Der Herr ist auferstanden,
er ist wahrhaftig auferstanden,
Halleluja!

Christus spricht: Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Apk 1,18
Weiterlesen „Ostern“Der Herr ist auferstanden,
er ist wahrhaftig auferstanden,
Halleluja!

Christus spricht: Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Apk 1,18
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Bevor die Karwoche am Vorabend des Palmsonntags anfing, duschte ich wie jedes Jahr den Herrn ab und rieb nach dem Trocknen das Holz mit Olivenöl ein. Anschließend fuhr ich zur Vorabendmesse für einen neuen Palmzweig.
Weiterlesen „Palmarum“
Der Sonntag Iudica fiel auf ein predigtfreies Wochenende. Ich war ziemlich erholungsbedürftig, hatte den Samstag gebraucht, um überhaupt runterzukommen. Doch dann schlief ich bestens und stand, abgesehen von kurzen Abstechern in die Küche, am Sonntag nur auf, um auf die Couch zu wechseln.
Weiterlesen „Iudica“
Halbzeit und dieses Jahr auch Beginn der Sommerzeit, dafür stand der Sonntag Laetare. Früher trug er die liturgische Farbe Rosa, weil ab dem Bergfest in das Violett der Passion das erste Licht der Auferstehung scheint. Ich bin ganz gut in die Sommerzeit hineingekommen. Das lag daran, dass die Müdigkeit und der tiefe Schlaf, mit denen das Fasten sonst bei mir beginnt, mich erst jetzt ereilten. Möge beides möglichst lange anhalten, bevor der falsche Rhythmus die Nächte doch wieder versaut. Dabei sollte die Scheiß Zeitumstellung schon seit vier Jahren abgeschafft sein.
Weiterlesen „Laetare“
Auf den Sonntag hatte ich schon die ganze Woche davor hingegiggelt. In der Gemeinde fand da nämlich der Abendgottesdienst mit Lobpreis statt und einem eingeladenen Prediger mit Vornamen Edwin. Ich dachte sofort an Adrian Plass‘ Tagebuch eines frommen Chaoten und nahm Gummibärchen für die Predigt mit.
Weiterlesen „Oculi“
Der Sonntag begann mit Gottesdienst und Kirchkaffee, wo ich zwei Gläser Milch trank und den Kuchen wegließ. Danach brachte ich meine Sachen nach Hause und fuhr in die Stadt zum Hofbräuhaus im Ratskeller, um die Sonntagsspeise einzunehmen. Es gab Krustenbraten mit zweifach Kraut, dazu ein Glas Assamtee. Das bestelle ich dort auch ohne Fastenzeit nach der Kirche öfter. Allerdings ist die Portion Krautsalat seit Jahresanfang kleiner, um Geld zu sparen, wie die Bedienung zugab. Speckwürfel sind auch keine mehr drauf, weil das dem Ostwestfalen nicht schmeckt. Schade.
Weiterlesen „Reminiscere“
Der erste Passionssonntag begann als predigtfreier Wochenanfang, begleitet von der Frage: Was soll ich essen? Weil jeder Sonntag ein kleines Osterfest ist, ist da nämlich Fastenpause. Zwar bleibe ich beim Verzicht, gestehe mir aber eine maßvolle Ausnahme zu, solange sie nicht Alkohol oder Pommes enthält. Passend zum Sonnenschein, während ich gleichzeitig zu faul war, irgendwo einzukehren, entschied ich mich für ein Spaghettieis mit Sahne als erstem Eis des Jahres aus der Eisdiele.
Weiterlesen „Invocavit“