10 belanglose Fakten über mich

Das alte, abgetragene und das neue, unbenutzte Paar Schuhe. Es sind schwarze Glattlederschuhe zum Reinschlüpfen. Auf dem Spann haben sie eine Wildlederpasse, in der ein Silberstift steckt. Oben an diesem Stift, also Richtung Bein, ist am rechten Schuh eine silberne Sonne und am linken ein silberner Halbmond (durch einen Silberrand geschlossen zu einer kreisrunden Spange), beide mit Gesicht.

Vorhin kam ich an diesem Stöckchen von Thomas Gigold vorbei und weil heute Tag des Bloggens ist, nahm ich es mit. Außerdem war es eine willkommene Motivation, als ich mich am Nachmittag zum zweiten Teil der Aufgaben des Tages aufraffen musste. Wenn ich damit fertig bin, darf ich das Stöckchen verbloggen, so der Plan. Es lese und nehme es mit, wer mag.

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Language

Wo es in der digitalen Kirche dienstlich und/oder „contentkreativ“ zugeht, hat man sich in den letzten Jahren unausgesprochen auf Instagram als hauptsächliche Social-Media-Drehscheibe geeinigt. Dienstlich werden dort kurze Nachrichten und Veranstaltungsankündigungen auf einer Art Website light veröffentlicht. In der Content Creation gibt man sich erbaulicher und vermeintlich nahbarer, wozu auch gern der wiederkehrende Schlusssatz gehört: „Schreibt mal in die Kommentare, wie ihr das findet.“ Wie billig kann man kaufen. Hinzu kommt, dass Instagram seine Startseite auf dem iPad im Stil von TikTok umgestaltet hat: Dort sieht man jetzt nur noch Reels, darüber weiterhin die Storys im Header. Unbewegte Pics finden sich nur noch auf der zweiten Seite, die dafür gezielt angeklickt werden muss. Das Tablet ist vermutlich der Einstieg zum Testen. Auf dem Smartphone rollen sie das bestimmt bald ebenfalls aus.

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Stöckchen #Blogfragen

Ein Stöckchen kreist. Ich hab’s schon an mehreren Stellen gefunden,
geworfen hat es Jansens Pott. Sie sammeln auch die einzelnen Beiträge.

Warum hast Du ursprünglich mit dem Bloggen angefangen?
Zuerst aus Neugier, dann aus fachlichem Interesse, dann aus beidem und immer auf der Suche nach Alternativen zur analogen Gemengelage.

Welche Plattform nutzt Du für Deinen Blog und warum hast Du Dich dafür entschieden?
Ich nutze WordPress, weil es unter den herkömmlichen Plattformen die meisten Features hatte und noch hat, soweit ich das vom Layout anderer Blogs auf anderen Systemen ableiten kann. Außerdem sah WordPress für meinen Geschmack am professionellsten aus.

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Raucherin der Herzen

Heute bin ich zehn Jahre rauchfrei, ohne jeden Rückfall.

Meine letzte Zigarette rauchte ich am 28. Februar 2014 vor dem Eingang der Zahnklinik, wo ich um halb drei einen Termin hatte. Um 14:16 Uhr machte ich die Zigarette aus. Dieser Post geht exakt zehn Jahre später um die gleiche Uhrzeit online.

Ich bin Kettenraucherin gewesen und ich habe es geliebt. 50 bis 100 Kippen am Tag, das waren im Schnitt ein Päckchen halfzware Tabak (damals 50 g) plus eine Big Box (damals 30 Filterzigaretten). Wenn die Bude so verquarzt war, dass es wie Katzenpisse roch, war es mir gerade recht. Ich war Raucherin aus Leidenschaft. Schon allein deswegen würde ich nie eine E- oder Dampfzigarette ausprobieren, das Zeug ist für Luschen.

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„Such a lovely place“

Die Brücke Viktor Emmanuels II. wie im Text beschrieben.

Ich kam gerade von der Hörgeräteakustikerin, am späten Vormittag, als sie im Radio sagten, dass Randy Meisner, der Bassist der Eagles, gestorben ist. Dann spielten sie „Hotel California“.

Das hörte ich damals an der Engelsburg, mit Blick auf die Brücke Viktor Emanuels II. Zu Quasimodogeniti 2019 war ich nach Rom geflogen. Jeden Morgen wartete ich dort an der Pons Aelius neben der Burg auf Benedikt, um mit ihm die Stadt zu erkunden. Noch war er nicht da, statt dessen zwei Straßenmusikanten mit langen Haaren, die auf ihren Boxen saßen und „Hotel California“ spielten.

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