Meine 0,02 €

Wirklich zur Ruhe kommt man ja seit Elon Musks Übernahme von Twitter nicht. Dabei hat sich aus Usersicht bisher eigentlich nichts geändert, außer dass die 2FA zwischendurch mal nicht funktioniert hat. Man könnte die Dinge also einfach abwarten, was allerdings schwerfällt, wenn sich der Big Boss aufführt, wie er sich eben aufführt.

Mein iPad im Splitscreen mit meinem Twitter- und meinem Mastodonaccount drauf. Daneben eine Tasse mit Vater und Sohn uas Rembrandts "Verlorenem Sohn" drauf (Jahreslosungstasse 2022 zu Joh 6,37). Dahinter ein Stein und dann eine kleine Laterne und ein halbmondförmiges Messingdings mit je einem brennenden Teelicht drin.

Ich persönlich war anfänglich sogar recht entspannt und bin es in gewisser Weise noch (siehe weiter unten):

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Tutti Frutti, aber als Bücher

Ich lese ja schon seit Jahren weniger. Was so eigentlich nicht stimmt. Ich lese nur anders verteilt. Viel mehr Internet. Fast kaum noch Belletristik. Wegen eben Internet, aber auch Beruf: Das Leben schreibt genug Geschichten. Dann ist da noch die Sache mit den Aktenordnern. Dazu das, was ich angelesen, aber nicht durchgelesen habe oder was ich nur mäßig fand. Bis ich in den letzten Monaten bei diesen Büchern ankam. Die waren prima.

Aufgeschlagene Doppelseite aus Bob Dylans Buch. Es zeigt links eine Revuetänzerin aus den 50ern im Tutti-Frutti-Kostüm und rechts den Beginn des Kapitels über "Tutti Frutti" von Little Richard.

Nur das Buch von Bob Dylan habe ich noch nicht ganz durch. Da ich mir sowohl die Printausgabe als auch das Hörbuch bestellte, wechseln Wolfgang Niedecken und ich uns mit Lesen ab. Kurze Essays zu jeweils einem Lied aus dem American Songbook, in denen Dylan schreibt, was ihm dazu einfällt. Das ist, wie zu erwarten, eine ganze Menge.

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Florilegium

Mevlüde Genç ist gestorben. Im Gedenken an sie hat die Zeit ein Interview mit ihr von 1996 freigeschaltet.

Die KiMuBiLi hat ein Heft mit Porträts von Komponistinnen aus mehreren Jahrhunderten herausgebracht. Man kann es frei herunterladen.

Differenzfeminismus als kritische Ideengeschichte bei Antje.

Frau Auge über die „ungeordnete Liebe“ (Hld 8,6b-7).

Die Retro Audiothek der ARD, darin lauter Schätze wie dieses Interview mit Louis Armstrong aus dem Jahr 1955, der von seiner Frau via Intervallfasten auf Diät gesetzt worden war.

Material gegen Mobbing in Schulen. Ich finde, die Grundlagen passen auch anderswo.

„Sing meinen Song“, die australische Variante (2019):