Warum eigentlich Uhura?

Das war natürlich abzusehen, dass jetzt vermutet wird, ich wäre ein Fan von Raumschiff Enterprise, weil ich die Uhura als Avatar trage und im letzten Post sagte, SciFi wäre nur ausnahmsweise meins.

Ja, Raumschiff Enterprise, das haben Sie richtig gelesen. In meiner Kindheit hieß das so und eine Treki bin ich nie geworden. Auch dieses Konkurrenzdenken zwischen Star Trek und Star Wars ist mir fremd. Ich bin Schalkefan und habe genug damit zu tun, mich über den BVB aufzuregen. Also kommen Sie mir nicht auch noch damit.

Für Uhura entschied ich mich, als ich einen Ava suchte; irgendwas mit Menschen, der zu einer Pfarrerin mit PR-Ausbildung passt. Und Lieutenant Uhura ist eben Kommunikationsoffizierin in einem Raumschiff irgendwo im Weltall inmitten lauter Planeten und Galaxien. Der Blick aus der Superintendentur (wo ich als Öffentlichkeitsreferentin angesiedelt war) auf den Kirchenkreis und später der einer Gemeindepfarrerin auf die ganzen Gruppen und Leute in der Kirche scheint mir mit dem Blick aus dem Raumschiff vergleichbar. Außerdem findet Uhura Spock toll und Martin Luther King, was mir ähnlich geht, und das Pic ist gemeinfrei. Das ist das ganze Geheimnis. Änderungen nicht ausgeschlossen.

Mein erstes Mal

Der Kinderfilmblog fragt, wann und wie man oder vor allem frau das erste Mal Star Wars gesehen hat. Kiki von e13 brachte mich drauf und hey, es gibt etwas zu gewinnen! 10641273_10203040382556476_4886339862688983815_n

Das allererste Mal war buchstäblich eine Nullnummer: Mit 13
(Episode VI), am Wochenende im Kino, mir war langweilig. Außerdem saß ich neben dem Klassenschwarm, der auch alleine da war. Wir hielten während des ganzen Films Händchen, aber das erzählen Sie bitte nicht weiter. Es geht nur darum, dass Sie verstehen, warum von der Handlung in meinem Kopf nur rosa Wölkchen übriggeblieben sind.

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„Es frohlockt mein Herz“

Lieblingstweets. Seit einer bedauerlichen Designumstellung bei Twitter geherzt statt besternt. Ansonsten wie üblich bei mir die frommen Sachen, um/zu.

https://twitter.com/ennolenze/status/657194692023599104

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#twomplet goes #loccweb15

Seit Januar 2014 wird auf Twitter ein ökumenisches Nachtgebet gehalten: Die #twomplet. Das ist ein Kunstwort aus Twitter und Komplet, dem Nachtgebet der Kirche. Gegründet wurde die #twomplet von Benedikt Heider. Er war damals noch Abiturient und hat erst jetzt ein Studium der katholischen Theologie angefangen. Hier der Tweet, mit dem die #twomplet begann:

Über 1000 Leute folgen der #twomplet mittlerweile, über zwanzig von ihnen wechseln sich jeden Abend um 21 Uhr mit dem Vorbeten ab. Die #twomplet wurde schon auf der Deutschen Bischofskonferenz und der Ordenskonferenz vorgestellt. Auch die evangelischen Kirchen kriegen langsam mit, dass da was läuft. Nachdem sie im Juli 2014 auf dem Internettag der Bayrischen Landeskirche vorgestellt wurde, ist die #twomplet nun bei einer Tagung zu Glauben und Social Media in der Ev. Akademie Loccum zu Gast, vorgestellt von Benedikt Heider und mir. Und zum Angucken der zweite „Gründungstweet“:

Das Material zu unserem Vortrag in Loccum findet sich hier:

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Halloween

„Halloween ist nichts Anderes als eine Werbekampagne für den Reformationstag!“ 15-gembr-ref-1
Diesen Satz habe ich oft gesagt und damit meist mehr oder weniger leise Zweifel bei meinen Gesprächspartnern ausgelöst. Ja, es ist schon richtig: Halloween ist für viele ein sehr befremdliches Fest und es lässt sich nicht mehr aufhalten. Wie soll das auch gehen, den Kindern Kürbisse, Süßigkeiten und gruselige Verkleidungen zu verbieten? Da hilft nur noch, sich zurückzulehnen und ein berühmtes Volkslied zu singen: „Lass doch der Jugend ihren Lauf.“
Doch wenn wir fertig sind mit Singen, können wir trotzdem überlegen, was jetzt zu tun ist.

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