben genannten, ich meine Entscheidung schließlich traf, weiß ich nicht mehr. Ich musste sie bisher aber auch nicht überdenken.
Wie schreibst Du Deine Blogposts? Nutzt Du ein lokales Bearbeitungstool oder eine Panel/Dashboard-Funktion Deines Blogs?
Ich schreibe ganz klassisch am Dashboard. Nur wenn ich gelegentlich eine Predigt veröffentliche, die gut ins Blog passt, kommt sie von einer Datei. Das liegt jedoch daran, dass sie ursprünglich nicht fürs Bloggen gedacht war.
Wann fühlst Du Dich am meisten inspiriert zu schreiben?
Je nach Stimmung und Bauchgefühl. In entspannten Zeiten lieber als in Hektik.
Veröffentlichst Du Deine Texte sofort oder lässt Du sie erst eine Weile als Entwurf liegen?
Die meisten Texte liegen mehrere Tage oder Wochen, bis sie fertig sind und dann noch eine Zeitlang, um nachzusacken und zum Redigieren. Fürs Tagebuchbloggen oder die Himmelssterne sammele ich erstmal Stoff in Form von Stichpunkten bzw. Posts. Hinzu kommt, dass ich beruflich viele Texte auf Termin schreiben muss. Im Gegensatz dazu nehme ich mir beim Bloggen Zeit. Slow cooking, aber als Slow writing.
Über welche Themen schreibst Du generell?
Ich unterhalte ein Tagebuchblog mit Ausflügen zu Büchern, Musik, Filmen, Politik und Unternehmungen, also zu Themen, die mich beschäftigen.
Für wen schreibst Du?
Für mich und weil ich Teil der digitalen Welt bin.
Was ist Dein Lieblingsbeitrag auf Deinem Blog?
Ich habe sogar zwei: Der Eine geht über den Besuch eines Konzerts von Bob Dylan. Der Andere erzählt von einem Hochstapler aus meiner Heimatstadt. Ich schrieb ihn, als das Fräulein aufgeflogen war.
Hast Du schon Blogpausen eingelegt oder Blogs ganz aufgegeben?
Ja, beides. Es hat Jahre gedauert, bis ich so weit war, länger am Ball zu bleiben. Die letzte Blogpause war von 2011 bis 2015. Dann habe ich langsam wieder angefangen und bin dabei geblieben.
Was empfiehlst Du Menschen, die mit dem Bloggen anfangen wollen?
Dass man einfach anfangen soll, wurde bereits mehrfach gesagt. Ich würde außerdem raten, erstmal nur für sich zu schreiben, um sich in Ruhe daran zu gewöhnen, dass die eigenen Texte im World Wide Web stehen. Sich auf anderen Plattformen verlinken und das Blog peu à peu bekannt machen, kann man immer noch.
Hast Du Zukunftspläne für Deinen Blog? Vielleicht ein Redesign, ein Wechsel der Plattform oder neue Features?
Momentan ändert sich vor allem mein Verhältnis zum Microblogging. Erst hat Elon Musk Twitter kaputt gemacht, jetzt versauen die Leftys Bluesky. Dadurch rückt das Blog zunehmend in den Mittelpunkt. Bis vor drei Tagen habe ich immer „der Blog“ gesagt, weil mir das besser gefiel. Seit dem letzten Post ist das auf einmal anders, ohne dass ich wüsste warum. Ich vermute, es ist Ausdruck dieser Entwicklung.
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