Ein Montag im Februar #WmdedgT

Am Donnerstag bin ich zur Kontrolle bei der Ärztin gewesen. Sie war mit dem Heilungsverlauf zufrieden, aber das macht die Sache nicht weniger langwierig, sodass es weitergeht wie bisher:

Weiße Schüssel für Sitzbäder in Form eines Fisches, darin Küchenrolle, Kompressen und Tannolact medizinischer Badezusatz.

Ich soll möglichst wenig herumlaufen, kann nach wie vor nicht lange sitzen und muss täglich zwei kurze Sitzbäder machen. Den größten Teil des Tages liege ich also im Bett.

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Was bisher geschah

Folge ich meiner inneren Uhr, endete das alte Jahr mit dem Wochenschluss am Vorabend von Epiphanias (5. Januar) und das neue begann, zusammen mit der nächsten Woche, am 1. Sonntag nach Epiphanias (7. Januar). Passend zu diesem Gefühl feierten wir in der Gemeinde den ersten Gottesdienst des Jahres mit Tischabendmahl und Predigtgespräch (Bibel teilen) zur Jahreslosung.

Gedeckter Tisch für das Tischabendmahl mit Kaffeetassen, Hostie und einem kleinen Glas Traubensaft auf Desserttellern, Dekopflanzen mit Teelicht, Gesangbücher mit Liedblättern und Postkarte der Jahreslosung (hier eine erkennbar mit Stute und Fohlen).

An dessen Ende verabschiedete ich mich, ohne zum weiteren Beisammensein zu bleiben, weil ich im Anschluss zur Entpflichtung meiner Kollegin wollte.

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Ein Freitag im Januar #WmdedgT

An jedem Fünften des Monats lädt Frau Brüllen ein, unter dem Motto „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ den Tageslauf zu verbloggen. Das kommt mir heute gut zupass: Mit dem Wochenschluss am Abend endet nämlich für längere Zeit mein Alltagsgeschäft. Wenn die neue Woche am Sonntag anfängt, habe ich zwar noch Gottesdienst und bin zur Verabschiedung einer Kollegin eingeladen, aber danach bin ich raus. Am Dienstag steht das Aufklärungsgespräch und dann bald die Operation an, mit einigen Tagen Krankenhaus und mehreren Wochen zu Hause in der Folge.

Rückenansicht des #NeoKaters in der geöffneten Katzenbox.

Zu arbeiten gab es heute nichts mehr. Trotzdem saß ich morgens am Macbook, neben mir Block, Stift und Handy und organisierte, was noch zu organisieren war und meine Nerven gleich mit, denn ich drehte vor Aufregung ziemlich am Rad. Dazu trank ich Tee.

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Auch das noch

Jetzt ist Threads also in Europa angekommen und damit die nächste Alternative zu Twitter am Start. Zur Erinnerung: Twitter gibt es nicht mehr. Murks hat es kaputt gemacht und was X sein soll, wie er das Verbliebene jetzt nennt, weiß ich immer noch nicht. Am Anfang versuchte ich noch, es mittels blauem Haken herauszufinden. Doch der Mehrwert war minimal: Lesezeichen nach selbstgewählten Themen sortierbar, aber nicht verschiebbar; Korrekturfunktion nur bei regulären Posts und mit deutlichem Hinweis; dazu die Performance genau so ramponiert wie vorher. Das war mir auf Dauer keine 11 Euro im Monat wert. Wenn ich den Haken zurückwollte, wären es mittlerweile sogar 25 Euro. Zum Vergleich: Für das monatliche Abo der Welt-App zahle ich 10 Euro und muss noch nicht einmal selber Content liefern.

Auch mit Instagram konnte ich mich nie richtig anfreunden. Ich finde es dienstlich ganz praktisch und privat nutze ich es als Gadget für Foodporn, das war’s auch schon. Instagram ist für mich immer „Twitter für Mädchen“ (m/w/d) geblieben. Hochglänzend, oberflächlich, bisweilen fies, eben die Pferdeschwester unter den Plattformen. Wobei ein Großteil der Accounts selbst gar nichts postet, sondern nur wohlfeil mitliest.

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