Bücher mit Musik

Ich wollte schon länger die letzthin gelesenen Bücher verbloggen, doch man kommt ja zu nichts. Aber jetzt endlich. Politisch wie immer aus allen Richtungen:

Dekorativ durcheinander auf den Tisch gelegt: Caroline Fourest, Generation beleidigt; Bob Dylan, Ich bin immer nur ich selbst (Interviewsammlung); Mithu Sanyal, Identitti; Elisabeth Steinkellner und Anna Gusella, Papierklavier; Hamed Abdel-Samad, Schlacht der Identitäten (eBook auf dem iPad mini)

Hamed Abdel-Samad: Schlacht der Identitäten (eBook),

Bob Dylan: Ich bin immer nur ich selbst (Interviewsammlung),

Caroline Fourest: Generation beleidigt

Anna Gusella und Elisabeth Steinkellner: Papierklavier

Mithu Sanyal: Identitti.

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Ostern

Der Herr ist auferstanden,
er ist wahrhaftig auferstanden,
Halleluja!

Gabentisch mit Milka-Osterhase, Gin aus der Region, Wurst und Holundergelee vom Lieblingshofladen, CDs von Bob Dylan und Garth Brooks, ein Ostergruß und die brennende Osterkerze

Segen für einen gemeinsamen Weg

Gesegnet sei euer Hören und Reden,
euer Tun und Lassen,
euer Freigeben und Binden,
euer blindes Vertrauen und Nachfragen,
euer Kämpfen und Feiern,
eure Nähe und Distanz,
euer Infragestellen und Antworten,
euer Entscheiden und Warten,
euer Ja und Nein,
euer Sein und Werden.

Gernot Candeloni am 16. März 2021 im Fastenkalender.

Christus spricht: Ich war tot und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. Apk 1,18

Fastenzeit 2021
Fastenzeit 2019
Fastenzeit 2017
Fastenzeit 2016

Don’t think twice, it’s all right

Nachdem es hier länger ruhig gewesen ist, rollt es langsam wieder an und bevor es wieder anrollte, bin ich noch umgezogen. Weiterhin am Teutoburger Wald, aber nicht mehr der Süd-Ost-Rand, sondern eher mittendrin. Mehr gibt es nicht zu sagen, jedenfalls nicht hier, wer Bescheid weiß, weiß Bescheid. Nur noch das Umzugslied; man findet ja manchmal so Sachen, die passen einfach, aber nicht Pärchenkram, das war dann doch nicht gemeint. Jedenfalls aufstehen, Krönchen richten, weiter geht’s.

Laetare

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Wie gewonnen, so zeronnen – zumindest, was den Schlafrhythmus betrifft. Da ich den Großteil meiner Termine selbst festlegen kann, schlafe ich zur Zeitumstellung immer auf einen frühen Zu-Bett-Rhythmus hin. Doch kaum hat die Umstellung samt ein paar unvermeidlichen Frühterminen stattgefunden, ist alles wieder perdu und meine innere Zurechtschlafung verhindert nur noch das Schlimmste. Ich möchte daher gerne dauerhaft zur normalen Winterzeit zurückkehren, mit der ich viel besser klarkomme. An der Entscheidung für die ewige Sommerzeit fürchte ich außerdem das Gejammere derer, die sie wegen der abendlichen Helligkeit unbedingt haben wollen, bis sie merken, dass sie dafür regelmäßig im Winter morgens bis halb zehn im Dunkeln hocken.

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Florilegium

Der Isenheimer Altar wird neu aufgebrezelt.

Klingende Toleranz – ein Konzert in der Leipziger Synagoge von 1926 wurde neu aufgenommen.

Pfarrer aus der DDR, die in den Westen gegangen waren, bekamen dort von dünkeligen Kirchenregimentern Berufsverbot.

Altbischof Wolfgang Huber mokierte sich auf und über Twitter und als die #digitaleKirche mit ihm darüber reden möchte, reagiert er nicht. Philipp Greifenstein bringt den Ärger auf den Punkt – Troll emeritus:

Die Kirchenblase auf Twitter ist einigermaßen entsetzt ob der altbischöflichen Einlassungen, die durch keine weitere Diskussion konkretisiert wurden. Aus den zahlreichen Diskussionen im Anschluss an seinen Tweet hat sich Huber bislang fein säuberlich rausgehalten. Er führt sich genauso auf, wie er es in seiner Fundamentalkritik den Nutzer*innen des Sozialen Netzwerks vorwirft: Er geht Menschen aus dem Weg.

John Lennon parodiert Bob Dylan:

Florilegium

Heinrich Detering hat gestern beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken einen Impulsvortrag „Zur Rhetorik der parlamentarischen Rechten“ gehalten. Detering ist Bob-Dylan-Fans als feinsinniger und präziser Biograph und Exeget bekannt. Mit derselben Genauigkeit schaute er sich die Wortwahl der Rechten an.

Stefan Schaedes 94 Thesen zu Gott und Kirchenleitung.

Wir sollten wieder mehr Schleiermacher lesen.

Die Eule blickt auf die EKD-Synode zurück und lud sich dazu Gäste ein.

Wo war Bob Dylan vorgestern:

Bob Dylan in Krefeld

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Dass ich Donnerstag bei Bob Dylan war, kann man hier ausführlich nachlesen, jetzt kommen noch die Bilder hinterher:

Im Zug zum ersten Mal die neuen Kopfhörer dabei und den kleinen Vogel, den mir die Wanderfreundin aus ihrer Werkstatt zu Weihnachten gab. Der hat nämlich einen Druckknopf unter dem Flügel, sodass man Kopfhörer- oder Ladekabel um ihn herum wickeln kann, damit sie nicht verheddern. Angekommen im Hotelzimmer und gleich ein Dylan-T-Shirt angezogen. Am Merchandisingstand gab es noch mehr davon, außerdem hatten sie im Krefelder KönigPalast Benediktiner Weißbier im Ausschank. Spätes Foto von den Zugaben, wenn die Ordner nicht mehr so streng sind, anschließend draußen von der Veranstaltungstafel. Ein neues T-Shirt, ein Kopftuch und ein Programmheft erbeutet. Hotelfrühstück am nächsten Morgen mit Rührei, Speck, Tee und O-Saft.