Jetzt ist Threads also in Europa angekommen und damit die nächste Alternative zu Twitter am Start. Zur Erinnerung: Twitter gibt es nicht mehr. Murks hat es kaputt gemacht und was X sein soll, wie er das Verbliebene jetzt nennt, weiß ich immer noch nicht. Am Anfang versuchte ich noch, es mittels blauem Haken herauszufinden. Doch der Mehrwert war minimal: Lesezeichen nach selbstgewählten Themen sortierbar, aber nicht verschiebbar; Korrekturfunktion nur bei regulären Posts und mit deutlichem Hinweis; dazu die Performance genau so ramponiert wie vorher. Das war mir auf Dauer keine 11 Euro im Monat wert. Wenn ich den Haken zurückwollte, wären es mittlerweile sogar 25 Euro. Zum Vergleich: Für das monatliche Abo der Welt-App zahle ich 10 Euro und muss noch nicht einmal selber Content liefern.
Auch mit Instagram konnte ich mich nie richtig anfreunden. Ich finde es dienstlich ganz praktisch und privat nutze ich es als Gadget für Foodporn, das war’s auch schon. Instagram ist für mich immer „Twitter für Mädchen“ (m/w/d) geblieben. Hochglänzend, oberflächlich, bisweilen fies, eben die Pferdeschwester unter den Plattformen. Wobei ein Großteil der Accounts selbst gar nichts postet, sondern nur wohlfeil mitliest.
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