Schnullipups
Manche Sachen habe ich noch als Erstausstrahlung gesehen: Heidi, Biene Maja,
Til Schweiger (als Jo Zenker in der Lindenstraße) und die Schwarzwaldklinik. Nur ein Jahr nach „Das Schweigen der Lämmer“ und kurz vor einer verspiegelten Sonnenbrille fing ich außerdem an, mich in die Trends der nachfolgenden Generation einzuarbeiten: Zuerst der Maxi Cosi, dann die Gummibärchenbande und diverse Pokemons. Letzten Sommer ging es um das hier und wir sind immer noch nicht fertig.
Ich ess‘ Suppe
Im Allgemeinen habe ich ja nichts dagegen, dass Luther, angeregt durch die Lektüre des Römerbriefs, das Leistungsprinzip im Glauben abgeschafft hat. Außer wenn ich Zahnschmerzen habe. Dann hadere ich mit Gott: Ich habe eine dicke Backe, obwohl ich meinen Teller leer gegessen/vor dem Essen gebetet/meine Arbeit gemacht habe? Pah, wenn Jesus mir nicht helfen will,
muss es eben ein Zahnarzt tun.
10 Regeln auf Auswärts
Wir hatten ja schon an anderer Stelle, dass es gut ist, „Fremdsprachen“ zu beherrschen. Darum hier eine Weitere und ganz biblisch gefasst:
Die Zehn Gebote auf Hessisch
1. Isch bin de Hauptscheff.
2. Du derfst üwwer alles dummbabbele, awwer net üwwer de liewe Gott.
3. Am Sonndach schaffe mer nix.
4. Solang Du dei Fieß unner mein Disch schdegge tust, werd gemacht, was isch sach!
5. Du derfst kaan annern batsche.
6. Du sollst net dem annern seins hawwe wolle.
7. Werkzeusch kann mer aach kaafe.
8. Lüsche soll mer net.
9. Du sollst dem annern aach sei Zeusch gönne.
10. Abbedit hole derfste, gegesse werd dahaam.
Ach, und falls Sie nicht aus der Gegend kommen und das Bedürfnis haben, den Text laut vorzulesen: Lassen Sie es lieber sein!
Danke, EH!
Mene mene tekel u-parsin*
Nicht, dass ich mich „entfärben“ würde (obwohl…), auch habe ich nicht vor, mein Königreich an die „Meder und Perser“ zu verlieren. „Gewogen und zu leicht“, stimmt äh… schon eher. Ich wundere mich vor allem über die Schrift an der Wand die Suchbegriffe via Google:
Und führet mich zum frischen Wasser oder so
Ich wollte ja eigentlich erst am Wochenende etwas posten,
aber das kann ich mir einfach nicht entgehen lassen:
Und wieder auf Umwegen gefunden via Kaffeetrinker
Überschrift nach Ps 23,2b und auch sonst ist die Bibel voll von Schafen
Die Hemina
Das Stöckchen, das ich im Februar aufgelesen hatte [Durfte ich das eigentlich? Falls nicht: Sorry, es war mein erstes Stöckchen.] hat zu zwei liebenswürdigen Rückmeldungen geführt:
Paula I. ersann nach einem laaangen Chat 😉 den ersten von insgesamt drei von ihr erstellten Stockteilen. Dass sie dabei gleich zu Beginn auf Platz 7 den Heiligen Thomas von Aquin nennt, kann ich ihr gar nicht genug danken, den brauche ich nämlich (nicht nur) in diesem Zusammenhang noch.
Denn Anouk schrieb mir in einer Mail, dass die eine Hemina Wein, die der Heilige Benedikt den Mönchen genehmigte, ½ Sester, also etwa 217,144 ml umfasste oder wie Anouk sagt, „ein gemütliches ‚Viertele’“.
