„Es reicht für alle“

Die Woche begann damit, dass sich die Halsentzündung aus den Tagen zuvor zu einem echten Männerschnupfen auswuchs. Das hat mich ziemlich genervt, denn ich bin erst an Weihnachten richtig krank gewesen. Außerdem faste ich gerade alles Ungesunde und treibe seit Jahresanfang regelmäßig Sport, ich wäre also doppelt und dreifach nicht dran.

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Ja, ich weiß, so kann man nicht denken, das funktioniert nicht. Aber ich tue es trotzdem und verstehe niemals nicht, warum ich ausgerechnet jetzt diesen Schnupfen kriegte. Die kleine Pizza Bolognese, die ich am Sonntag zur Fastenpause aß, tröstete mich nur ein winziges bisschen.

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„Ich lad euch ein“

In Düsseldorf wird der Karnevalszug am 13. März nachgeholt.
Das geht, weil das ein Sonntag ist, jeder Sonntag Tag der Auferstehung und damit ein kleines Osterfest, kurz: Sonntags ist Fastenpause, also kann man da auch feiern. Das musste ich kürzlich im Frauenkreis erstmal erklären, denn die Damen glaubten, die Katholiken hätten sich das nur ausgedacht. Auch in den Sozialen Netzwerken spricht sich unter Protestanten erst langsam herum, dass am Sonntag fastenfrei ist.

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Ich selbst habe mich für eine gewisse Zurückhaltung entschieden. Der Sonntag wird nicht zum Nachholtag, an dem ich alles mitnehme, was reinpasst. Ich gönne mir etwas, aber maßvoll; dieses Mal zwei Sommerrollen vom Vietnamesen und mein erstes Erdinger Alkoholfrei ever. Das war lecker und ich habe mir darum Mitte der Woche einen kleinen Kasten davon gekauft.

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Radio Zeit in Köln

Im Museum für Angewandte Kunst in Köln (MAKK) läuft gerade die Ausstellung „Radio Zeit. Röhrengeräte, Design-Ikonen, Internetradios“ und ich wäre nicht die Tochter meines seligen Vaters, wenn ich da nicht hingefahren wäre.

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Auf zwei Etagen sind Radiogeräte zu sehen, die seit Mitte der zwanziger Jahre bis heute genutzt werden.
Die designerischen Schwerpunkte der einzelnen Epochen wurden herausgearbeitet und stehen im Gegensatz zur Technik im Vordergrund.

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„Mein Herz wird weit“

Vor knapp 20 Jahren habe ich das letzte Mal gefastet. Damals war ich in einer Gemeinschaft, wo das fast alle gemacht haben, es war normal. Als ich die Gemeinschaft verließ, hat sich mein Fasten und vieles andere verloren. Nicht, dass es in den Ortsgemeinden keine Angebote für die Passionszeit gäbe, aber für mich privat war eben nichts dabei. Den Fastenkalender der Aktion „7 Wochen Ohne“ lernte ich zwar später kennen, geändert hat das trotzdem nichts.

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Doch dieses Jahr faste ich wieder, zumindest will ich es versuchen. Anlass ist, wie bei so vielen Sachen in letzter Zeit, wieder einmal Twitter. Hier habe ich in den letzten Jahren Leute gefunden, bei denen ich mich verstanden fühle. Und als dann im vorigen Jahr eine beträchtliche Menge meiner Timeline (das sind alle, bei denen ich mitlese, einige davon „kirchenfern“) anfing zu fasten, war klar, dass ich nächstes Mal mit dabei sein wollte.

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