Halloween

„Halloween ist nichts Anderes als eine Werbekampagne für den Reformationstag!“ 15-gembr-ref-1
Diesen Satz habe ich oft gesagt und damit meist mehr oder weniger leise Zweifel bei meinen Gesprächspartnern ausgelöst. Ja, es ist schon richtig: Halloween ist für viele ein sehr befremdliches Fest und es lässt sich nicht mehr aufhalten. Wie soll das auch gehen, den Kindern Kürbisse, Süßigkeiten und gruselige Verkleidungen zu verbieten? Da hilft nur noch, sich zurückzulehnen und ein berühmtes Volkslied zu singen: „Lass doch der Jugend ihren Lauf.“
Doch wenn wir fertig sind mit Singen, können wir trotzdem überlegen, was jetzt zu tun ist.

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Schnullipups

Manche Sachen habe ich noch als Erstausstrahlung gesehen: Heidi, Biene Maja, Til Schweiger (als Jo Zenker in der Lindenstraße) und die Schwarzwaldklinik. Nur ein Jahr nach „Das Schweigen der Lämmer“ und kurz vor einer verspiegelten Sonnenbrille fing ich außerdem an, mich in die Trends der nachfolgenden Generation einzuarbeiten: Zuerst der Maxi Cosi, dann die Gummibärchenbande und diverse Pokemons. Letzten Sommer ging es um das hier und wir sind immer noch nicht fertig.

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Menschwerdung

Da geht man das ganze Jahr
mit etwas schwanger
und dann wird es ernst.
Altes bleibt zurück,
Neues wird geboren.

Das zu erwarten, heißt Advent.
Das geschehen zu lassen, heißt Weihnachten,
Fest der Menschwerdung:

Gott wird Mensch.
Er ruft uns,
ebenfalls Menschen zu werden:
Zulassen und lassen.

Weihnachten und Ostern,
der selbe Rhythmus.

Sei stille dem Herrn und warte auf ihn.

(Ps 37,7)

Pimp my Soul

„Männer sind und Frauen auch“,
wie Loriot zu sagen pflegt.
Ja, aber was?
Meistens unzufrieden mit ihrem Äußeren.
Männer meinen,
sie hätten oben zu wenig (Haare)
und unten zu viel (Bauch).
Umgekehrt glauben Frauen,
sie hätten oben zu viel (Nase)
und unten zu wenig (Dekolleté).
Dabei kommt wahre Schönheit doch von innen.
Das ist eine Binsenweisheit
und diesmal stimmt sie sogar.
Schön ist, wer mit sich selbst im Reinen ist.
Wer dafür Gott zur Hilfe nimmt,
handelt nicht verkehrt.
Denn sich vor Gott zu ordnen,
stärkt das Innenleben.
Anders gesagt: Beten macht schön.
Männer und auch Frauen.

(Epheserbrief 3,16) Weiterlesen